Kurbjuweits entrückte Meinungsmache

Ein Leserbrief von Richard Jecht Schon erstaunlich, was da im Spiegel Nr. 17 / 21.04.08 in gänzlich unverdaulicher Weise nebeneinander steht: zum einen der Artikel „Die Flucht der Elite“, zum anderen das Pamphlet „Die Zuckerbäckerin“. Was daran unverdaulich ist? Die offensichtliche Wider-sinnigkeit der Beiträge! Ist es Zufall? Satire? Ein Versehen? Oder hat der Schmarren System?…

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70 – und immer noch in der Pubertät

Man könnte Dirk Kurbjuweit eine eigene Rubrik spendieren, einerseits. Aber vermutlich ist er mit seiner Selbstgefälligkeit* doch eher der Prototyp des SPIEGEL-Redakteurs. Den Glückwünschen von Anja Reschke an die Hamburger Illustrierte schließen wir uns jedenfalls herzlichst an: * Zur Erläuterung, wers verpasst haben sollte: Dirk Kurbjuweit hatte im Newsletter „Die Lage“ am Dienstag äußerst kompetent…

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Arme Demokoratie

Ein Kommentar von Richard Jecht Dirk Kurbjuweit sitzt im Hauptstadtbüro und schreibt. Über Demokratie. Die „Gefährdung der Demokratie in Deutschland“. Er blickt auf und schaut versonnen aus dem Fenster. Vielleicht fragt er sich einen Moment lang, ob man Gedanken metaphorisch mit vorbeiziehenden Wolken vergleichen kann, – dann nimmt sein Gesicht einen entschlossenen Ausdruck an. Man…

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Demokratie im journalistischen Paralleluniversum

Der Auftakt verhieß schon nichts Gutes. „Demokratie“ sollte die Serie also schlicht lauten, und das „o“ im Signet ist angekreuzt – Demokratie ist Wählen, ist Ankreuzen, Stimme abgeben. Der erste Beitrag in Heft 19/2008 (S. 38-44) kommt unter der Überschrift „Das Kreuz mit der Demokratie“ daher. Da war auf die in der Einleitung gestellte Frage:…

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Berliner Spiegel-Boss findet Grüne „Bullshit“

Dirk Kurbjuweit muss wirklich schräg drauf gewesen sein, als er seinen Artikel „Ankunft auf dem Mars“ (Spiegel 45/2007, S. 36) über die Grünen schrieb. Gleich als Einstieg faktenschmeichelt der Top-Journalist: Sie sieht aus wie früher, als sie jeden zweiten Abend in der „Tagesschau“ war: struppiges Haar, roter Mund. Ihr Wortschwall muss den Vergleich mit den…

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Lesebeute: Online-Investitionen und Sonntags-Zustellung

Warum Spiegel-Online zahlenmäßig so erfolgreich ist? Chefredakteur Matthias Müller von Blumencron sieht da u.a. den frühen Start und die Stringenz – auch über die „Dotcom-Krise“ hindurch. Spannendes aus den Anfangszeiten von SpOn berichtet Uly Foerster im „Journalistik Journal“ (Artikel nicht online) der Uni Dortmund. Z.B. vom ersten Spiegel-Online-Chat am 22. Dezember 1994 mit Kurt Biedenkopf,…

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Der Triumpf des Bockmist

Es ist eine typische Spiegel-Geschichte, die Dirk Kurbjuweit im aktuellen Heft über fünf Seiten niedergeschrieben hat. Seine These: Der Demokratie in Deutschland geht es gerade nicht so gut, viele Bürger sind nicht interessiert an politischen Debatten. Wie bei jeder Spiegel-Geschichte, so muss auch in dieser die steile These durch ein paar Belege fundiert sein. So…

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schreibfaul

Nachher wollen es alle immer schon vorher gewusst haben. Natürlich gab es früher viel Kritik an Klinsmann – aber die kam ja wohl von anderer Seite. Nachdem Klinsmann nicht mehr Bundestrainer sein will, sieht Spiegel Online ihn als einen, der sogar den Olymp erreicht hatte, veröffentlicht Reaktionen von Klinsmann-Fans (und derzeit gibt es nur Klinsmann-Fans),…

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