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	<title>SpiegelKritik &#187; Spiegel Online</title>
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	<description>Medienblog für Medienreflexion</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Jan 2012 19:41:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Falsch zitieren heißt jetzt &#8220;sponen&#8221;</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2012/01/15/falsch-zitieren-heist-jetzt-sponen/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 00:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Relevanz]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Spiegel-Online (Veit Medick und Annett Meiritz) schreiben über Bundespräsident Christian Wulff: Er wollte &#8220;neue Maßstäbe&#8221; setzen in Sachen Aufklärung, alle offenen Fragen in seiner Kredit- und Medienaffäre beantworten. Dieses Versprechen gab Christian Wulff in seinem Fernsehinterview. Da setzt eher  Spiegel Online neue Maßstäbe bei der Sorgfalt des Zitierens. Denn natürlich hatte Wulff nicht gesagt, er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spiegel-Online (Veit Medick und Annett Meiritz) <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,808965,00.html" target="_blank">schreiben </a>über Bundespräsident Christian Wulff:</p>
<blockquote><p>Er wollte &#8220;neue Maßstäbe&#8221; setzen in Sachen Aufklärung, alle offenen Fragen in seiner Kredit- und Medienaffäre beantworten. Dieses Versprechen gab Christian Wulff in seinem Fernsehinterview.</p></blockquote>
<p>Da setzt eher  Spiegel Online neue Maßstäbe bei der Sorgfalt des Zitierens.</p>
<p>Denn natürlich hatte Wulff nicht gesagt, er wolle alle offenen Fragen zu seiner &#8220;Affäre&#8221; beantworten. &#8211; Affäre, das ist ein Verkaufsetikett des Journalismus (und müsste doch, wenn schon, eigentlich eines der Journalismus-Vermarkter, also der Verlage und Sender sein). <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-01/wulff-interview-wortlaut" target="_blank">Wulff hatte gesagt</a>:</p>
<blockquote><p>Ich glaube, diese Erfahrung, dass man die Transparenz weitertreiben muss, die setzt auch neue Maßstäbe. Morgen früh werden meine Anwälte alles ins Internet einstellen. Dann kann jede Bürgerin, jeder Bürger, jedes Details zu den Abläufen sehen und bewertet sie auch rechtlich. Und ich glaube nicht, dass es das oft in der Vergangenheit gegeben hat, und wenn es das in Zukunft immer gibt, wird es auch unsere Republik offenkundig auch zu mehr Transparenz positiv verändern.&#8221;</p></blockquote>
<p><span id="more-1366"></span>PS:</p>
<p>Es ist glücklicherweise auch schon fast alles an Medienkritik geäußert worden, was man in dieser Sache braucht. Unsere Zusammenfassung: Den Medien fehlt komplett das Gespür für wichtige und unwichtige Themen. In Deutschland tritt kein Politiker je zurück, weil er schlechte bzw. falsche Politik macht, weil er für unermessliche Schulden verantwortlich ist, weil er Menschen töten lässt oder sonst etwas, &#8211; sondern stets nur wegen Albernheiten oder wegen Fehlern, die irgendwo gemacht wurden und für die jemand seinen Kopf aufs Schafott legen muss (wobei die Auferstehung nach etwas mehr als 3 Tagen Karenzzeit zur Inszenierung gehört). Während die investigativsten Journalisten des Landes recherchieren, ob Christian Wulff auf der Party eines alten Schulfreundes auch brav die Getränke bezahlt hat, wie das jeder unbestechliche Journalist machen würde, rechnet Bernd Raffelhüschen mal wieder vor, dass die Verschuldung Deutschlands nicht bei 2, sondern in Wahrheit bei etwa 11 Billionen Euro liegen dürfte und damit bei korrekter Betrachtung dieses Land keineswegs Vorbild in Europa ist, sondern finanziell schlechter dasteht als etwa das gescholtene Italien. Wer müsste, wenn man das mal zur Affäre erklären würde, alles zurücktreten &#8211; im Medienbetrieb?</p>
<p>Wulff-Journalismus findet fast ausschließlich für Journalisten und Politiker statt. Der Rest der Republik ist von diesen  Erregungs-Häppchen völlig genervt. &#8220;Macht eure Arbeit, recherchiert, und dann präsentiert irgendwann nach Wochen oder Monaten völlig unaufgeregt und entspannt ein Ergebnis&#8221; möchte man den Kollegen zurufen, aber das wäre natürlich zwecklos. Denn Politikjournalisten leben vom Applaus der Kollegen &#8211; und intriganten Informanten im Politikbetrieb.</p>
<p>Dazu (kleine Auswahl):</p>
<p><a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/schnauze-wessi-ihr-koennt-ihn-behalten-1770648.html#utm_source=standard&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_campaign=alle">stern-Saitre</a> auf die &#8220;Wessi-Erregung&#8221; (Holger Witzel)</p>
<p>Medienberater Hasso Mansfeld: <a href="http://www.evangelisch.de/themen/medien/wulff-und-die-medien-da-muss-einer-mal-sagen-halt56135">&#8220;Das muss einer mal sagen: Halt&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/perpetuum-mobile/">Niggemeier</a> über die Redundanz des täglich Neuen</p>
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		<title>SpOn-Forum</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2011/11/17/spon-forum/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 23:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
		<category><![CDATA[Forum]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Moderation und Kultur in den Spiegel-Online-Foren erreichen uns jede Woche Beiträge. Wir greifen sie nur selten auf, weil sie meist nicht unseren Themenfokus treffen, nämlich den Journalismus. Heute dazu jedoch ein Leserbrief von Wolfgang Hoffmann unter der Überschrift: Der SPIEGEL und der Rechts-Terrorismus Da gackert der SPIEGEL seit dem 11.11.2011 wie ein mit Antibiotika [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zu Moderation und Kultur in den Spiegel-Online-Foren erreichen uns jede Woche Beiträge. Wir greifen sie nur selten auf, weil sie meist nicht unseren Themenfokus treffen,  nämlich den Journalismus.<br />
Heute dazu jedoch ein <strong>Leserbrief </strong>von Wolfgang Hoffmann unter der Überschrift: Der SPIEGEL und der Rechts-Terrorismus</em></p>
<p>Da gackert der SPIEGEL seit dem 11.11.2011 wie ein mit Antibiotika auf Wachstum aufgepumptes Hühnchen gegen den offenbarten organisierten Rechts-Terrorismus und toleriert aber im SPIEGEL Online, ‚Cafè SPONtan‘, in der Moderation schon lange braune Gesinnung pur der Foristen  und hofft dabei auf die Anzeige durch andere user – weil selbst – sprich die Moderation des SPON-Forums &#8211; anscheinend unfähig ist, den braunen Sumpf im eigenen Forum zu erkennen und zu unterbinden. (Weiter als pdf: <a href='http://spiegelkritik.de/wp-content/uploads/2011/11/SpiegelKritik_Leserbrief_20111116.pdf'>SpiegelKritik_Leserbrief_20111116</a>)<br />
(Ferner die darin erwähnte <a href='http://spiegelkritik.de/wp-content/uploads/2011/11/Spiegelkritik_20111112.pdf'>Spiegelkritik_20111112</a>)</p>
<p><em>Siehe zum Thema auch:<br />
+ <a href="http://spiegelkritik.de/2008/06/18/fuer-eine-faire-moderation-im-spiegel-online-forum/">Für eine faire Moderation im Spiegel-Online-Forum</a></em></p>
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		<title>Einmal Recherche für auf die Hand</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2011/09/18/einmal-recherche-fur-auf-die-hand/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 12:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helgoländer Vorbote</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hat Spiegel-Online ja eine ganz alte Wurst ausgegraben und sie von Angela Elis durch den Sprachwolf drehen lassen: &#8220;Zwei Stehwürste mit Pommes rotweiß bitte!&#8221; Das deutsche Steuerrecht ist wahnsinnig kompliziert und von daher de facto verrückt. Und zu den verschiedenen Mehrwertsteuersätzen (wobei es nicht nur 7 und 19 Prozent gibt) kann man immer wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat Spiegel-Online ja eine ganz alte Wurst ausgegraben und sie von Angela Elis durch den Sprachwolf drehen lassen:<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,785130,00.html" target="_blank"> &#8220;Zwei Stehwürste mit Pommes rotweiß bitte!&#8221;</a></p>
<p>Das deutsche Steuerrecht ist wahnsinnig kompliziert und von daher de facto verrückt. Und zu den verschiedenen Mehrwertsteuersätzen (wobei es nicht nur 7 und 19 Prozent gibt) kann man immer wieder lustige Vergleichsuntersuchungen fabrizieren. Nur: dass Fast-Food zum Mitnehmen nur mit 7%, beim restaurant-ähnlichen Sofortverzehr aber mit 19% besteuert wird, ist eine uralte Kamelle. Ist Frau Elis noch nie bei Mc Donald&#8217;s gewesen? &#8220;Zum hier essen oder mitnehmen?&#8221; heißt die Frage vom Kassenpersonal am Ende jedes Verkaufsgespräches. Und wer Mc Donald&#8217;s doof findet und nur aus purer Verzweiflung dort einkehrt antwortet politisch-korrekt schon immer mit &#8220;für hier&#8221; &#8211; weil das Unternehmen dann eben 19% Mehrwertsteuer abdrücken muss &#8211; der Preis für den Kunden ändert sich dadurch nicht.</p>
<p>Die <a href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=pm&amp;Datum=2011&amp;nr=24316&amp;pos=9&amp;anz=76" target="_blank">Pressemitteilung </a>des Bundesfinanzhofs zur Grundlage von Elis&#8217; Geschichte ist nun auch schon fast einen Monat alt. Da wäre doch Zeit gewesen, über das Imbissbudengeplauder hinauszukommen und mal zu schauen, wie das seit Jahren in der Praxis so läuft.  Möglicherweise hätte die <a href="http://www.angela-elis.de/fernsehen.html?t=6">Moderationsliteratin</a> dabei den Eindruck gewinnen können, die Entscheidungen des Bundesfinanzhofes in dieser Sache führten nicht zum Untergang des Heimatlandes, sondern zu <a href="http://nachrichten.rp-online.de/regional/currywurst-im-stehen-guenstiger-1.1678137">etwas Vereinfachung</a> bei der Umsatzsteuererklärung von Imbiss-Betreibern.</p>
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		<title>Lesebeute: &#8220;Respektlose Arbeitsweise&#8221;</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2011/08/01/lesebeute-respektlose-arbeitsweise/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 22:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Lesebeute wörtlicher Art machte Spiegel-Online &#8211; beim Handeslblatt und erzählte eine eine Geschichte wenig kreativ nach. Was wir natürlich nicht machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Lesebeute wörtlicher Art machte Spiegel-Online &#8211; beim Handeslblatt und erzählte eine eine Geschichte wenig kreativ nach. Was wir <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2011/08/01/der-copy-and-paste-journalismus-von-spiegel-online/">natürlich nicht machen</a>.</p>
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		<title>Lesebeute: Spiegel ohne Hitler-Titel</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2011/06/22/lesebeute-spiegel-ohne-hitler-titel/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 09:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helgoländer Vorbote</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
		<category><![CDATA[Bild-Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Boulevard]]></category>

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		<description><![CDATA[Spiegel-Online expandiert weiter und will neue Mitarbeiter einstellen &#8211; für &#8220;mehr Reportagen und mehr Hintergrund, mehr Meinung und mehr Originalität&#8221;.Martin Eiermann hält es da mehr mit Jeff Jarvis (dem er unnötigerweise als Guru huldigt): &#8220;Do what you do best, and link to the rest.&#8221; Das bedeutet im Fall des Boulevards ganz konkret, Axel Springer einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spiegel-Online expandiert weiter und will neue Mitarbeiter einstellen &#8211; für &#8220;mehr Reportagen und mehr Hintergrund, mehr Meinung und mehr Originalität&#8221;.Martin Eiermann hält es da mehr mit Jeff Jarvis (dem er unnötigerweise als Guru huldigt): &#8220;Do what you do best, and link to the rest.&#8221;</p>
<blockquote><p>Das bedeutet im Fall des Boulevards ganz konkret, Axel Springer einfach mal machen zu lassen. Angst, Hass, Titten und den Wetterbericht gibt es seit 1952 bei der BILD und in den zahllosen anderen Blättchen, die den deutschen Kiosken Geld in die Kassen und den deutschen Kioskblattlesern Unsinn zwischen die Ohren spülen. SPON kann sich mühen und winden – das Race to the Bottom wird Hamburg nicht gewinnen. (Mehr bei: <a href="http://www.theeuropean.de/martin-eiermann/7112-spiegel-online-stellt-ein">The European</a>)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Korinthe in Frankfurter Grün</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2011/05/21/korinthe-in-frankfurter-grun/</link>
		<comments>http://spiegelkritik.de/2011/05/21/korinthe-in-frankfurter-grun/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 19:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helgoländer Vorbote</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch diesen Monat haben wir bald überlebt, und so am Ende trifft man im Lesestapel dann auf die &#8220;geschobenen Blätter&#8221;. Dabei hätte es manches Blatt verdient, zeitiger rezipiert zu werden. Der Titanic (Mai 2011, S. 9) entnehmen daher erst jetzt und heute einen wichtigen Korrekturhinweis, den wir sogleich vermelden wollen: Es heißt nicht Minnegesang, lieber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch diesen Monat haben wir bald überlebt, und so am Ende trifft man im Lesestapel dann auf die &#8220;geschobenen Blätter&#8221;. Dabei hätte es manches Blatt verdient, zeitiger rezipiert zu werden.</p>
<p>Der Titanic (Mai 2011, S. 9) entnehmen daher erst jetzt und heute einen wichtigen Korrekturhinweis, den wir sogleich vermelden wollen: Es heißt nicht <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,750187,00.html">Minnegesang</a>, lieber Spiegel, es heißt Minnesang.</p>
<p>Was wäre Deutsch ohne die Frankfurter Sprachwürste?</p>
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		<title>Der tratschende Reporter</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2011/05/09/der-tratschende-reporter/</link>
		<comments>http://spiegelkritik.de/2011/05/09/der-tratschende-reporter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 May 2011 23:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helgoländer Vorbote</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#8220;Berichterstattung&#8221; in eigener Sache  bei der Spiegel-Gruppe nähert sich allmählich ja der Marke mit ihren Mägden &#8211; Bild -. Überall Spiegel-Bücher, Spiegel-TV-Sendungen, Spiegel-Bestsellerlisten, Spiegel-Kooperationen&#8230; Nun gut. Manch Eigending muss ja auch kolportiert werden &#8211; Spiegel-Online kann im Text über die Verleihung der Henri-Nannen-Preise die vielen Preisträger aus dem eigenen Haus nicht verschwiegen. Aber die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;Berichterstattung&#8221; in eigener Sache  bei der Spiegel-Gruppe nähert sich allmählich ja der <a href="http://www.bild-studie.de/">Marke mit ihren Mägden</a> &#8211; Bild -. Überall Spiegel-Bücher, Spiegel-TV-Sendungen, Spiegel-Bestsellerlisten, Spiegel-Kooperationen&#8230; Nun gut.</p>
<p>Manch Eigending muss ja auch kolportiert werden &#8211; Spiegel-Online kann im Text über die Verleihung der Henri-Nannen-Preise die vielen Preisträger aus dem eigenen Haus nicht verschwiegen.</p>
<p>Aber die <a href="http://www.evangelisch.de/themen/medien/henri-nannen-preis-reporter-gesteht-recherche-luecken40407">Kritik,</a> die es am Reportage-Preisträger René Pfister gibt, hätte schon auch noch Platz finden dürfen. <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,761218,00.html">SpOn schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Den ersten Platz in der Kategorie Reportage und damit den traditionellen  Egon-Erwin-Kisch-Preis gewann SPIEGEL-Redakteur René Pfister. Für  seinen Artikel mit dem Titel &#8220;Am Stellpult&#8221; hatte er  <a title="Horst Seehofer" href="http://www.spiegel.de/thema/horst_seehofer/" target="_self">Horst Seehofer</a> am Pult seiner Modelleisenbahn porträtiert.</p></blockquote>
<p>Dabei hat Pfister offenbar gerade nicht Seehofer an seiner Modelleisenbahn porträtiert &#8211; oder nur in dem Maße, in dem er auch Seehofer auf dem Klo zu porträtieren vermag; vielmehr hat er ihn dorthin getextet.</p>
<blockquote><p>Seit neuestem hat auch Angela Merkel einen Platz in Seehofers Keller. Er  hat lange überlegt, wohin er die Kanzlerin stellen soll. Vor ein paar  Monaten dann schnitt er ihr Porträtfoto aus und kopierte es klein, dann  klebte er es auf eine Plastikfigur und setzte sie in eine Diesellok.  Seither dreht auch die Kanzlerin auf Seehofers Eisenbahn ihre Runden.</p></blockquote>
<p>In dieser Art schreibt Pfister jede Menge Details und Betrachtungen von Seehofers Eisenbahn. Nur dass er diese offenbar nie gesehen hat. Beim SPIEGEL fällt das kaum weiter auf, weil sich der geneigte Leser ja bei jedem zweiten Artikel fragt, wie der Spiegel-Autor denn bei dieser oder jener Situation schon wieder anwesend gewesen sein soll ( &#8211; aber es sind dann meist völlig harmlose Nacherzählungen unbekannter Quellen).</p>
<p>Die Dinge, die man in einer Reportage den Lesern nahe bringt, selbst nur aus Erzählungen zu kennen, ist ein &#8211; ungewöhnlicher Ansatz. Das sollte Spiegel-Online wenigstens herausstellen.</p>
<p><em><strong>Update 10. Mai 2011:</strong></em></p>
<p>Die Jury hat Pfister den Preis inzwischen wieder aberkannt. Bei Spiegel-Online zeigt sich das altbekannte Problem, dass Artikel nicht aktualisiert werden. Zwar wird<a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,761579,00.html"> &#8220;in eigener Sache&#8221;</a> die Aberkennung erwähnt und auch die Begründung der Jury zitiert (neben einer Stellungnahme des Spiegel, wie imme sich ein Magazin artikulieren kann), der alte Jubeltext enthält aber keinen Verweis darauf.</p>
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		</item>
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		<title>Mit SpOn gehen die Wölfe durch</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2011/04/17/mit-spon-gehen-die-wolfe-durch/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 16:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helgoländer Vorbote</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Relevanz  ist deshalb ein Lieblings-Kriterium bei der Ermittlung von Nachrichtenwert, weil die Auswahl eines Beitrags bzw. Themas immer auch viel über darüber aussagt, was eine Redaktion alles für unwichtig hält. Spiegel-Online musste dann aber doch in der Überschrift wieder bouevardesk übertreiben, um sich wohlzufühlen mit dem Wolf im Wolfspelz.  Laut Headline &#8220;attakieren&#8221; die Wölfe eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Relevanz  ist deshalb ein Lieblings-Kriterium bei der Ermittlung von Nachrichtenwert, weil die Auswahl eines Beitrags bzw. Themas immer auch viel über darüber aussagt, was eine Redaktion alles für unwichtig hält.</p>
<p><a href="http://spiegelkritik.de/wp-content/uploads/2011/04/wolf-greift-an.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-1222" title="wolf-greift-an" src="http://spiegelkritik.de/wp-content/uploads/2011/04/wolf-greift-an.gif" alt="" width="470" height="256" /></a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,757584,00.html">Spiegel-Online</a> musste dann aber doch in der Überschrift wieder bouevardesk übertreiben, um sich wohlzufühlen mit dem Wolf im Wolfspelz.  Laut Headline &#8220;attakieren&#8221; die Wölfe eine Mutter mit Kind (und man sieht wilde Kampfszenen vor Augen), laut Text aber haben sich die Wölfe ohne jede Beuteberührung getrollt &#8211; von dem &#8220;kleinen Hund&#8221; abgesehen, den sie verspeist haben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>SpOn Nostalgie-Journalismus</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2011/04/07/spon-nostalgie-journalismus/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 21:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helgoländer Vorbote</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
		<category><![CDATA[kurz kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Europapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Habermas]]></category>

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		<description><![CDATA[Das waren natürlich noch schöne Zeiten, als man im Lokalteil der Tageszeitung einfach nacherzählen konnte, was man in seinem heimischen Lexikon gefunden hat. Oder war in einer Pressemitteilung stand, die ja sonst niemand kannte &#8211; niemand von den zahlenden Zeitungslesern jedenfalls. Diese Zeiten sind aber vorbei. Heute ist es nicht mehr nötig, dass eine Tageszeitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das waren natürlich noch schöne Zeiten, als man im Lokalteil der Tageszeitung einfach nacherzählen konnte, was man in seinem heimischen Lexikon gefunden hat. Oder war in einer Pressemitteilung stand, die ja sonst niemand kannte &#8211; niemand von den zahlenden Zeitungslesern jedenfalls.<br />
Diese Zeiten sind aber vorbei. Heute ist es nicht mehr nötig, dass eine Tageszeitung &#8211; nennen wir sie Spiegel-Online &#8211; <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,755641,00.html">nacherzählt</a>, was in einem anderen Blatt <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/europapolitik-merkels-von-demoskopie-geleiteter-opportunismus-1.1082536">steht</a>, das sicher niemand selbst im Briefkansten hat, &#8211; nennen wir es Sueddeutsche.de. Heute kann man darauf einfach verlinken und damit den eigenen Leser zum Fremdleser machen. Klingt ein bisschen doof und unsexy, ist aber doch eines der Prinzipien in diesem Internet. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>el-Masri &amp; der Spiegel / Machill &amp; die Studenten</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2010/12/10/el-masri-der-spiegel-machill-die-studenten/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 14:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außenspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Lesehinweise: Über spiegel.de: Prof. Dr. Henning Ernst Müller kritisiert den Spiegel-Online Bericht &#8220;CIA-Entführung von Khaled el-Masri: Deutschland beugte sich Druck aus Washington&#8221;: Die Spiegel-Journalisten, in dem Bestreben, einen bisher unbekannten &#8220;Skandal&#8221; aufzudecken, schreiben nur haarscharf an einer glatten Lüge vorbei, indem sie entscheidende Informationen verschweigen. Andere Zeitungen drucken das nach (hier). Eine Peinlichkeit. Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Lesehinweise: </p>
<p><strong><a href="http://blog.beck.de/2010/12/09/wikileaks-depesche-zum-fall-el-masri-beluegt-uns-der-spiegel">Über spiegel.de</a>:</strong> Prof. Dr. Henning Ernst Müller kritisiert den Spiegel-Online Bericht &#8220;CIA-Entführung von Khaled el-Masri: Deutschland beugte sich Druck aus Washington&#8221;:</p>
<blockquote><p>Die Spiegel-Journalisten, in dem Bestreben, einen bisher unbekannten &#8220;Skandal&#8221; aufzudecken, schreiben nur haarscharf an einer glatten Lüge vorbei, indem sie entscheidende Informationen verschweigen. Andere Zeitungen drucken das nach (hier). Eine Peinlichkeit.</p></blockquote>
<p><strong><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,733108,00.html">Auf spiegel.de</a></strong>: &#8220;Leipziger Journalistik-Fehde: Immer mitten in die Presse&#8221; &#8211; die Diskussion um Journalistik-Professor Marcel Machill.</p>
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