Korinthe (69): “Sexting” klickt sich gut

Spiegel-Online schreibt in einer Geschichte über den neuen amerikanischen Traum vom “Sexting”:
nackte-teenager.jpg

Glaubt man einer aktuellen Studie ( Download: pdf), haben bereits rund 20 Prozent aller US-Teenager Nacktbilder von sich über elektronische Medien versandt, berichteten am Donnerstag etliche US-Medien.

Dazu merkt Detlef Gürtler in seinem taz-Blog “Wortistik” u.a. an:

Allerdings ist erstens der Spiegel-Satz glatt gelogen. Laut der Studie haben 20 Prozent der befragten US-Teenager

“sent/posted a nude or semi-nude picture/video of yourself”

und sogar einem Online-Redakteur sollte auffallen, dass “nude or semi-nude” NICHT das Gleiche ist wie “Nacktbilder”.
Und zweitens ist es zwar nicht direkt gelogen, aber höchst angreifbar, aus den “20 Prozent der Befragten” auf “20 Prozent aller US-Teenager” zu schließen. [...]

(Ausführlich bitte dort weiterlesen)

3 Antworten zu “Korinthe (69): “Sexting” klickt sich gut”

  1. Reinard sagt:

    Bhhhaahhhh! Habt Ihr Probleme! Wenn das alles ist was Ihr bei SPON kritikwürdig findet, dann Gute Nacht…

  2. [...] Amerikaner und Sex, das taugt ja allenfalls zur Klamotte, die auch nur alle 20 Jahre gelingt. Ansonsten ist der Zweier ein vorbildgebende Verkrampfung. Aktuell mit dem schönen, auch vom Spiegel schon gefeierten Begriff “Sexting” kriminalisiert: Wegen Nacktbildchen von sich wird “drei Mädchen, zwischen 14 und 15 Jahre alt, [...] die Herstellung, Verbreitung und der Besitz von Kinderpornografie vorgeworfen und die Jungen, zwischen 16 und 17 Jahre alt, sehen sich des Besitzes von Kinderpornografie beschuldigt. “ (TP) [...]

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