Mich flöskelt

Floskelwolke-Starttag
Ist die „großartige Floskelwolke“ nicht derzeit die beliebteste Floskel hypebarer Journalisten? Weiß man nicht, jedenfalls erfährt man es nicht bei Floskelwolke.de, denn die hat ja ein erschreckend einfaches Konzept: es werden nicht etwa Floskeln aufgrund ihrer Redundanz, Häufigkeit, Sinnlosigkeit oder sonst etwas erkannt, sondern es werden per päpstlichem Sekret „50 Floskeln und Phrasen“ von den Wolkenmachern Sebastian Pertsch und Udo Stiehl zusammengestellt. Dieser Index „basiert auf der langjährigen Redaktionserfahrung der beiden Nachrichtenredakteure.“ Sapperlot!
Man kann es schon länger oder immer dem Forschungsbetrieb fern stehenden Journalisten nicht oft genug sagen: Daten an sich sagen gar nichts, Muster, Cluster und Schäfchenwolken haben nicht den geringsten Aussagewert – wenn man nicht vorher Hypothesen aufstellt, warum welche Datenstruktur zu erwarten ist und woran das liegen könnte!  Weiterlesen