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	<title>Kommentare zu: &#8220;Spiegel&#8221; und &#8220;junge Welt&#8221; werben für die Wahrheit</title>
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	<description>Medienblog für Medienreflexion</description>
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		<title>Von: Spotlight (28) &#124; Das rote Blog</title>
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		<dc:creator>Spotlight (28) &#124; Das rote Blog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 10:47:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Na ja, man kennt ja das Verh&#228;ltnis des Spiegels zu allem, was linker ist als die SPD. &#8220;Spiegel&#8221; und &#8220;junge Welt&#8221; werben f&#252;r die Wahrheit [...]</description>
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		<title>Von: Torsten Engelbrecht</title>
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		<dc:creator>Torsten Engelbrecht</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 09:54:41 +0000</pubDate>
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		<description>Der entscheidende Punkt beim Artikel &quot;Fakten stören den Verriss&quot; ist doch der Vorwurf der jW an den SPIEGEL, dass das Nachrichtenmagazin &quot;meinungsstark aber faktenschwach versucht, Teilen der [Links-]Fraktion wegen ihrer Ablehnung der israelischen Kriegspolitik Antisemitismus anzuhängen&quot;. So behauptet der SPIEGEL doch tatsächlich, dass &quot;in der Partei Die Linke etliche Israel-Gegner antisemitische Ressentiments schüren&quot; würden. 

Doch weder belegt der SPIEGEL diesen herben Anwurf in seinem Artikel, noch scheint dieser Anwurf plausibel. Dies wird schon deutlich, wenn man sich den Aufhänger des SPIEGEL-Artikels vergegenwärtigt, der da ist, dass die Linkspolitiker Gehrcke und Paech den Waffengang Israels in Gaza als &quot;unmenschlich&quot; bezeichnen und &quot;durch kein Recht auf Selbstverteidigung oder Notwehr legitimiert&quot;. Und wenn man bedenkt, dass viele Leute, die alles andere als antisemitisch sind, Israels Waffengang mit sehr gutem Grund als völkerrechtswidrig bezeichnen, so scheinen diese Sätze von Gehrcke und Paech durchaus nachvollziehbar. Natürlich kann man da unterschiedlicher Auffassung sein. Fest steht aber, dass das, was Gehrcke und Paech gesagt haben, nicht als antisemitisch eingestuft werden kann, wie es der SPIEGEL in diffamierender Weise tut.

Was die SPIEGEL-Berichterstattung hier eben so unseriös macht, ist, dass ziemlich massiv und haltlos Stimmung gemacht wird gegen eine Partei. Dies zeigt sich immer wieder, etwa auch bei einem Bericht über die Sendung Anne Will nach der Hessenwahl, siehe http://www.spiegelblog.info/mit-ruttgers-friedman-und-seebacher-brandt-auf-dem-schos-lasst-sich-eben-nicht-uberparteilich-berichten.html. 

Wohlgemerkt: Damit sollen weder die Linke noch das Vorgehen der Hamas beschönigt oder per se als &quot;klasse&quot; bewertet werden. Worum es geht und was journalistisch so unsauber ist, sind diese haltlosen Diffamierungen, von denen v.a. auch in der Regel nur bestimmte Gruppen in der Bevölkerung betroffen sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der entscheidende Punkt beim Artikel &#8220;Fakten stören den Verriss&#8221; ist doch der Vorwurf der jW an den SPIEGEL, dass das Nachrichtenmagazin &#8220;meinungsstark aber faktenschwach versucht, Teilen der [Links-]Fraktion wegen ihrer Ablehnung der israelischen Kriegspolitik Antisemitismus anzuhängen&#8221;. So behauptet der SPIEGEL doch tatsächlich, dass &#8220;in der Partei Die Linke etliche Israel-Gegner antisemitische Ressentiments schüren&#8221; würden. </p>
<p>Doch weder belegt der SPIEGEL diesen herben Anwurf in seinem Artikel, noch scheint dieser Anwurf plausibel. Dies wird schon deutlich, wenn man sich den Aufhänger des SPIEGEL-Artikels vergegenwärtigt, der da ist, dass die Linkspolitiker Gehrcke und Paech den Waffengang Israels in Gaza als &#8220;unmenschlich&#8221; bezeichnen und &#8220;durch kein Recht auf Selbstverteidigung oder Notwehr legitimiert&#8221;. Und wenn man bedenkt, dass viele Leute, die alles andere als antisemitisch sind, Israels Waffengang mit sehr gutem Grund als völkerrechtswidrig bezeichnen, so scheinen diese Sätze von Gehrcke und Paech durchaus nachvollziehbar. Natürlich kann man da unterschiedlicher Auffassung sein. Fest steht aber, dass das, was Gehrcke und Paech gesagt haben, nicht als antisemitisch eingestuft werden kann, wie es der SPIEGEL in diffamierender Weise tut.</p>
<p>Was die SPIEGEL-Berichterstattung hier eben so unseriös macht, ist, dass ziemlich massiv und haltlos Stimmung gemacht wird gegen eine Partei. Dies zeigt sich immer wieder, etwa auch bei einem Bericht über die Sendung Anne Will nach der Hessenwahl, siehe <a href="http://www.spiegelblog.info/mit-ruttgers-friedman-und-seebacher-brandt-auf-dem-schos-lasst-sich-eben-nicht-uberparteilich-berichten.html" rel="nofollow">http://www.spiegelblog.info/mit-ruttgers-friedman-und-seebacher-brandt-auf-dem-schos-lasst-sich-eben-nicht-uberparteilich-berichten.html</a>. </p>
<p>Wohlgemerkt: Damit sollen weder die Linke noch das Vorgehen der Hamas beschönigt oder per se als &#8220;klasse&#8221; bewertet werden. Worum es geht und was journalistisch so unsauber ist, sind diese haltlosen Diffamierungen, von denen v.a. auch in der Regel nur bestimmte Gruppen in der Bevölkerung betroffen sind.</p>
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