Abschiebungs-Spiele

“Weitere Auflagen: Die Flüchtlinge dürfen nicht straffällig werden, auch Asylbetrüger haben keine Chance. In solchen Fällen wird üblicherweise die ganze Familie abgeschoben. Und schließlich zeigen die Behörden denjenigen die Rote Karte, denen extremistische Aktivitäten nachgewiesen werden.” (Mannheimer Morgen, 5. Dezember 2009)

Wenn Sippenhaft geübt wird, handelt es sich nicht mehr um ein “Spiel”, bei dem die Rote Karte gezogen wird und jemand mal vom Platz muss. Ausführlich etwa im Spiegel von letzter Woche geschildert (“Die Reise des jungen Herrn Eke”, Spiegel 49/2009, 74-78) oder sehr ausführlich im Buch “Wenn nicht sogar sehr:  Meine Geschichte unserer verhinderten Abschiebung” von Semra Idic, Düsseldorf 2008.

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