“Die Partei” hatte nur zehntausend Wähler

Die Parteisatire “Die Partei” kam bei der letzten Bundestagswahl 2005 nicht, wie die Schwäbische Zeitung Online (szon) schreibt, “auf bemerkenswerte 0,4 Prozent”, sondern auf verständlichere 0,0216 Prozent der Wählerstimmen. (Der szon-Wert ist also etwa 20-mal zu groß.)

Lesebeute: Spiegel-Kritik von links

* Im August hatte Bild.de mehr Visits als Spiegel-Online, das bisher führende Nachrichtenmagazin im Web (dwdl).

* Scharfe Kritik von links gibt es an dem Spiegel-Artikel “Die Feuer der Hölle” (35/2009, S. 118-122), der für den Kulturteil beworben wurde mit “Mythen: Der Heldenkult um den schwarzen Todeskandidaten Mumia Abu-Jamal” .

* Bei Spiegel-Online war am Wahltag 30. August die Linke kurzzeitig wieder zur PDS mutiert.

* Bild und Spiegel sind sich mal wieder einig – und machen gemeinsam mit bei der etwas undurchsichtigen Kampagne “Zeit der Entscheidung”, einer Wahl-Werbe-Soap. Bei Bild – bei Spiegel-Online.

* Die Spiegel Mitarbeiter KG hat eine neue Satzung.

* Der Spiegel als Förderer einer Islamophobie? Die NRhZ über das neue Buch von  Kay Sokolowsky: “Feindbild Moslem”

* Spiegelfechter Jens Berger stellt – auf seine Weise – vier prominente Spiegel-Mitarbeiter vor:
“Wenn man den Niedergang des SPIEGELs an Personen festmachen will, so fallen immer wieder die Namen Claus Christian Malzahn, Henryk M. Broder, Gabor Steingart und Reinhard Mohr.” Titel der Betrachtung: “Die vier Konvertiten”.

Und noch folgende Hinweise:

* Am 2. Oktober gibt es in Berlin eine interessante Tagung zum Google-Book-Settlement. (via iRights.info/Arbeit 2.0)

* Eine Übersicht der bisher veröffentlichten Stellungnahmen zu einem möglichen “dritten Korb”, also weiteren Änderungen des Urheberrechtsgesetzes insbesondere im Hinblick auf digitale Nutzung und Bearbeitung, gibt es bei www.iuwis.de