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	<title>Kommentare zu: Die Krankheit CFS bitte nicht verharmlosen</title>
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	<description>Medienblog für Medienreflexion</description>
	<lastBuildDate>Sun, 15 Jan 2012 16:48:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2010/03/10/die-krankheit-cfs-bitte-nicht-verharmlosen/comment-page-1/#comment-103811</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 21:37:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://spiegelkritik.de/?p=927#comment-103811</guid>
		<description>Hallo,

vielen Dank für diesen Leserbrief.

Ich leide auch an CFS, woher auch immer das kommt.

Als ich den Artikel gelesen habe, war ich sehr getroffen, weil er die Tatsachen so ungaublich falsch darstellt.

Meine Krankheit verschlimmert sich seit 12 Jahren, mal schneller mal langsamer.

Aber es wird IMMER schlimmer, wenn ich irgendeine Form von &quot;Aktivierungstherapie&quot; durchmachen muss.

Ich war mehrere Monate stationär, wo ich nach Verhaltenstherapiemaßnahmen behandelt wurde. Vorher war ich schon sehr krank und konnte nur jeden dritten Tag höchstens duschen. In der Therapie, wo ich &quot;locker&quot; aktiviert wurde, &quot;lockere&quot; sporttherapie machen durfte und mir schließlich meine einzige Rettung, das Schlafen tagsüber, verboten wurde, hatte ich einen richtigen Zusammenbruch und bin auf der geschlossenen gelandet.

Jetzt bin ich wieder zuhause und die Krankheit ist viel schlimmer als vorher. Ich habe keine Kraft mehr, die ging komplett verloren. Duschen schaffe ich vielleicht einmal in der Woche.

Und dann kommt so ein anmaßender Artikel, der darüber informieren würde, wie toll doch Aktivierung wäre.

Ein blanker Hohn in meinen Augen, wegen eigener Erfahrung. Warum wird immer alles, das man nicht erkennen kann in die psychische Ecke schieben?

Das tut wirklich sehr sehr weh.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>vielen Dank für diesen Leserbrief.</p>
<p>Ich leide auch an CFS, woher auch immer das kommt.</p>
<p>Als ich den Artikel gelesen habe, war ich sehr getroffen, weil er die Tatsachen so ungaublich falsch darstellt.</p>
<p>Meine Krankheit verschlimmert sich seit 12 Jahren, mal schneller mal langsamer.</p>
<p>Aber es wird IMMER schlimmer, wenn ich irgendeine Form von &#8220;Aktivierungstherapie&#8221; durchmachen muss.</p>
<p>Ich war mehrere Monate stationär, wo ich nach Verhaltenstherapiemaßnahmen behandelt wurde. Vorher war ich schon sehr krank und konnte nur jeden dritten Tag höchstens duschen. In der Therapie, wo ich &#8220;locker&#8221; aktiviert wurde, &#8220;lockere&#8221; sporttherapie machen durfte und mir schließlich meine einzige Rettung, das Schlafen tagsüber, verboten wurde, hatte ich einen richtigen Zusammenbruch und bin auf der geschlossenen gelandet.</p>
<p>Jetzt bin ich wieder zuhause und die Krankheit ist viel schlimmer als vorher. Ich habe keine Kraft mehr, die ging komplett verloren. Duschen schaffe ich vielleicht einmal in der Woche.</p>
<p>Und dann kommt so ein anmaßender Artikel, der darüber informieren würde, wie toll doch Aktivierung wäre.</p>
<p>Ein blanker Hohn in meinen Augen, wegen eigener Erfahrung. Warum wird immer alles, das man nicht erkennen kann in die psychische Ecke schieben?</p>
<p>Das tut wirklich sehr sehr weh.</p>
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	<item>
		<title>Von: Beate</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2010/03/10/die-krankheit-cfs-bitte-nicht-verharmlosen/comment-page-1/#comment-89668</link>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 09:23:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://spiegelkritik.de/?p=927#comment-89668</guid>
		<description>ich leide seit 18 Monaten an einer Krankheit die kein Arzt genau defenieren kann. Die beschriebenen Symtome treten bei mir alle auf. Ich hoffe das mir der Artikel und die ehrlichen Hilfsgruppen helfen können. Durch eine Amtsärztin die mich 10 Minuten untersucht hat, bin ich in totale Schwierigkeiten gekommen. Ich hoffe das ich irgend woher Hilfe bekomme, um wenigstens das Recht auf meine Erwerbsunfähigkeitsrente zu bekommen. 
Der Artikel gibt mir Mut das ich nicht alleine da stehe und das ich nicht den Mut verliere für ein Leben, das neu erlernt werden muss und für meine Familie eine Belastung und eine Herausforderung mir zu helfen ist.

Danke für neuen Mut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich leide seit 18 Monaten an einer Krankheit die kein Arzt genau defenieren kann. Die beschriebenen Symtome treten bei mir alle auf. Ich hoffe das mir der Artikel und die ehrlichen Hilfsgruppen helfen können. Durch eine Amtsärztin die mich 10 Minuten untersucht hat, bin ich in totale Schwierigkeiten gekommen. Ich hoffe das ich irgend woher Hilfe bekomme, um wenigstens das Recht auf meine Erwerbsunfähigkeitsrente zu bekommen.<br />
Der Artikel gibt mir Mut das ich nicht alleine da stehe und das ich nicht den Mut verliere für ein Leben, das neu erlernt werden muss und für meine Familie eine Belastung und eine Herausforderung mir zu helfen ist.</p>
<p>Danke für neuen Mut.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2010/03/10/die-krankheit-cfs-bitte-nicht-verharmlosen/comment-page-1/#comment-75451</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 09:30:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://spiegelkritik.de/?p=927#comment-75451</guid>
		<description>Hallo,
ich stimme der Leserbriefschreiberin in allem von Ihr Formulierten zu, muss aber den Spiegel Artikel etwas verteidigen. Ich bin 2001 an CFS erkrankt. Das ist alles andere als eine eingebildete Befindlichkeitsstörung, sondern ein brutaler Einschnitt in das Leben. Ich erspare mir Details, Betroffene (und warscheinlich nur diese) werden wissen um was es geht. Ich war so gut wie nicht mehr in der Lage zum Bäcker nebenan zu gehen. Es konnte sein, das jeder Schritt zuviel, ersteinmal mehrtägige Bettlägerigkeit bedeutete. Ich habe irgendwann angefangen Fahrrad zu fahren, weil es eine Möglichkeit bot für kurze Zeit etwas das Schmerzniveau zu senken. Ich bin mit lächerlichen 100 Metern angefangen, und konnte im Laufe der letzten 9 Jahre das Pensum auf ein mittlerweile tragbares Niveau steigern. Die ersten 5 Jahre wurde jedes Überschreiten der Belastungsgrenze mit schlimmster Symptomverschlimmerung bezahlt. Aber das minimale tägliche Training hatte bei mir `mehr` Erfolg, als die reichlichen Angebote der Schulmedizin. Kuriert bin ich jedoch bis heute nicht. Aber ich bin im Laufe der Zeit wieder 
belastbarer geworden, man es sollte es nur nicht mit dem Leben vor der Erkrankung vergleichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ich stimme der Leserbriefschreiberin in allem von Ihr Formulierten zu, muss aber den Spiegel Artikel etwas verteidigen. Ich bin 2001 an CFS erkrankt. Das ist alles andere als eine eingebildete Befindlichkeitsstörung, sondern ein brutaler Einschnitt in das Leben. Ich erspare mir Details, Betroffene (und warscheinlich nur diese) werden wissen um was es geht. Ich war so gut wie nicht mehr in der Lage zum Bäcker nebenan zu gehen. Es konnte sein, das jeder Schritt zuviel, ersteinmal mehrtägige Bettlägerigkeit bedeutete. Ich habe irgendwann angefangen Fahrrad zu fahren, weil es eine Möglichkeit bot für kurze Zeit etwas das Schmerzniveau zu senken. Ich bin mit lächerlichen 100 Metern angefangen, und konnte im Laufe der letzten 9 Jahre das Pensum auf ein mittlerweile tragbares Niveau steigern. Die ersten 5 Jahre wurde jedes Überschreiten der Belastungsgrenze mit schlimmster Symptomverschlimmerung bezahlt. Aber das minimale tägliche Training hatte bei mir `mehr` Erfolg, als die reichlichen Angebote der Schulmedizin. Kuriert bin ich jedoch bis heute nicht. Aber ich bin im Laufe der Zeit wieder<br />
belastbarer geworden, man es sollte es nur nicht mit dem Leben vor der Erkrankung vergleichen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Steffen</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2010/03/10/die-krankheit-cfs-bitte-nicht-verharmlosen/comment-page-1/#comment-74227</link>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:17:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://spiegelkritik.de/?p=927#comment-74227</guid>
		<description>Super, vielen Dank für diesen Leserbrief! Mir ist der Hut hochgegangen, als ich den Artikel auf Spiegel Online gelesen habe. So wenig Sachverstand in so einen kleinen Artikel zu quetschen, ist schon eine Kunst... 

Der Artikel lässt all die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre außen vor. Wie die Leserbrief-Schreiberin ganz richtig geschrieben hat, verzerren solche Berichte das Bild und tragen zu einem falschen Meinungsbild bei. 

Danke, dass Sie diesen Leserbrief veröffentlicht haben, er spricht mir aus der Seele.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Super, vielen Dank für diesen Leserbrief! Mir ist der Hut hochgegangen, als ich den Artikel auf Spiegel Online gelesen habe. So wenig Sachverstand in so einen kleinen Artikel zu quetschen, ist schon eine Kunst&#8230; </p>
<p>Der Artikel lässt all die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre außen vor. Wie die Leserbrief-Schreiberin ganz richtig geschrieben hat, verzerren solche Berichte das Bild und tragen zu einem falschen Meinungsbild bei. </p>
<p>Danke, dass Sie diesen Leserbrief veröffentlicht haben, er spricht mir aus der Seele.</p>
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