Korrekturverhalten (3)

Selbst wenn es nur kleine Fehler sind – widerspricht es irgendeiner Standesregel, sie (wo nötig transparent) zu korrigieren? Tebartz-van Elst heißt vorne Franz, nicht Frank, liebe Frankfurter (gefunden: 4 Tage nach Veröffentlichung).
frank-tebartz-fr

Wenn sich weder auf der Website noch auf Facebook ein Korrekturhinweis findet und offenbar auch keiner der Redakteure binnen eines Tages darüber gestolpert ist, darf man fragen: liest das überhaupt jemand, – oder ist generell unbekannt, dass der wunderbare Berliner Bezirk anders als die Schunkelmetropole mit zwei „L“ geschrieben wird, Neukölln eben? epd-Meldung auf evangelisch.de

evangelischde-neukoeln-neukoelln

 

Siehe auch:
Korrekturverhalten 2: Keine Verlinkung zu Gegendarstellungen oder Leserbriefen und anderen Korrekturen

Positive Beispiele:
Jakob Augstein wies u.a. via Facebook auf einen Fehler in der Welt hin. Die Korrektur dort wird transparent gemacht. (Allerdings ist es bei manchen Fehlern natürlich nicht mit einer Korrektur getan, weil möglicherweise die recherchierte Grundannahme eines Artikels damit wegfällt.)

fehlerhinweis-augstein-oecd

korrektur-welt-oecd

Ein Gedanke zu „Korrekturverhalten (3)

  1. „aneblich“ fällt doch mehr auf als „Neuköln“, oder? 😉

    Und das Problem mit der Schiffshavarie verstehe ich ehrlich gesagt nicht.

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