Für eine faire Moderation
im Spiegel-Online-Forum

Offener Brief: Resümee eines Vorstoßes zur Verbesserung der Moderation im SPIEGEL ONLINE Forum

Sehr geehrter Herr Büchner,
sehr geehrter Herr Ditz,

wir gratulieren Ihnen herzlich zu Ihrer Berufung als neue Chef-Redakteure von SPIEGEL ONLINE!
Wir, das ist eine Gruppe engagierter Nutzer des SPIEGEL ONLINE Forums, welche sich mit den derzeit praktizierten Moderatorenzensuren im SPIEGEL ONLINE Forum nicht abfinden wollen und deshalb mit der Redaktion von SPIEGEL ONLINE in Kontakt getreten ist.

Bekanntlich hatten wir Herrn Dr. Mario Frank, GF des Spiegel-Verlags, in unserem Schreiben vom 21.04.2008 darauf hingewiesen, dass wir immer noch auf eine inhaltliche Antwort der Redaktion SPIEGEL ONLINE auf unsere Vorschläge zu einer transparenteren Moderation im SPIEGEL ONLINE Forum warten (pdf).

Dennoch ist keine Reaktion seitens des SPIEGEL erfolgt, worauf wir, die Zensurgegner, als Folgereaktion auf die ausgebliebene Antwort auf das ‚Resumee eines Vorstoßes zur Verbesserung der Moderation im SPON Forum’ an Herrn Dr. Frank, ein zensurfreies Forum SPONtanum eingerichtet haben, um damit der willkürlichen Zensur der Meinungsfreiheit im SPIEGEL ONLINE Forum und der Moderation nach Gutsherren-Art wirksam entgegen zu treten.

Wir möchten Sie als neue Verantwortliche für diesen Bereich deshalb gerne etwas umfassender mit dem bisherigen Stand der Dinge vertraut machen und bitten Sie, sich folgende Punkte und Unterlagen zum besseren Verständnis anzulesen:

1. Wie Sie wissen, haben wir SPIEGEL-Leser und SPIEGEL ONLINE Foristen dem SPIEGEL konkrete Vorschläge zur Verbesserung der ForumS-Moderation auf Grund der Auswüchse der willkürlichen Zensur am 14.02.2008 unterbreitet (s. Anlage). Leider hat die Redaktion SPIEGEL ONLINE bis heute nicht auf unser Anliegen in angemessener Form geantwortet. Das ist bedauerlich, scheint es doch zu zeigen, dass wir mit unserem Ansinnen nicht ernst genommen werden (s. Anlagen unten). Für uns ist das Thema aber zu wichtig, um es als erledigt anzusehen. Wir meinen, es sollte auch für den SPIEGEL nicht erledigt sein, denn Aussitzen ist keine Lösung für dieses Problem.

2. Uns als Forum-Benutzer ist natürlich klar, dass wir uns der sogenannten “Netiquette“ beim Eintritt in den Kreis der Forum-Teilnehmer unterworfen haben. Dies wäre auch kein Problem, wenn erkennbar wäre, warum ein Beitrag diese Verhaltensregeln verletzt bzw. nicht einhält, während andere Beiträge – eigene oder die anderer Foristen – eingestellt werden, obwohl diese viele Regeln der Netiquette missachten.
Sie können nun einwenden, dass Informationen zu Ablehnungsgründen aus Zeit- und Personalmangel nicht möglich sind. Dann würden wir empfehlen, diese Netiquetten-Regeln einfach anders zu formulieren und entspannter einzusetzen.

3. Des weiteren sollten die Moderatoren darauf hingewiesen werden, dass eine Moderation neutral zu erfolgen hat, das heißt, die persönlichen Ansichten und Einstellungen des Moderators zum behandelten Thema bei seiner Tätigkeit außen vor zu bleiben haben.
Eine Moderation der Beiträge kann auch nach einer Veröffentlichung erfolgen, wenn sich der Beitrag als zweifelhaft im Sinne der Regeln erweisen sollte. So kann dieser auch dann noch vom Sysop gekennzeichnet an der vermeintlichen Stelle verändert oder mit einem Kommentar versehen komplett gelöscht werden. Dadurch würde auch die Methodik der Moderation an Transparenz gewinnen. Die derzeitige Praxis der Moderation wird von uns aber als Zensur empfunden, weil weder Gründe für Nichtveröffentlichungen oder Löschungen nachvollziehbar sind. Diese Praxis steht den Regeln von Wahrheit und Klarheit entgegen und schadet zu allererst dem SPIEGEL selbst enorm.

4. Wir sind sicher, dass Sie positive Veränderungen in den Moderationen herbeiführen können. Und wir meinen sehr deutlich, dass gerade Sie beim SPIEGEL das tun sollten, weil Sie eine Verpflichtung gegenüber der Meinungsfreiheit haben. Wir dürfen Ihnen versichern, dass wir an einer qualifizierten Diskussion dieses Themas mit der Redaktion von SPIEGEL ONLINE sehr großes Interesse haben und daran festhalten wollen.
Konkret: Herr von Blumencron und ein offensichtlich überforderter Forums-Redakteur Theurich sind uns mit ihrer leider doch dickfelligen, aussitzen wollende Art und Weise, nicht los geworden. Wir machen weiter, da uns dieses Anliegen eminent wichtig ist.
Sollte wir mit unserem berechtigten Wunsch weiterhin unbeachtet bleiben, sind wir auch vorbereitet, dieses Thema in geeigneter Form einer breiten Öffentlichkeit zu verdeutlichen und haben in einem ersten Schritt eine Publikation in der FAS zum Thema Online-Foren der deutschen Presse initiiert, Zitat: „Es gilt zu kontrollieren – doch wo endet die Moderation und beginnt die Zensur?“ siehe FAZ (kostenpflichtig)

5. Bitte nehmen Sie deshalb zur Kenntnis:
Das Interesse der Foristen an einer benutzerfreundlichen, nachvollziehbaren Moderation, vernünftig geleitet und ohne diktatorische Auswüchse, wird immer größer. Wir spüren das an der verstärkten Resonanz und Sympathie unter den Benutzern, die unseren nicht erwarteten hartnäckigen Kampf gegen diese völlig unangemessenen Widrigkeiten immer intensiver unterstützen. Der SPIEGEL und die Redaktion SPIEGEL ONLINE sollten beachten, dass die Abschottung dieses Themas nicht gelingen wird. Nehmen Sie bitte ebenfalls zur Kenntnis, dass wir zumindest eine vernünftige Antwort auf unsere verschiedenen Schreiben erwarten und simples Abtauchen und Ignorieren nicht akzeptieren werden. Handeln nach altvorderen Prinzipien – agieren ohne zu erklären – ist nach unserer Meinung weder einem mitteleuropäischem Periodikum, geschweige denn dem SPIEGEL angemessen.
Wir haben Ihnen bereits in unseren vorherigen Schreiben dargelegt, dass ein weiteres derartiges Verhalten weitere Aktionen unsererseits zur Verbreitung dieses offensichtlichen und erstaunlichen Mankos nach sich ziehen werden.

6. Und ein letzter Punkt: Wir, die Ihnen lästigen Kritiker, sind durchwegs erwachsene und, wie wir meinen, vernünftige Zeitgenossen und möchten als solche auch behandelt werden.

Mit verhaltenen Grüßen
Das Forum SPONtanum.

Hubert Kutschki, Helga Jursch-Kappl, André Goerke, B.Müller, Beate Rother, Bernd Handke, Claus Stefan Höer, Cornelia Platz, Daniel Mair, Dieter Plep, Dietmar Gnauck, Eva Röben, Frank Lepold, Gabi Fröhler, Gerhard Küster, Günter Bodendörfer, Haio Forler, Hans-Dieter Schell, Hans-Werner Degen, Jürgen Andrzejewski, jürgen van den heuvel, Juro vom Koselbruch, Karin Gerling, Katrin Uhlmann, Leonhard Augenstein, Lothar Puls, Matthias Zarger, Peter Seifert, Rainer Daeschler, Rainer Helmbrecht, Rolf Schmid, Roswitha Hohmann, S. Wolf, Sami Negm-Awad, SaT, Stefan Möhler, Sven Rüger, Thomas Bode, Thomas Schüller, Thomas Wagner, Vivian G. Evans, Wienke Suhling, Wilhelm Torsten, Wolfgang Hoffmann
______
Anlagen:

  • Anschreiben zum Forum
  • Anforderung Antwort
  • Antwort auf Anschreiben
  • Replik auf Antwort
  • Anforderung Antwort 2
  • Antwort auf keine Antwort
  • 94 Gedanken zu „Für eine faire Moderation
    im Spiegel-Online-Forum

    1. DER SPIEGEL ist ein grosser Laden und es ist schwierig zu sagen, was da genau schief laeuft.

      Mir ist nur aufgefallen, dass dort im Forum vor allem den Sozis mit autoritaerem und belehrendem Schreibstil der Vorzug gegeben wired, was mich nicht wundert, wenn man sich mal Augsteins Blog dort anschaut (welcher dort sein Bestes gibt, gegen die eigenen Regeln zu verstossen).

      Ich habe mich da vor einem Monat angemeldet und nach zahlreichen Beitraegen, wurde zuletzt kaum mehr was veroeffentlicht.

      Das ist mir dem Zeitaufwand zu Schade, und habe mich gerade angemeldet – but I take it with cheers!

      DER SPIEGEL ist privatrechtlich organisiert und kann und darf als Eigentuemer von seinem Hausrecht gebrauch machen.

      Es gibt noch ein Dutzend andere Portale in Deutschland, wo ich mich beteiligen kann.

      Auch habe ich mich erst gar niche beschwert, und kaufe mir statt dessen nicht mehr das geplante ABO.

      Es ist letztendlich die einzige Sprache, welche verstanden wird.

    2. Sie wurden aus folgendem Grund gesperrt:
      Netiquette – unsachgemäßes Debatten-Verhalten
      Ende der Sperre: 10.06.2012, 10:00

      Ich glaub es nicht – Thema „Eklat beim Deutschen Burschentag: Marsch nach rechts“, mein Beitrag nicht mal veröffentlicht sondern nach mehrmaligen versuchen diesen zu senden ( ich habe doch tatsächlich die Chuzpe gehabt braune Gedankenträger als geistige Vollpfosten zu bezeichnen..) gab es o.g. Meldung.

      Sonst werden Beiträge verändert, gelöscht usw., aber wie kann man gegen eine so genannte Netiquette verstoßen wenn es nicht mal veröffentlicht wurde ? Zumal die Replik, bzw. der Inhalt gar nicht einen Foristenbeitrag betraf sondern das Sujet an sich.

      Das wars, nach 6 Jahren Forumsteilnahme ist jetzt Schluss. Warte noch diese ominöse Sperre ab um noch einen saftigen Kommentar hinterher zu schieben und dann kann sich diese Spiegel PC Gang meinetwegen gehackt legen.

      Viele Grüsse,
      Bicyclerepairmen

    3. Das zu Kreuze Kriechen bringt doch alles nichts. Es gibt nur eine Konsequenz:

      Nachdem mehrere meiner Kommentare im SPON-Forum nicht veröffentlicht wurden, habe ich schlicht aufgehört, SPON zu besuchen. Es gibt schließlich noch andere Online-Medien, die wenigstens anzeigen, wessen Kommentar (teilweise) nicht veröffentlicht wurde.

      Das vollständige Unterschlagen von unpassenden Meinungen sehe ich als Zensur in Reinform an. Durch Veröffentlichung von ausschließlich „passenden“ Meinungen wird der Eindruck erweckt, der Artikel werde kritiklos hingenommen. Bei anderen Online-Medien wie z.B. Zeit Online wird wenigstens angezeigt, welche Kommentare auf welche Weise gekürzt bzw. nicht veröffentlicht wurden.

      Die Kommentar-Funktion ist DER entscheidende Kontrollmechanismus bei Online-Medien und Vorteil gegenüber Print-Medien. Bei Print-Medien muß man alles Geschriebene passiv hinnehmen (Gegendarstellungen von Betroffenen ausgenommen). Bei Online-Medien besteht dagegen durch die Kommentar-Funktion die direkte Möglichkeit, eine ideologisch gefärbte Berichterstattung zu entlarven.

      Werden unliebsame Meinungen im Kommentarbereich gelöscht, degradiert sich das Online-Medium damit m.M.n. zum unseriösen Propagandaorgan – so auch SPON.

      Ergebenst,
      v. Bartenbruch

    4. Daran, das Kommentare oft aus unerfindlichen Gründen nicht veröffentlicht werden, habe ich mich ja schon lange gewöhnt. Manchmal schickte ich sie halt mehrmals ab, was hin und wieder zum Erfolg führte.
      Aber der letzte Schritt von den Moderatoren, meine Kommentare ohne Kennzeichnung so zu verändern, das teilweise sogar der Sinn verloren ging, brachte das Faß doch entgültig zum Überlaufen.
      Wenn meine Beiträge zumindest beleidigend oder Lügen verbreitend währen, dann könnte ich das ja noch verstehen. Aber das ganze wirkt etwas wie politische Zensur – und das sollte gerade beim Spiegel nicht der Fall sein. Und dies ist bekanntermaßen alles andere als ein Einzelfall.
      Schade. Auf diese Weise zerstört sich der Spiegel eine Möglichkeit für einen breiten Meinungsaustausch auf seiner Seite. Und nimmt mir einen Grund, diese Website zu besuchen.

    5. Ich schicke immer mindestens viermal zeitversetzt meinen Beitrag ab. Irgendeiner schaltet dann den Beitrag frei. 😉

    6. Nach meiner Erfahrung zeigt sich Spon Argumenten nicht zugänglich. Die Zensur erfolgt willkürlich, bleibt unbegründet, ist nicht nachvollziehbar und widerspricht unzweifelhaft dem demokratischen Grundsatz der freien Meinungsäußerung.

      Ist die Tatsache der Zensur an sich schon erschreckend genug, drängt sich der Eindruck auf, dass die Zensoren ihrer Aufgabe schlicht nicht gewachsen sind. Es werden Beiträge freigeschaltet, die nun wirklich zweifelhaften Inhalts sind, zum Beispiel solche, die einen Krieg zwischen Japan und China im Streit um eine kleine Inselgruppe befürworten, weil „wir“ davon profitierten. In einem anderen Thread unterstellt ein Forist einem anderen, „leute wie sie töten menschen schon allein nur durch ihre einstellung“. Wohlgemerkt: DAS wird veröffentlicht, meine Versuche, den Absendern paroli zu bieten, werden zensiert, sprich: unterdrückt.

      Die Spon-Zensur geriert sich wie eine Meinungsmafia. Was können wir, die dort diskutieren möchten und mit unseren Beiträgen für Klickzahlen sorgen, dagegen tun?

    7. Deutsche Journalisten – auch beim Spiegel – unterwerfen sich freiwillig Methoden, die andernorts offen und zutreffend Zensur genannt werden:

      http://www.guardian.co.uk/world/2012/jul/16/us-campaigns-quote-approval-germany

      Wer von deutschen Medien Respekt für Meinungsfreiheit erwartet, macht grundsätzlich etwas falsch. Es gibt noch vereinzelt Usenet-Server, die von Meinungsfreiheits-Idealisten betrieben werden, die schon dafür eingetreten sind zu Zeiten von Mailboxen, in die sich mit Akustik-Kopplern eingeloggt wurde. Aber auch der Spiegel hatte mit diesen Idealen nie etwas gemein.

    8. spOn ist kein forum per`se ! die red. von spOn versteht foren beiträge eher als leserbriefe, und da schafft´s halt auch nicht jeder in die print ausgabe. dürfen sie ja auch, haben ja auch „hausrecht“. nur sollten sie sich dann nicht forum nennen und die leute auch noch zum disskutieren auffordern. bin seit einem jahr nur noch passiv dabei, weil einfach kein posting mehr durchkam. egal wie banal das thema war. ich hab mich stet´s an die Netiquette gehalten.
      mehrfach das selbe posting hinschicken gibt allerdings eine sperre von zehn tagen, wie einige foristen berichtet haben.
      na ja, wie auch immer. bin jetzt bei gulli und golem und schätze die disskusionskultur in diesen foren sehr, weil jedes posting zeitgleich erscheint und nicht wie bei spOn erst gegengelesen werden muss, was jede zeitnahe disskusion abwürgt.
      spOn ist für mich zum schlechtesten disskusionsforum in in diesem lande verkommen.
      aus ärger darüber habe ich mein print abo gekündigt.

    9. Schade, dass es wahr ist. SPON zensiert die Leserbeiträge anscheinend willkürlich. Selbst harmlose Beiträge zu den Kolummnen, wie ich am eigenen Leib erfahren durfte. Es ist ärgerlich, weil ich das Gefühl, wie ein unmündiges Kleinkind behandelt zu werden und weil es willkürliche Zensur ist. Gerade bei einer Zeitung, die für investigativen Journalismus stand, ist das paradox.

      Dabei wirken Kommentare oft belebend und ich denke, dass die Beiträge der Nutzer die neue Presselandschaft massgeblich mitgestalten werden. Das kann ein befruchtender Austausch werden. Deswegen ist es umso schlimmer, wenn eine sogenannte Informationsplattform dies unterbindet.

      Die Berichte des SPONs widersprechen oft genug der journalistischen Berufsethik und Sorgfaltspflicht, weil sie nicht neutral und ausgewogen sind. Das Niveau von Recherche, Rechtschreibung und Kausalität ist teilweise frappierend. Lesen Sie selbst und vergleichen Sie es mit internationalen Zeitungen, wie NZZ, Le Monde, usw.

      Den Auftritt von SPON finde ich bedenklich, weil der „Spiegel“ für einen Qualtätsjournalismus stand und der SPON diesen Bonus konterkariert.
      SPON gibt ewas vor, ohne es zu sein und täuscht damit die Leser. Dies geschieht durch manipulative Auswahl und Formulierung der Berichte und durch die Zensur der Beiträge. Zusammen mit ZDF, Deutscher Welle, Welt und SPON wird das Weltbild eigenartig verfärbt.

    10. Die Erfahrung der Zensur im SPON Forum habe ich schon 2005 und davor erleben dürfen, als es um neoliberale Politik ging, die von SPON in seinen Artikeln verfochten wurde, und ich über das Forum versucht habe, SACHLICH Gegenargumente vorzutragen. Es war trotz mehrfacher Versuche bei diversen Artikeln kein bzw. kaum Durchkommen möglich. Somit hatte ich das Gefühl schon damals, dass SPON nur ein Pseudoforum betreibt und kein Interesse an freier Meinungsbildung hat.

      Dies war für mich der ausschlaggebende Grund, weder Printausgaben zu kaufen noch zu abonnieren. Hinzugemerkt sei, dass ich den Spiegel in den 80er Jahren „geliebt“ habe und grossen Respekt vor diesem Verlag hatte. Das jedoch ist lange her, für mich ist der Spiegel nur noch ein Blenderladen, der die damaligen Meriten komplett verspielt hat.

    11. Nach einem Jahr im SPON Forum moechte ich sagen, dass der Spiegel massivst zensiert. Es geht hier auch um in keinem Fall gegen die Netiquette verstossenden oder beleidigende beitraege. Meine Erfahrugen zeigen, wenn man massiv entgegen des Grundtenors des spiegelursprungsartikels oder gegen die richtung des oeffentlichen mainstreams schreibt, dann wird gekillt.

      Beispiele bei mir waren Syrienkonflikt, SPD (verantwortung und Historie), Griechenlandhilfen, Eurorettung.
      Gerade aktuell wieder im syrienkonflikt erlebt, dass wenn man kein Freund der ‚Rebellen‘ ist- wird nicht publiziert, waehrend die ANTIAssad-koalition sogar persoenlich beleidigend und diffamierend vorgehen darf. Weiterhin habe ich den Eindruck, dass zur Stuetzung der Richtung eines Spiegelartikels bezahlte Schreiberlinge oder SPON eigene mitarbeiter posten um eine angebliche Meinungsmehrheit zu suggerieren. Erkennbar ist die, wenn diese Poster im Minutentakt ihre Threads schreiben und veroeffentlicht bekommen (man schaue sich die entsprechende Historie der Nutzer an).
      Fazit: Der Spiegel und auch SPON sind schon sehr lang nimmer das Sturmgeschuetz der unabhaengigen freien Presse und Meinungsfreiheit.
      schade- aber so ist es leider in vielen online foren grosser Medien.

    12. Ich muss mich den Vorrednern hier anschliessen. Ich denke mal mittlerweile ist es auch schon mehr als bekannt, daß das Spiegel Online Forum zensiert wird. Ich denke sogar im großem Stil.
      Von mir kommt auch nur jeder zweite oder dritte Beitrag durch.
      Es ist sehr ärgerlich, da man oftmals 20 min über einen ordentlichen Beitrag sitzt und dann wird er kommentarlos nicht veröffentlicht.
      Ich könnte es verstehen wenn nicht regelkonforme persönliche Beleidigungen der Inhalt wären, aber das sind nie meine Inhalte und Ziele in einer sachlichen Diskussion.
      Auch hab ich den Eindruck das es nicht nur den Spiegel betrifft, sondern generell die Medienlandschaft.
      Beim Spiegel Online fällt besonderst auf, das zu heiklen Themen und oft sehr wichtigen zeitgeistlichen Angelegenheiten, gänzlich das Forum gesperrt ist. Das trifft insbesondere auf Themen wie die EU-Problematik, Ausländerpolitik, Themen zum Islam zu.
      Man wird den Eindruck nicht los, daß das Ganze von ziemlich weit oben gelenkt wird, quer durch alle Medien. Beim Spiegel Online schlägt es wohl schon ziemlich krass durch.
      Danke für diese Seite und das man hier freiheitlich seine Meinung sagen kann. Diese Worte hier wären beim Spiegel auch gesperrt.
      Deswegen stellt sich auch dringend die Frage, ob der Spiegel überhaupt noch in ein so selbstherrlichtes demokratisches System passt, mehr noch, ob das ganze nicht sogar strafrechtlich verfolgt werden sollte. Es steht gegen jeglichem Grundsatz einer demokratischen Verfassung, eine Meinung massenpolitisch zu suggerieren und zu lenken über die Presse, was deffinitiv beim Spiegel der Fall ist.

    13. **** nicht freigeschaltet ****

      Redaktion: Passend zum Zensur-Thema mal wieder der Hinweis, dass wir hier bei Spiegelkritik.de keine Beiträge freischalten, die ohne (korrekte) E-Mail-Adresse eingereicht werden.

    14. Weiter als (einstiges) „Sturmgeschütz der Demokratie“ zu gelten, darauf legt SPON offensichtlich keinen Wert. Wie anders als meinungsdiktatorische moderative Willkür sollte ein User sonst wahrnehmen, wenn zu bestimmten Themen seine – offensichtlich nicht meinungskonformen – Beiträge nicht eingestellt werden? Dabei handelt sich stets um Themen, die anscheinend der polit. Richtung von SPON nicht genehm sind, und beileibe nicht um unzivilisierten sprachlichen Ausdruck oder irgendwelche Verstöße gg. die Netiquette. Dagegen finden jedoch grenzwertige (gar miit Fäkaliensprache), aber anscheinend dem SPON’schen Geschäftsmodell eher genehme Beiträge trotz Diffamierungscharakter Eingang. Selbst wenn man sich als User gg. ungerechtfertigte und diffamierende Angriffe eines anderen Users wehren will, werden entsprechende Beiträge trotz höflichen Sprachgebrauchs häufig nicht eingestellt.
      SPON schreibt doch „Diskutieren Sie über den Artikel“
      Angeischts seiner Zensuzrpraxis wäre folgende Ergänzung zu empfehlen: „Wir stellen Ihren Beitrag jedoch nur ein, wenn wir Lust haben und er unserer politischen Richtung entspricht.“

      Pressefreiheit ja? Meinungsfreiheit nein? So kommt die SPON-Mederation rüber. Fair geht anders!

    15. Also ich habe gestern, nachdem wieder mal die SED-Keule gegen DIE LINKE geschwungen wurde, zweimal versucht folgendes zu posten:

      Meine Meinung zur gleich Behandlung von Parteien:

      Ich bin selber nicht mehr der Jüngste und kann jetzt auf rund 40 Jahre bewusste Wahrnehmung der Politik in der BRD zurück blicken.

      Ich bin gebürtiger Hamburger. Also „Wessi“. Ich kann mich nicht erinnern das eine der „etablierten“ West-Parteien sich in den letzten 40 Jahren so intensiv und offen mit Ihrer politischen Vergangenheit auseinander gesetzt hat wie ehemals die PDS und Heute DIE LINKE.

      Es sollten sich die „etablierten“ Parteien lieber selber an die Nase fassen und sich intensiv mit der eigenen Vergangenheit auseinander setzen.Hier dazu eine Anregung:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren

      In dieser Liste werden Politiker aufgeführt, die nachweislich Mitglied der NSDAP und/oder einer ihrer Sonderorganisationen SA oder SS waren und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine Rolle in der Politik spielten.

      Es stehen wirklich SEHR INTERESSANTE Namen auf dieser Liste. So manch einer wird sich wundern…..

      Ich muss dazu sagen das mir diese Liste selber auch erst seit kurzen bekannt ist.
      Ich habe diese Liste so NIE erwartet. Es war mir immer bewusst das alle Parteien in dieser Hinsicht Ihre Leichen im Keller haben. Aber in dem Ausmaß hätte ich das NIE und NIMMER erwartet.

      Als ehemaliger SPD-Wähler und ehemals aktiver Gewerkschafter der lange Zeit immer wieder mal Werbung für die SPD gemacht hat kann ICH mich bei den Opfern des Nationalsozialismus nur entschuldigen das ich die Vergangenheit nie hinterfragt habe und massive Aufarbeitung der Parteiengeschichte gefordert habe.

      ICH KANN MICH FÜR DIESE NAIVITÄT NUR SCHÄMEN!

      Mir ist auch jetzt erst klar wie es möglich war das nach dem Krieg der §175 von der BRD übernommen wurde.
      Ich sehe in der obigen Liste nur die Spitze des Eisberges. Ich vermute das zusammengenommen die „etablierten Parteien“ in der Nachkriegszeit eine Million Mitglieder gehabt haben. Da müssen ja ganze Seilschaften von ehemaligen NSDAP-Mitgliedern aktiv gewesen sein.

      Ich kann mich für meine Naivität nur schämen und entschuldigen.

      Lediglich der Einleitungssatz war ein anderer. Aber durchaus im Rahmen von Höflichkeit und Anstand wie ich meine.

      Najaaa – Das ist Internet ja noch mehr zu bieten

    16. Auch ich stelle mehr und mehr fst, dass alles was nicht Grün, Links, Islam freundlich oder migrantenfreundlich ist, nicht veröffentlicht wird.
      Es ist eine Plattform für Alt68er, Grüne und „Alternative“ geworden.

    17. Mir fällt auf, dass es Tage bzw zumindest Stunden gibt, an denen nahezu jeder Kommentar sehr zeitnah veröffentlicht wird.
      Dann gibt es wieder Tage bei denen von 5-10 Kommentaren alle „wegmoderiert“ werden.

      An den „liberalen“ Tagen dominiert in den Foren zu einem Thema dann eine ganz andere Meinung als an den „strengen“ Tagen.
      An den strengen Tagen gibt es z.B. wenige Kommentare die allesamt nur Beifall für Pussy-Riot enthalten. An freien Tagen dominieren dagegen in zahlreichen Kommentaren eindeutig die Pussy-Riot kritischen Kommentare.

    18. Um mal den Thread am Leben zu halten – derzeit verschwinden etwa die Hälfte meiner SPON-Beiträge, ohne das da ein Muster zu erkennen wäre. Gelegentlich mag das berechtigt sein, aber in der Regel nicht – und es verschwinden auch Beiträge für die es nach menschlichem Ermessen keinen Ablehnungsgrund gibt.

      Diese inhaltliche Willkür kann eigentlich nur auf inkompentente Moderatoren zurückzuführen sein – und der Mangel an Transparenz beim Spiegel ist hier einer Diktatur würdig. Es ist, gelinde gesagt, ein Trauerspiel, da es sich nicht mehr lohnt Mühe und Sorgfalt in die Beiträge zu investieren.

    19. SPON zensiert das sich die Balken biegen, ich persönlich brauch zum Beispiel zum Thema Syrien -Konflikt keine Beiträge zu schreiben da ich sofort zensiert werde. Ich habe mich bereits mehrfach darüber beschwert und auch über die Tatsache das andere Propaganda übelster Sorte offen verbreiten dürfen, wenn man sich aber kritisch gegenüber den Rebellen äußert man sofort zensiert würd. Hier wird ganz gezielt Manipulation betrieben, gerade beim Thema Syrien und vorher Libyen.

      Ich habe stets meine Meinung vertreten das man Terroristen nicht unterstützen darf und das Waffenlieferungen an alle eingestellt werden müssen und das Saudi Arabien und Qatar für die Inszenierung eines Bürgerkrieges zur Rechenschaft gezogen gehören. Diese Meinung paßt einem SPON Moderator allerdings nicht.

      Ich komme nicht umhin als zu vermuten das der Forum Admin/Moderator der bevorzugt diese Themen betreut ein Symphatisant radikaler sunnitischer Moslems ist und eventuel sogar der Al Qaida ist.

      Es ist eine Schande, geradezu erbärmlich was hier abläuft.

      Gestern durfte ein anderer Forist öffentlich im Forum zur Steuerhinterziehung aufrufen, es dauerte mehrere Stunden und benötigte mehrere Beschwerden bis der Beitrag verschwand, da hatte man ihn aber schon mehrfach quotiert. Man darf zu Straftaten aufrufen aber wenn man sich kritisch zu den Rebellen äußert hat man eine sehr große Chance sofort zensiert zu werden. Machen sie es oft genug und sie landen wie ich auf der schwarzen Liste!

      Wohl gemerkt ich wurde noch nie gesperrt, meine Beiträge werden schlicht zensiert. Zu anderen Themen darf ich mich gelegentlich äußern aber auch hier ist die grundlose Zensur Quote recht hoch.

      SPON zensiert willkürlich und nach eigenem gusto der Admins.

      „Sagen Sie uns ihre Meinung“ dieser Ausspruch ist eine Farce denn wenn die Meinung dem Admin nicht paßt wird zensiert obwohl nicht eine Forum Regel gebrochen wurde.

      Die SPON Zensur hat mit links rechts grün gelb rot schwarz nichts zu tuen, es liegt an den Moderatoren die vollkommen willkürlich zensieren.

    20. Die allgegenwärtige moderative Willkür, wonach Foristen bzw. deren Beiträge durch der Sache/den Inhalten/dem Sprachgebrauch nach nicht gerechtfertigten Ausschluss an der Diskussion in diskriminierender Weise ausgesperrt werden, hält weiter an. (Aktuell: über zwei Tage wurde nicht ein Beitrag zu verscheidenenn Themen eingestellt).
      Entweder sind diese Kräfte überfordert oder sie lassen ihren persönlichen Frust an nicht genehmen Foristen-Meinugnsen aus.
      Denn dass die SPON-Redaktion eine solche Willkür-Kultur befürwortet, ist schwer vorstellbar.
      Wenn allerdings doch, dann sollte SPON die Bezeichnung SPIEGEL aus seinem Namen streichen. Augstein würde sicher nicht wollen, dass sein „Demokratiegeschütz“ für moderative Zensur-Willkür mit Meinungsdiktatur-Kompenente missbraucht wird.

      Auf alle Fälle sollte man angesichts solcher Zensur-Kultur dem Aufruf zur Diskussion im Anhang an jeden Kommentar beifügen, dass sich SPON vorbehält, Foristenmeinungen durch Nichteinstellung von Beiträgen und damit die Meinungsfreiheit von Foristen, deren Registrierung sie schließlich zuließen, bewusst zu unterdrücken.

    21. Inzwischen hat die SPON-Moderation eine Zensurpraxis von „Un“Kultur mit schikanösem Diskrimierungsfaktor erreicht, die jeden betroffenen Foristen schaudern lassen muss:
      Zu bestimmten Themen wird man aus sachlich und netiquettenbasiert unerfindlichen Gründen ganz ausgesperrt (meine Person inzw. bereits vier Tage). Eine daher getätigte Anfrage, ob es sich evtl. um ein technischen Problem handeln könnte, wird ebenfalls ignoriert.

      Gleichzeitig fällt das durch eingestellte Beiträge, die im Wesentlichen auf Krawall gebürstet sind, abgesunkene Niveau auf.
      Der Beitrag eines Foristen, der darin dazu aufforderte, „Politker totzuschlagen“ wurde erst auf meinen Hinweis entfernt.
      Ansonsten werden achlich richtigstellen wollende Beiträge auch nach mehrfachen Versuchen nicht eingestellt.

      Anscheinend genügt es SPON für seine Werbung, dass ein zur Diskussion eingestellter Arikel angeklickt wird. Darüber hinaus scheinen Diskussionen und Debatten mt einigem Sinngehalt nicht wirklich erwünscht, mutmaßlich vor allem nicht, wenn sie anscheinend dem SPON.-Redaktions-Mainstream nicht entsprechen – was nachgerade in peinlichem im Widerspruch steht zu der Aufforderung unter jedem Artikel: „Diskutieren Sie über diesen Artikel. Sagen Sie Ihre Meinung.“

      Eine solches Geschäftsmodell hat sich nach hies. Wahrnehmung sehr an unterste „Boulevard“-Schublade angenähert. Ob das im Sinne von Gründer Augstein gewesen wäre, scheint ebenso fraglich wie einer solche Zensurpraxis gewiss widersprochen würde, wenn sie die Pressefreiheit beträfe.

      Befremdlich letzlich eine solche Entwicklung, wenn Jakob Augstein für SPON schreibt, dem – so hoffe ich zumindest – doch eine solche Zensurpraxis ebenfalls zuwider sein müsste.

    22. bin schon seit einer Woche draußen
      habe mal gefragt ob man per Volksentscheid aus der NATO austreten kann)))
      sowas darf man natürlich nicht beim Regierungstreuem Blatt fragen

    23. W.E.May wieso regen Sie sich auf? Ich bin zwar erst seit 3 Monaten bei Spiegel…aber in dieser kurzer Zeit habe ich bis jetzt nur 3 Artikel gelesen die man als demokratisch bezeichnen kann…der Rest war mit keinen Fakten belegte Propaganda…also stört es mich auch nicht wirklich daß ich bei einem Blatt was anscheinend Geld von irgendwelchen Parteien oder Ländern kriegt ignoriert werde….

      [Anm. SpKr: Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail-Adresse an. Völlig anonyme Beiträge, also mit Fake-Adresse, werden nur in Ausnahmefällen freigeschaltet, wenn sie überdurchschnittlich interessant sind.]

    24. Nomen, wie werde ich mich denn aufregen über Dinge, die offensichtlich nicht änderbar sind. Ich ziehe Konsequenzen, wenn ich auch sehr verwundert bin über Zensurpraktiken, die gewiss nicht zu einem seriösen Qualitäts-Medium passen.
      Womöglich erhebt jedoch SPON nicht mal diesen Anspruch, wenn dgl. Moderatoren-Willkür zugelassen wird, die andererseits gleichzeitig Beiträge übelsten Sprachgebrauchs einstellen.

      Eine Konsequenz ist, dass ich diesen Medien-Blog namens „SPIEGEL-KRITIK“ nutze, um bestimmungsgemäß auch meine negativen Feststellungen mit der SPON-Moderation einzubringen.
      Und offensichtlich befinde ich mich in „bester“ Gesellschaft mit meinen Wahrnehmungen.

      Die temporäre Zensuritis – vorwiegend in den Nachmittagsstunden – ist offenbar Ergebnis einer Moderatoren-Riege, die ganz persönliche Machtspielchen betreibt.
      Denn was sonst könnte erklärbar dahinter stecken, wenn div. meiner Beiträge (vorwiegend zu polit. und sozialen Themen) gerade in dieser Zeit häufig nicht, jedoch mitunter bei erneutem Versuch am nächsten Tag, wenn ansonsten kaum mehr Zuschriften zum Thema kommen, od. auch nach 20:00 h in der unveränderten Form sehr wohl eingestellt werden.
      Selbst bereits eingestellte Beiträge verschwinden gelegentlich wieder, ohne dass auch hier ein sachlicher Grund objektiv erkennbar wäre.

      Auf jeden Fall beweist dies, dass die Nichteinstellung weder auf Netiquettenverstößen noch aufgrund irgend welcher Beleidigungen beruht.

      Wer wie ich den Foren-Austausch zur Horizonterweiterung nutzen möchte, kann dgl. moderative Willkür nicht unwidersprochen hinnehmen, was ich auch der Moderation mitteilte, ebenfalls der SPON-Redaktion.
      Von Letzterer kam mal eine Antwort mit Bla-Bla-Bausteinen-Inhalt; Wochen später nicht mal eine Antwort.

      Ein Forum mit solchermaßen moderativer Zensur-Willkür zu betreiben, scheint denn auch Ausdruck übelster Meinungsdiktatur und Foristen-Diskriminierung zu sein.
      So handelnde Moderatoren haben m.M.n. ein Persönlichkeitsproblem mit Meinungsäußerungen, die nicht ihrem Weltbild entsprechen – und ein äußerst mangelhaftes Demokratieverständnis dazu, mit dem sie sich der Meinungsvielfalt, von der Demokratie schließlich lebt, durch Unterdrückung kontinuierlich widersetzen.
      Aus dem GG ist ihnen dann wohl auch nur die Pressefreiheit geläufig, die die jeweiligen Kolumnisten mit unterscheidlichen Themen und einem links-konservativ-Spektrum von 0 bis 180° ja reichlich nutzen (dürfen?).
      Ob denen bekannt ist, dass offensichtlich nicht wenige sachliche Beiträge „abgeschöpft“ werden, nur weil sie bestimmten Moderatoren nicht ins Gemüt passen?

    25. Ich habe das Spiegel-Forum jetzt auch satt. Zum wiederholten Mal wurde ein Beitrag von mir nicht veröffentlicht, der sachlich geschrieben war, niemanden auch nur scharf ansprach, aber für zart besaitete Gemüter vermutlich nicht politisch korrekt war. Ich habe in einem Beitrag über „Flüchtlinge“ argumentiert, warum dies nach meiner Auffassung keine Flüchtlinge sind.

      Ich habe nicht mal „Illegale Einwanderer“ geschrieben, weil mir gleich klar war, dann ist der Beitrag chancenlos. Die Selbstzensur hat aber auch nicht geholfen, war auch so schon zuviel. Wenn man im angeschlossenen Forum nur die Position der Redaktion bejubeln darf, wird diese Einrichtung wirklich sinnlos.

    26. Hallo Bernd L.,

      seit SA/7. Juni, scheint wieder die Moderation tätig, die grundsätzlich keinen meiner Beiträge einstellt, egal zu welchem Thema.
      Dabei kan es wenig „tröstlich“ sein, dass offensichtlich nicht wenige Foristen von dieser üblen Praxis betroffen sind – wie Sie eben auch.

      Und diese (wie Ihre auch) interne Sperre/Indexierung von Foristen hat offensichtlich überhaupt nichts mit Beitrags-Inhalten zu tun, denn solchen absoluten Zensurzeiten folgen dann z.B. mal wieder solche, in denen jeder meiner Beiträge Eingang findet.

      Hingegen sind in Zeiten interner Sperren Beiträge zu lesen, die rhetorisch wie inhaltlich grenzwertig sind, aber womöglich dem Niveau solcher Zensurions „schmeicheln“.
      Sie heizen schließlich auch den Thread an.

      Solche absolute Nichteinstellungs-Praxis muss also einzig an der Mentalität, den Launen der jeweiligen Moderations-Schicht liegen.

      Für ein Haus wie dem SPIEGEL, einst als „Sturmgeschütz der Demokratie“ in die Pressefreiheit eingegangen, sind solche Praktiken übelst, zumal SPON schließlich ein öffentliches Forum betreibt und unter jedem Kommentar schreibt „Diskutieren Sie über diesen Artikel“. „Sagen Sie Ihre Meinung“ darunter hat man inzw. – bis auf wenige Ausnahmen – gestrichen.
      Und ich finde, man kann diese infame Praxis – auch im Namen der Meinungsfreiheit als demokrat. Grundrecht, das solche launenhafte Zensurions mit ihren Machtspielchen mit Füßen treten – nicht genug öffentlich anprangern, auf allen zur Verfügung stehenden Plattformen. Und trotzdem auch als SPON-Forist nicht klein beigeben.

    27. Auf Lebenszeit gesperrt:

      Mir wurde vom Spiegel-Forum mitgeteilt, dass man mich für immer gesperrt hat.
      Vielleicht ist es interessant, zu wissen, dass ich eine alte Frau bin, die ihr Leben lang fast jede Woche das Spiegel-Magazin gelesen hat und gegen jeden Rechts- oder Fremdenhaß-Veracht erhaben ist aufgrund eines gelebten Lebens.
      Ich kaufe natürlich keinen Spiegel mehr und meide das Online-Portal.

      Ich war einige Monate in dem Spiegel-Forum. Nach einiger Zeit weiß man, welche Kommentare der Zensur zum Opfer fallen. Das ist die erste böse Überraschung, man merkt, dahinter steckt Methode, es wird eine ganz bestimmte Meinung nicht zugelassen:

      Islamkritik ist nicht erwünscht, da haben selbst die Frauenrechte mal eben zurückzutreten vor … ja vor was eigentlich? Kann mir jemand sagen, warum man eine Religion nicht mehr kritisieren darf, ohne als rechtsradikal verdächtigt zu werden?
      Das Wort „Kopftuch“ steht auf dem Index, genauso wie „Islam“. Leben wir jetzt in einer Welt, wo es Themen gibt, die nur noch mittels Umschreibung benannt werden können? Muss man einer Religion, die ein Kritikverbot beinhaltet derart zuvorkommen, indem man tatsächlich jede Kritik unterbindet?
      Ist es nicht möglich, (feministische) Religionskritik von Fremdenhass zu unterscheiden?
      Sind hierzulande nur Berufs-Tollernate am wirken?

      Ebenfalls ein heißes Thema ist die Zuwanderung: da wird sofort zensiert. Die Meinung, dass wir eine Massen-Zuwanderung haben, die lediglich verwaltet wird und eine Politik gebraucht würde, die sich der daraus ergebenden hochbirsanten Probleme annimmt, ist nicht erwünscht. Auch dann nicht, da das Grundanliegen die Warnung vor einem Rechtsruck ist, den diese Vernachlässigung und Verleugnung der Probleme verursacht.

      So geht es weiter über EU-Themen, wo man natürlich total pro sein muss, jede kritische Anmerkung ist ein Sakrileg. Wenn man die verratene deutsche Unterschicht anführt ,die gegen die Billig-Lohn-Konkurrenz aus dem 2-Euro-Mindest-Lohn-Ostländern mit ihrem Währungsvorteil keine Chance hat, wird das zensiert.
      Der Hinweis, dass hier die Arbeiter der EU-Länder gegeneinander ausgespielt werden ist anscheinend zu revolutionär. Arbeiter-Kampf – kein Thema der Linken mehr – und alles, was der lauen EU-Harmonie-Soße widerspricht is t im Forum untersagt.

      Während die USA-Hasser und Putin-Fans freie Fahrt erhalten, sind die Kommentare von FrauenrechtlerInnen und ArbeitsrechtlerInnen nicht freischaltbar.

      Was zur Sperrung geführt hat, war anscheinend ein Kommentar von mir, in dem ich meinte, Deutschland dürfe nicht Zuwanderern bessere Chancen eröffnen, als der eigenen Unterschicht, wenn man keinen Rechtsruck betreiben will, von dem ich allerdings annehme, dass er gar nicht unerwünscht ist. Der Gleichheitsanspruch dürfe nicht so weit gehen, dass es für die Bürger hier keine verbindlichen Rechte mehr gibt, die sie für sich beanspruchen können, wenn diese für die ganze Welt gelten. Das würde eine Solidargemeinschaft nicht überleben.

      Ich male mir die Zukunft aus: voller Sprechverbote, alles was dem Hamonie-Erlaß widerspricht wird zensiert, während eine fröhliche Politikerin in bunter Pastell-Kleidung mit elegant bedecktem Haupt uns vormacht, wie es geht, dass man einfach Jeden und Alles ganz doll lieb hat …

    28. Warum ich Spiegel-Online nicht mehr lese:
      Ich war fassungslos über ein geschnittenes Video bei Spiegel-Online.
      Es ging um ein Vido, das in Umlauf war und auf dem man sieht, wie einen Obdachloser in Amerika von mehreren Polizisten getötet wird, indem sie erst grundlos aus weiter Enfernung mehrfach auf ihn schießen und dann noch den Hund auf den bereits werlos am Boden liedenden Schwerverlezten loslassen, der sich in dessen Hüfte verbeißt.
      In Amerika fanden Demonstationen statt unter dem Motto: „Es nicht zu ertragen“. Ein sehr passendes Motto. Unter eben dieser Überschrift wurde bei Spiegel-Online ein Video gezeigt, in dem die unerträglichen Gewaltszenen herausgenschnitten waren – ohne Kenntlichmachung und ohne Hinweis im Artikel, dass geschnitten wurde und welche Brutalität tatsächlich stattgefunden hat. Das ist verfälschte Berichterstattung!
      http://www.watson.ch/!616257909

    29. Hallo an alle,
      ich habe über viele Jahre hinweg im SPON-Forum etwas gepostet. Ich bin selber Journalist und beherrsche sowohl die Rechtschreibung als auch die Netiquette. Mit Worten kann ich ebenfalls ganz gut umgehen. Mir ist die Zensur (ja, es ist eindeutig Zensur !) schon früh aufgefallen. Vor allem solche Posts wurden nicht veröffentlicht, welche nicht in die Linie von SPON passten. Sprich: Kritisches Hinterfragen ist unerwünscht. Vor allem dann, wenn es um Kritik an SPON bzw. deren Redakteuren selbst geht.
      Manche Posts wurden nicht veröffentlicht, weil der Moderator wohl Kaffeepause hatte (so um 16 / 17 Uhr fielen Posts häufig herunter). Da ich inzwischen alle meine Posts kopierte bzw. gleich in Word schrieb, bevor ich sie reinstellte, ließ sich dieses durch erneutes Posten korrigieren.
      Nun ist meine IP-Adresse gesperrt worden. Hauptgrund war wohl der mehrmalige Hinweis auf die ZDF-Sendung „Die Anstalt“ vom 29. April 2014. Dort wurde bekanntlich präsentiert, wie sehr die USA unseren Medien sagen, was Sache ist, sie also manipulieren. Unabhängiger Journalismus gibt es in Deutschlands Mainstreammedien daher nicht mehr.

      Interessant war noch, dass zur gleichen Zeit, als meine IP-Adresse gesperrt wurde, ich ins Forum wollte und da ein paar Namen aufschnappen konnte, die ebenfalls gesperrt wurden. Vor allem der Forist „Reziprozität“ ist mir dabei aufgefallen. Dieser Forist (dürfte Akademiker sein) hat auch stets sachlich und freundlich geschrieben. Allerdings hatte er auch seinen eigenen Kopf und vertrat seine Meinungen intensiv und gut.
      Auch andere Foristen beschwerten sich oft, dass ihre Posts verschwunden waren. Diejenigen davon, welche oft etwas gepostet hatten, die ich also kannte, hatten auch stets sachlich geschrieben.

      Seitens SPON wird also klipp und klar Meinungsmache betrieben und unerwünschte Meinungen komplett unterdrückt. Das hat mit Demokratie und seine Meinungsfreiheit nunmal gar nichts zu tun. Es ist erschreckend zusehen zu müssen, wie dieser Rechtsstaat auch seitens der Mainstreammedien mit Füßen getreten wird. Ja, ich habe mich diesbezüglich auch an den Presserat gewandt. Leider hielten die es nicht für nötig dagegen vorzugehen.

      Es ist traurig zu sehen, wie in Deutschland unsere alte, so dunkle Geschichte anscheinend wieder Fahrt aufnimmt. Das Kriegsgeheul der USA sowie der EU gegen Russland ist bezeichnend dafür.
      Viele Grüße

    30. SPON´s „Handling“ ist nicht nachvollziehbar. Ich habe heute 2X versucht einen Glückwunsch für unsere Rosetta Ingenieure abzusetzen. Fehlanzeige. Macht nicht´s. Ist ja irgendwo auch „banal“ (nicht was die Leistung der Ingenieure und Beteiligten anbelangt). Nur, auch bei wichtigen“ Themen fehlt die Transparenz. Ob der „Spiegel“ so dem eigenem Anspruch und Nimbus gerecht wird, mag die Redaktion selbst entscheiden. Sehen Sie die Plattform einfach als gelenkte Bloggerplattform. Schließlich zahlt der Spiegel ja auch den Speicherplatz; auch wenn dieser heute recht preiswert zu haben ist.

    31. SPON setzt temporär seine peinliche Zensurpraxis seit Wochen weiter fort.
      Zur Zeit offenbart eine Willkür-Moderation mit ihrem Aussperren jeden Beitragsversuchs zu unterschiedlichen Themen, dass sie unverkennbar mental und qualitativ total überfordert ist.
      Es scheint nicht mal nur um die meinungstechn Unterdrückung von Beitragsinhalten, sondern um pure Schikane bestimmter Foristen durch einzelne Moderatoren zu gehen.

      Dass die ausgesperrten Beiträge absolut netiquettenbasiert und regelkonform, somit nicht beanstandungswürdig sind, beweist sich auch weiterhin dadurch, dass sie bei erneutem Sendeversuch mit zeitlichem Abstand/Tage später und unter offensichtlich fachlich versierter Moderation freigeschaltet werden, so dass also zumindest von jenen Moderatoren keine Meinungsunterdrückung betrieben wird.

      Ein Forenbetreiber, der Artikel zur Diskussion einstellt und unter den Artikeln explizit zur Diskussion auffordert, meistens sogar noch flankiert mit dem Zusatz „Sagen Sie Ihre Meinung“ und dann temporär aus purer Willkür entsprechende Beiträge nicht freischaltet, offensichtlich bereits vor-redaktionellem Check löscht, müsste doch pressetechnisch zu rügen sein.
      Auf jeden Fall müssen m.M.n. solche Machenschaften publiziert werden, damit auch die Auftraggeber von Werbungen bei SPON erkennen, welchem so offenkundig unseriösem Medium – das seine Moderation nicht im Griff hat – sie ihre Aufträge erteilen.
      Denn nur so kann dgl. diskriminierendes Verhalten netzweit aufgedeckt und die Protagonisten mit entsprechenden Folgen konfrontiert werden.

    32. Hallo liebe Foristen,

      ich meldete mich vor ca. 4 Jahren im SPON-Forum an
      und fand seinerzeit die dortig publizierte Meinungsvielfalt
      gut. Über Zensur konnte ich mich nie beschweren, ich
      wahrte Netiquette und die Beiträge waren im Null Komma Nix
      sichtbar.
      Im Laufe der Zeit wurde es aber „schleichend“ so, dass nicht
      genehme Äußerungen nicht durchkamen.
      In den letzten Monaten (ca. 1/2 Jahr oder so) wurde kaum noch
      einer meiner Posts veröffentlicht.
      Das ist umso ärgerlicher, als dass man sich ja Mühe beim
      Schreiben gibt, im Netz recherchiert u.s.w. und dies auch
      Zeit kostet.
      Ich habe den Eindruck gewonnen, dass dort Moderatoren
      (treffender ist die Bezeichnung „Zensoren“) sitzen, die
      ideologisch in die eine oder andere Richtung (meist aber in die
      eine) so verblendet sind, dass sie nur anhand des Benutzernamens
      auf die Delete-Taste drücken. Oder diese Leute sind, seit der
      Herr Blome das Ruder in der Hand hat, auf Linie gebracht.
      Diese Woche wurde mein Account gesperrt. Ich empfinde es
      als eine Ehrung meiner Person.

      Hier der Schriftverkehr:

      18.12.14
      Sehr geehrter Herr Theurich,

      zunächst einmal recht herzlichen Dank für die Löschung meiner
      Accounts. Ich hoffe, der Praktikant bekommt es hin J
      Hier einmal ein interessanter Link für Sie:
      https://www.facebook.com/zensurfreiesSPON
      Muss sagen, Sie sind gut getroffen auf dem Foto.
      Nur, schauen Sie doch nicht so ernst drein.
      Die Zensur beim SPON aufgrund nicht genehmer Meinungen
      wird schon länger heiß diskutiert. Somit ist SPON schon ein
      interessantes Thema der Netzgemeinde.
      Leider verkommt der freie Journalismus, den es bei uns
      einmal gab, immer mehr. Man gewinnt den Eindruck, dass
      Sie und Ihresgleichen unter einem enormen Druck ihrer
      Brötchengeber stehen. Beim stern ist es wohl ebenso.
      Aber nicht nur dort.
      Die Verquickung zwischen den Medien und der Politik ist
      zu groß geworden. So groß eben, dass die 4. Macht ihrem
      verfassungsmäßigem Auftrag nicht mehr nachkommt
      (nicht mehr kann oder nicht mehr will).
      Ich habe schon seit langer Zeit Alternativen zur Äußerung
      meiner Meinung sprich Diskussion gefunden.
      Das Posten bei SPON war eher so eine Gewohnheit.
      Die Tendenz zur regierungsfreundlichen, USA- und
      EU-freundlichen Zensur wurde wohl schon von Vielen
      erkannt.
      Aber man kann auch schlechte Gewohnheiten ablegen.
      Somit bin ich froh, nicht noch mehr Zeit damit verschwenden
      zu müssen, beim SPON Beiträge zu schreiben, die dann
      noch gnadenlos, obwohl Nettiquete gewahrt, aufgrund einer
      nicht konformen Meinung wegzensiert werden.
      Und mit meiner Einschätzung stehe ich nicht allein.
      Aufgrund meiner kaufmännischen Gewissenhaftigkeit
      habe ich vor geraumer Zeit begonnen, alle meine
      Beiträge zu speichern – vor der Absendung.
      Somit sind auch die zensierten dokumentiert.
      Auch im Hinblick auf die Diplomarbeit unserer Tochter.
      Welche aufgrund ihrer intensiven Beschäftigung mit
      dem Thema „Zensur“ mir sehr dankbar dafür ist.
      Das finde ich schön, wenn man den Kindern helfen kann!
      Diese Email werde ich auch bei „zensurfreiesSPON“
      ins Netz stellen.
      Ihnen wünsche ich für Ihre weitere „journalistische“
      (lol) Laufbahn alles Gute.

      Mit freundlichen Grüßen
      Klaus XXXX
      ——————————————————————————-

      Von: Werner_Theurich@spiegel.de [mailto:Werner_Theurich@spiegel.de]
      Gesendet: Donnerstag, 18. Dezember 2014 12:16
      An: Klaus XXXX
      Betreff: Antwort: Account löschen

      Sehr geehrter Herr XXXX,

      Sie wurden nicht wegen Ihrer Meinung, sondern wegen Ihrer verbalen Umgangsformen (temporär) gesperrt, soweit ich das eruieren konnte.
      Nur zur Info.
      Ihrem Wunsch komme ich selbstverständlich gerne nach.

      MfG

      Werner Theurich
      Redaktion Spiegel Online

      SPIEGEL ONLINE GmbH, Sitz und Registergericht Hamburg HRB 77913
      Geschäftsführer Katharina Borchert, Matthias Schmolz

      Diese E-Mail enthält vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn Sie nicht
      der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort
      den Absender und vernichten Sie diese E-Mail. Das Veröffentlichen, Kopieren sowie die
      Weitergabe dieser E-Mail ist nicht gestattet.

      Von: Klaus XXXX
      An:
      Datum: 18.12.2014 11:27
      Betreff: Account löschen
      Gesendet von: xxx

      ——————————————————————————–

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      mein Account (schönes Wort) wurde letzte Woche, wohl aufgrund einer nicht genehmen Meinung, gesperrt. Zensur gleichgeschalteter Medien eben.
      Eine Neuanmeldung führt zu keinem Erfolg.
      Ich bitte um Löschung aller meiner Konten.
      Bzw. die Möglichkeit zur Erstellung eines neuen Kontos.
      Antwort bitte bis zum 19.12.14.
      Unsere Tochter, die Medienwissenschaften studiert und sich als Thema ihrer Diplomarbeit „Die Zensur in Internetmedien“ ausgewählt hat, ist auch schon sehr an Ihrer Stellungnahme interessiert.
      Sie hatte mehrere Volontariate beim stern und daher gute Beziehungen zu vielen Verantwortlichen.
      Wie diese ihr gegenüber äußerten, ist man an einer Begleitung ihrer Arbeit grundsätzlich interessiert, auch journalistisch. Zumal es ja gegen einen Konkurrenten geht. Ich kann dies nachvollziehen.

      Mit freundlichen Grüßen

      K. XXXX

      Eigentlich bin ich froh, dass es nun zu einer Zäsur gekommen ist.
      Ich lese da nicht mehr, da es totale Zeitverschwendung ist.

      Frohe Festtage wünscht

      Klaus

    33. Hallo,

      das war mein letzter Beitrag, der dann letztendlich
      zur Sperrung führte.

      „Hallo,
      so langsam bekommen die ReGIERenden Angst.
      Eine neue Partei wie die AFD sehen sie als
      Hauptbedrohung für ihre Pfründe an.
      Deshalb auch die allgegenwärtige Diffamierung
      dieser Partei.
      Von demokratischen Grundsätzen haben die
      „Etablierten“ sich schon lange verabschiedet.
      Nur, nun geht es in die Endphase. Und in dieser
      werden die Waffen offen getragen. Man könnte
      es auch so sagen: die Maske fällt!“

      Entspricht das nicht der Netiquette?

      LG
      Klaus

    34. Ja, jetzt ist mein account bei SPON auch gesperrt. Das die Leserbriefe wie auch gewisse Artikel in den letzten Jahren immer tendeziöser wurden, habe ich zwar bemerkt, aber mit einer gewissen Belustigung zur Kenntnis genommen.

      Nun frage ich mich als alter Sozi , welche Majestätsbeleidigung ich als Leser verbrochen haben soll, um das „Sturmgeschütz der Demokratie“ zu solchen
      Maulkorb-Reaktionen zu veranlassen.

      Dass Fascho-Leserbriefe (oder was der gemeine SPON-Redakteur so dafür hält) nicht abgedruckt werden, könnte ich ja noch halbwegs verstehen………….

    35. Halli hallo hallöchen, verehrte SPON-Zensur-geschädigten Gemeinde,

      dass SPON-Zensuren beileibe nicht wg. Verstößen gg. Netiquette od. Regeln zuschlagen, ist auch an meinem Beispiel erkennbar. Denn jeder meiner Beiträge, unabhängig vom Thema, wird zu bestimmten (Schicht)Zeiten wegzensiert. Bei erneutem Senden zu späteren Zeiten (nach offensichtlichem Schichtwechsel) erfolgt regelmäßig eine Freischaltung.
      Einen eindeutigeren Beweis für die Regelkonformität meiner Beiträge kann es kaum geben.
      Dazu fällt noch auf, dass gerade in jenen meiner „Zensur“-Zeiten Beiträge eingestellt werden, die sowohl sprachlichen Ausdruck als auch polemisch mindestens als grenzwertig anzusehen sind, so wie mitunter persönlich diffamiert wird – selbst Autoren wie Jakob A. und andere. Da geht es beileibe nicht um Meinungsäußerungen, sondern einzig ums Diskreditieren übelsten Stils.

      Daraus wäre zu schließen, dass gerade diese Schicht bestrebt ist, das Niveau deutlich zu senken, wenn nur die Inhalte der Ideologie des Zensierenden entspricht.
      Vielleicht sind den Praktikanten auch anspruchsvollere Beiträge zu anstrengend, sie „lieben“ mehr prekäres Niveau und sind ansonsten qualitativ und mental überfordert.

      Offensichtlich hat die SPON-Leitung aber kein Interesse daran, dgl. Missstände abzustellen. Das ergibt sich auch aus Antworten auf entsprechende Frage-Mails (an Herrn Theurich, Kai Bonte etc.). Ein Armutszeugnis für ein Medium, das als „Sturmgeschütz der Demokratie“ Geschichte machte. Anscheinend hält man dieses niveaulose „Geschäftsmodell“ für tragfähiger.

    36. Hallo,
      es ist doch beachtlich, dass dieser ZENSUR-Dauerbrenner immer noch läuft und läuft – mit gefälschter (Abgas)-Software weltweit(!)

      Ich danke SpiegelKritik für dieses Forum – Resultat der demokratischen Misere: Ich bin schon seit langem piss-off …

      Gruss an Euch Meldende!
      Wolfgang Hoffmann
      ehem. ‚who‘
      Tel. 01573-721.66.78
      wolfgang.hoffmann@object-innovation.de

    37. Aber Hallo!

      Bin nu aber wieder drin als ‚who‘ in den neuen Wirren „faschistoider Tendenzen“ (Rudi Dutschke, 1968 und Jakob Augstein Nov. 2015!

      Aber außen vor sein ist ja noch viel geiler, denn es geht alles wie von selbst ab, denn

      „DAS LÄUFT WIE GESCHMIERT!“ = kostenfreies Frühstucksbrett der Versand-APO zurRose in Jena bis 15.12.2015!!!

      Nur Mut!!!

    38. Solange Spon zensiert wie und was ihm oder dem „angepissten“ Autor mißfällt, also rigoros die Meinungsfreiheit behindert wird. Weil man anscheinend großten Wert darauf legt, daß möglichst neutral und mainstreamartig geschrieben wird, schenke ich mir rigoros seit Monaten den Kuaf der Printausgabe.

      So etwas von Zensur hat man schon lange nicht mehr in Deutschland gesehen.

    39. G. Stürze hat völlig Recht. Die temporär erfolgenden Zensuren einer z.Z. wieder entsprechend aktiven Schicht (bis ca. 13:00 h wurden meine Beiträge freigeschaltet, was die reinen Willkür-Aktivitäten dieser Schicht beweist. Sogar Account-Sperrungen werden vorgenommen und damit begründet, dass man einen nicht freigeschalteten Beitrag mehrmals sendet (was aufgrund häufig erst erfolgender Freischaltung nach erneutem Senden einem langjährigen Erfahrungswert entspricht).
      Die SPON-Ltg. ist offensichtlich auch weder willens noch in der Lage, ihre Praktikanten zu einer auch SPON-seits einzuhalten Regel bzw. deren eigener Netiquette folgenden anzuhalten.
      Diesen Beitrag habe ich soeben an die SPON-Moderation gesandt, die mich aus purer Willkür seit Tagen zensiert:

      „Wenn Inhalt und Meinung seriöser foristischer Beiträge Moderationen qualitativ und mental überfordern, toben sie sich in purer Willkürzensur und Foristen-Diskriminierung aus.
      Dafür finden sich mediale Plattformen mit echter Willkommens-Debatten-Kultur, insb. auch solche, die sich mit einer Willkür-Zensur a’la SPON beschäftigen.
      Eine wie die z.Z. wieder aktive dumpfe Zensur disqualifiziert sich und ihren Geist dahinter nur selbst, spricht auch nicht für ein Medium, das sich als Qualitätsjournalismus verstanden wissen will.“

    40. Kommentierung zu SIMON vom 17.11.2012:

      Bei kürzlichen Versuchen, einen Beitrag auch ein drittes Mal zu senden, weil erfahrungsgemäß aus temporär wohl auch techn.-personellen Gründen die Freischaltung erst nach einem zweiten od. auch dritten Versuch klappt, wurde mein Account ohne Angabe von Gründen gesperrt. Nach einer Mail-Anfrage bei @spiegel.online wurde die Sperrung damit begründet, dass ich nicht eingestellte Beiträge mehrfach gesendet hätte. Man (Herr Theurich) „entsperrte“ mich dann „probeweise“.
      Was sind das für Praktiken – lediglich temporär ausgeübt von bestimmten Moderatoren – gegenüber einem seriösen Foristen? Warum lässt die SPON-Ltd. dgl. diskriminierendes Zensurverhalten zu, das sich gg. die selbst propagierte Kultur „So wollen wir debattieren“ wendet?
      Man könnte sich nun angewidert von dgl. temporärer schikanös diskriminierender Willkür-Praxis von SPON abwenden, wie das offensichtlich nicht wenige tun. Doch ich möchte mir dgl. Diskriminierung nicht einfach so gefallen lassen und mich „zurückziehen“, sondern klage sie an, wo immer sich eine Möglichkeit dafür bietet und stets in dem Ansinnen, dass die SPON-Ltd. dgl. übles Verhalten doch noch unterbindet. Oder hat die Ltd. einfach nur diese ihre Moderatoren nicht im Griff? Das wäre allerdings eine schwache Führungsleistung angesichts der Tatsache, dass diese Zensur-Moderatoren sich nicht an die ausgegebene SPON-Debattenkultur halten, mithin die SPON-Ltg. mit in Misskredit bringen.

    41. Hättet ihr nicht wenigstens den NAMEN des Herrn Diez in der Anrede richtig schreiben können? Das hätte den Anschein einer wenigstens minimal vorhandenen Professionalität wahren können. Durch solche Schlampereien werden beste Bemühungen ad absurdum geführt. Schade.

    42. Wieder einmal übt eine temporär aktive SPON-Moderation Herrn Theurichs „zielführend“ Foristen-diskriminierende Aktivitäten aus. Sie bilden auf diese Weise ihre eigene FAKE-Redaktion, heißen seriöse Foristen WILLKOMMEN, um dann jeden absolut netiquetten-/regelkonformen Beitragsversuch zu unterdrücken. Und dafür bittet SPON um Verständnis?
      Das ist einer der zensierten Beiträge in Beantwortung eines anderen Beitrags zum Thema: „US-Wahlkampf: Umweltministerium geht gegen AfD-Fake News vor“
      @Zukunft3.0, 7.
      Wer sich vielschichtig informiert und dieses sachlich objektiv analysiert/bewertet, muss immer wieder feststellen, dass in der Politik/der Parteienlandschaft, auch den Medien zw. Wahrheit und Lüge oft kein Blatt mehr passt. Dabei wird ganz bewusst die sprachliche Eloquenz entsprechend eingesetzt/genutzt, um meinungstechn. Beeinflussung möglichst unbemerkt zu installieren.
      U.a. z.B. ein Umweltministerium, das noch immer auch die Einfuhr von Jagdtrophäen aus einer als „krank“ anzusehenden Jagd zahlungskräftiger „Jäger“ in Afrika genehmigt, sät zumind. Misstrauen in seriöse Arbeit. Und auch aus all den Ausschüssen (NSU, NSA etc.) „tropften“ als geheim eingestufte Informationen, die nicht minder Spekulationen um „Wahrheit“ anheizen.
      All das befeuert die Geburtsstunden von jedweden Fake News, die so sehr zu ächten sind wie jene, die sie bewusst und/od. auch fahrlässig in die Welt setzen.
      Als gäbe es nicht schon genug, als manipulative Steuerungstechniken verbrämt eingesetzte Lügen, die sich auf den ersten Blick eines Wahrheits(MACHT)-Mäntelchens bedienen! Doch schon ein Blick auf Berichterstattungen und Politiker-Meinungen zu den Konflikten dieser „schönen neuen Welt“ genügt, um zu erkennen, mit welcher Skepsis jeder „Anspruch“ auf die Wahrheit – „… und nichts als die Wahrheit“ zu bewerten ist. Derweil sterben viele Menschen, Leid, Elend und Zerstörung breiten sich aus. Sie haben niemanden, der ihnen beisteht, „juristisch gg. ihre Verfolgung“ vorgeht. DAS ist immerhin Wahrheit – eine sehr traurige zerstörerische.“

      Wer darin einen Netiquettenverstoß erkennt, möge dies „melden“.

    43. Applaus, am 7.9. wurde mein Account gesperrt – ohne Angabe von Gründen.
      Antwort am 10.9. auf wiederholte Nachfrage (warum):
      Beitrag sei möglicherweise netiquettenkonform, die Sperrung sei erfolgt wegen postens „ständigem Nonsens“ – bis 7.10.17. Und außerdem glaube man nicht, dass es „oktroyierte links-linke Meinungsdiktatur gäbe“.
      Und das war der entsprechende Beitrag:
      „Ist so, dass man in der freiheitl. demokrat. Bundesrepublik DEU wirklich offen seine Meinung sagen darf, wenn sie sich nicht klar gg. GGliche Einschränkungen richtet, so wie auch die Pressefreiheit GGlich garantiert, jedoch kein Freibrief als „vierte Gewalt im Staate“ ist. Doch die (Bewertungs-)Maßstäbe für das gesprochene Wort sind so entsetzlich verrutscht, die Janusköpfigkeit jener, die alle Meinungs- und Deutungshoheit für sich beanspruchen, so allgegenwärtig, dass den glühesten Demokraten die Lust am Diskutieren vergeht.
      „Alles“ sagen – darf man doch? Od. wird etwa jemand dafür verhaftet, eingesperrt (wie in der TR)? Nein wird „man“ nicht, und ja sicher, „darf“ man vieles sagen (manche meinen, zu viel). Nur muss man das Echo (in all seinen Folgen, u.a. sogar existenzielle) vertragen können, wenn diese Meinung – auch journalistisch mediale Fragestellungen, wie das Bsp. „Strunz“ verdeutlicht – nicht der otroyierten links-linken Meinungsdiktatur und deren pol.corr. Sprachgebrauch-Anweisungen entspricht. Ob „entsorgen“, „entartet“, „völkisch“ usw. – je nachdem, wer in welchem Zusammenhang eine dieser Vokabeln gebraucht, bekommt shitstormmäßig einen übergebraten – Anzeigen inbegriffen. Diese GroKo hat – hies. Wahrnehmung und daraus gebildeter Meinung nach – den pol.corr. Mainstream so (i.R. links-links) zementiert, die AfD das offensichtlich rhetorische Feindbild perfektioniert, dass man sich nur noch wünschen kann:
      Das Wahlergebnis am 24.09. solle bitte nicht die GroKo weiterbeleben, wenn denn Frau Merkels „Weiter so“-Kanzlerschaft schon nicht zu verhindern sein wird. Gewisse „System“-Medien und ihre journalist. „Macher“ scheinen sich voll darauf eingestellt zu haben: Kein Platz für Widerspruch; Konformanität im Netzwerk des Machtzirkels.

      Jan F.’s Kolumne trifft’s – doch seine Wahlentscheidung hätte er m.M.n. für sich behalten sollen, der journalist. Neutralität wegen und weil Wahlen neben frei auch geheim sind!“

      Was SPON-Moderatoren/Redakteure als „ständigen Nonsens“ heranziehen, um einen persönl. unbeliebten Foristen für seine Meinung (die zu sagen ja zu den Art. mit Kommentarfunktion aufgefordert wird) quasi zu strafen und auf diskriminierende Weise aus dem Forum zu werfen.
      Seriös und qualifiziert!?

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