Für eine faire Moderation
im Spiegel-Online-Forum

Offener Brief: Resümee eines Vorstoßes zur Verbesserung der Moderation im SPIEGEL ONLINE Forum

Sehr geehrter Herr Büchner,
sehr geehrter Herr Ditz,

wir gratulieren Ihnen herzlich zu Ihrer Berufung als neue Chef-Redakteure von SPIEGEL ONLINE!
Wir, das ist eine Gruppe engagierter Nutzer des SPIEGEL ONLINE Forums, welche sich mit den derzeit praktizierten Moderatorenzensuren im SPIEGEL ONLINE Forum nicht abfinden wollen und deshalb mit der Redaktion von SPIEGEL ONLINE in Kontakt getreten ist.

Bekanntlich hatten wir Herrn Dr. Mario Frank, GF des Spiegel-Verlags, in unserem Schreiben vom 21.04.2008 darauf hingewiesen, dass wir immer noch auf eine inhaltliche Antwort der Redaktion SPIEGEL ONLINE auf unsere Vorschläge zu einer transparenteren Moderation im SPIEGEL ONLINE Forum warten (pdf).

Dennoch ist keine Reaktion seitens des SPIEGEL erfolgt, worauf wir, die Zensurgegner, als Folgereaktion auf die ausgebliebene Antwort auf das ‚Resumee eines Vorstoßes zur Verbesserung der Moderation im SPON Forum’ an Herrn Dr. Frank, ein zensurfreies Forum SPONtanum eingerichtet haben, um damit der willkürlichen Zensur der Meinungsfreiheit im SPIEGEL ONLINE Forum und der Moderation nach Gutsherren-Art wirksam entgegen zu treten.

Wir möchten Sie als neue Verantwortliche für diesen Bereich deshalb gerne etwas umfassender mit dem bisherigen Stand der Dinge vertraut machen und bitten Sie, sich folgende Punkte und Unterlagen zum besseren Verständnis anzulesen:

1. Wie Sie wissen, haben wir SPIEGEL-Leser und SPIEGEL ONLINE Foristen dem SPIEGEL konkrete Vorschläge zur Verbesserung der ForumS-Moderation auf Grund der Auswüchse der willkürlichen Zensur am 14.02.2008 unterbreitet (s. Anlage). Leider hat die Redaktion SPIEGEL ONLINE bis heute nicht auf unser Anliegen in angemessener Form geantwortet. Das ist bedauerlich, scheint es doch zu zeigen, dass wir mit unserem Ansinnen nicht ernst genommen werden (s. Anlagen unten). Für uns ist das Thema aber zu wichtig, um es als erledigt anzusehen. Wir meinen, es sollte auch für den SPIEGEL nicht erledigt sein, denn Aussitzen ist keine Lösung für dieses Problem.

2. Uns als Forum-Benutzer ist natürlich klar, dass wir uns der sogenannten “Netiquette“ beim Eintritt in den Kreis der Forum-Teilnehmer unterworfen haben. Dies wäre auch kein Problem, wenn erkennbar wäre, warum ein Beitrag diese Verhaltensregeln verletzt bzw. nicht einhält, während andere Beiträge – eigene oder die anderer Foristen – eingestellt werden, obwohl diese viele Regeln der Netiquette missachten.
Sie können nun einwenden, dass Informationen zu Ablehnungsgründen aus Zeit- und Personalmangel nicht möglich sind. Dann würden wir empfehlen, diese Netiquetten-Regeln einfach anders zu formulieren und entspannter einzusetzen.

3. Des weiteren sollten die Moderatoren darauf hingewiesen werden, dass eine Moderation neutral zu erfolgen hat, das heißt, die persönlichen Ansichten und Einstellungen des Moderators zum behandelten Thema bei seiner Tätigkeit außen vor zu bleiben haben.
Eine Moderation der Beiträge kann auch nach einer Veröffentlichung erfolgen, wenn sich der Beitrag als zweifelhaft im Sinne der Regeln erweisen sollte. So kann dieser auch dann noch vom Sysop gekennzeichnet an der vermeintlichen Stelle verändert oder mit einem Kommentar versehen komplett gelöscht werden. Dadurch würde auch die Methodik der Moderation an Transparenz gewinnen. Die derzeitige Praxis der Moderation wird von uns aber als Zensur empfunden, weil weder Gründe für Nichtveröffentlichungen oder Löschungen nachvollziehbar sind. Diese Praxis steht den Regeln von Wahrheit und Klarheit entgegen und schadet zu allererst dem SPIEGEL selbst enorm.

4. Wir sind sicher, dass Sie positive Veränderungen in den Moderationen herbeiführen können. Und wir meinen sehr deutlich, dass gerade Sie beim SPIEGEL das tun sollten, weil Sie eine Verpflichtung gegenüber der Meinungsfreiheit haben. Wir dürfen Ihnen versichern, dass wir an einer qualifizierten Diskussion dieses Themas mit der Redaktion von SPIEGEL ONLINE sehr großes Interesse haben und daran festhalten wollen.
Konkret: Herr von Blumencron und ein offensichtlich überforderter Forums-Redakteur Theurich sind uns mit ihrer leider doch dickfelligen, aussitzen wollende Art und Weise, nicht los geworden. Wir machen weiter, da uns dieses Anliegen eminent wichtig ist.
Sollte wir mit unserem berechtigten Wunsch weiterhin unbeachtet bleiben, sind wir auch vorbereitet, dieses Thema in geeigneter Form einer breiten Öffentlichkeit zu verdeutlichen und haben in einem ersten Schritt eine Publikation in der FAS zum Thema Online-Foren der deutschen Presse initiiert, Zitat: „Es gilt zu kontrollieren – doch wo endet die Moderation und beginnt die Zensur?“ siehe FAZ (kostenpflichtig)

5. Bitte nehmen Sie deshalb zur Kenntnis:
Das Interesse der Foristen an einer benutzerfreundlichen, nachvollziehbaren Moderation, vernünftig geleitet und ohne diktatorische Auswüchse, wird immer größer. Wir spüren das an der verstärkten Resonanz und Sympathie unter den Benutzern, die unseren nicht erwarteten hartnäckigen Kampf gegen diese völlig unangemessenen Widrigkeiten immer intensiver unterstützen. Der SPIEGEL und die Redaktion SPIEGEL ONLINE sollten beachten, dass die Abschottung dieses Themas nicht gelingen wird. Nehmen Sie bitte ebenfalls zur Kenntnis, dass wir zumindest eine vernünftige Antwort auf unsere verschiedenen Schreiben erwarten und simples Abtauchen und Ignorieren nicht akzeptieren werden. Handeln nach altvorderen Prinzipien – agieren ohne zu erklären – ist nach unserer Meinung weder einem mitteleuropäischem Periodikum, geschweige denn dem SPIEGEL angemessen.
Wir haben Ihnen bereits in unseren vorherigen Schreiben dargelegt, dass ein weiteres derartiges Verhalten weitere Aktionen unsererseits zur Verbreitung dieses offensichtlichen und erstaunlichen Mankos nach sich ziehen werden.

6. Und ein letzter Punkt: Wir, die Ihnen lästigen Kritiker, sind durchwegs erwachsene und, wie wir meinen, vernünftige Zeitgenossen und möchten als solche auch behandelt werden.

Mit verhaltenen Grüßen
Das Forum SPONtanum.

Hubert Kutschki, Helga Jursch-Kappl, André Goerke, B.Müller, Beate Rother, Bernd Handke, Claus Stefan Höer, Cornelia Platz, Daniel Mair, Dieter Plep, Dietmar Gnauck, Eva Röben, Frank Lepold, Gabi Fröhler, Gerhard Küster, Günter Bodendörfer, Haio Forler, Hans-Dieter Schell, Hans-Werner Degen, Jürgen Andrzejewski, jürgen van den heuvel, Juro vom Koselbruch, Karin Gerling, Katrin Uhlmann, Leonhard Augenstein, Lothar Puls, Matthias Zarger, Peter Seifert, Rainer Daeschler, Rainer Helmbrecht, Rolf Schmid, Roswitha Hohmann, S. Wolf, Sami Negm-Awad, SaT, Stefan Möhler, Sven Rüger, Thomas Bode, Thomas Schüller, Thomas Wagner, Vivian G. Evans, Wienke Suhling, Wilhelm Torsten, Wolfgang Hoffmann
______
Anlagen:

  • Anschreiben zum Forum
  • Anforderung Antwort
  • Antwort auf Anschreiben
  • Replik auf Antwort
  • Anforderung Antwort 2
  • Antwort auf keine Antwort
  • 94 Gedanken zu „Für eine faire Moderation
    im Spiegel-Online-Forum

    1. Die Zeitschrift Titanic hat (nicht einmal satirisch übertrieben, wie ich finde) den Inhalt eines Spiegel Heftes untersucht. Ergebnis: Chaos, Pfusch, Abzocke 28 Seiten, Proletenverarsche 40 Seiten, Qualitätsjournalismus 4 Seiten, Werbung 104 Seiten. Entsprechend wird auch das Forum moderiert. Offensichtlich würfeln die Verantwortlichen oder sie lassen auch mal nur so nach Ihrer Meinung durch. Es wäre überlegenswert, dieses „Forum“ einfach nicht mehr zu nutzen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Franxpunx

    2. Ich kann der Kritik an der Zensur im Spiegel-Online-Forum nur zustimmen. Es werden eindeutig bestimmte Meinungen herausgefiltert, die nicht der Linie von Spiegel-Online entsprechen.
      AKtueller Anlass ist der Artikel über Iran ( http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,562823,00.html ), der mit „AHMADINEDSCHAD, der Mann vor dem die Welt sich fürchtet“ übertitelt ist. Das ist kein Journalismus mehr, sondern unsachliche Hetze. Kritik an diesem Verhalten und Richtigstellung wird ständig wegzensiert.

    3. Von Claus Höer:
      Wie Franxpunx überlege ich mir ernsthaft, das Spiegel-Forum in Zukunft zu ignorieren, obwohl ich seit 2007 mehr als 1700 Beiträge (veröffentlichte Beiträge…) geschrieben habe.
      Ich hoffe, eine gleichwertige Alternative zu finden, z. B. das Cafe SPONTanum zum vollwertigen Diskussionsforum auszubauen – dann kann mich die Sysop-Zensur mal kreuzweise…
      PS: Wer kann mir ein gutes Online-Diskussionsforum nennen?
      Was mir aufgefallen ist: Sehr oft werden die Beiträge zensiert, in denen Deutschland nicht allzugut wegkommt.
      Das hat doch nichts mehr mit Zensur oder Netiquette zu tun, sondern mit
      Gesinnungsjournalismus. Und das im Spiegel, den ich seit 30 Jahren lese, allerdings noch der guten Zeit unter Augstein nachtraure.
      Mein Fazit: Pfui Teufel, Sysop! Machen Sie so weiter, dann werden Ihnen bald viele der bisher treuen Teilnehmer davonlaufen.
      Aber Sie haben’s ja nicht anders gewollt!
      Das Cafe SPONTanum wurde ja nicht gegründet, um dem Spiegel „an’s Bein zu pinkeln“, sondern um mit konstruktiven Verbesserungsvorschlä-
      gen die undurchschaubare Zensur transparenter zu machen; in einem sehr anständigen Tonfall Ihnen gegenüber übrigens.
      Kopie an Sysop

    4. Finde ich gut, daß ihr soetwas macht. Nachdem meine besten Beiträge, für die ich entsprechend recherchiert habe, regelmäßig zensiert wurden, kochte ich vor Wut und ließ mich dazu hinreißen, den Sysop scheinbar zu verfluchen, der mich natürlich gleich darauf für den Rest meines Lebens bei SPON/Forum sperrte. Ich hätte mir nicht mal im Traum vorstellen können, daß der SPIEGEL eines von vielen Blättern werden würde, die den Qualitätsjournalismus für eine neoliberale Gesinnung aufgeben. Es ist offensichtlich, daß viele Leser intelligenter als die Redaktion des SPON sind und auf ihre plumpe Meinungsmache nicht hereinfallen. Bringen diese dann bestimmte Tatsachen im Forum zur Sprache, bleibt dem Sysop anscheinend nichts besseres übrig, als sie zu zensieren. Sonst besteht die Gefahr, daß imer mehr Leser erkennen, was da denn wirklich beim Spiegel läuft – VOLKSVERDUMMUNG!

    5. Es müßte bei der hohen Teilnehmerzahl im spiegel-forum eigentlich Tausende mit Zensurerfahrungen geben. Wie könnte deren Protest gebündelt werden?

      Ich persönlich habe nie gegen die „Netiquette“ verstoßen, aber das Gefühl, dass z. B. in den foren zum Kaukasuskonflikt in den ersten 2 Wochen beleidigte Deutsch-Russen moderierten.

      In den Focus-Foren ist mir keine Zensur aufgefallen, focus bietet auch technisch viel mehr. Nur ist leider die Teilnehmerzahl (noch) gering.

    6. Hallo!

      Wenn man das Forum mit einem totalitären Staat vergleicht, dann fallen mir doch einige Gemeinsamkeiten auf. ;;-) Nach außen hin wird so getan als liefe alle nach „normalen“ Maßstäben und Regeln ab (Netiquette). Die Wirklichkeit sieht da schon anders aus. Die Kontrollmechnismen (Mod) handeln willkürklich, sind für den Forumsteilnehmer nicht erkennbar und entziehen sich somit weitesgehend selbst einer Kontrolle und können dadurch schalten und walten wie es ihnen beliebt, was einige schamlos ausnutzen. Hier liegt meiner Meinung nach auch das Hauptproblem: Keiner der Mod und Sysop muss sich wirklich für ihr Handeln verantworten.

      Ich habe mich schon maßlos darüber geärgert, dass ca. 1/3 meiner verfassten Beiträge nicht veröffentlicht wurden. Einige von den nicht veröffentlichten Beiträge hatte ich zuvor auf meinem PC gespeichert und habe sie – nachdem sie nicht freigeschaltet wurden – nochmals mit der Netiquette verglichen: Hatte ich etwa jemanden beleidigt? Fehlanzeige Hatte mein Beitrag etwas mit dem Thema zu tun? Ja! Ach, ich habe einfach nichts gefunden, was eine Nichveröffentlichung rechtfertigen könnte. Solche Erfahrungen habe ich bisher noch in keinem anderen Forum gemacht.

    7. Auch ich muss über leidvolle Erfahrungen mit den SPON-Zensoren
      berichten. Beiträge meinerseits, die nicht pc genug sind (deutliche
      Kritik am Islam, Handel mit dem Iran) wurden wegzensiert.
      Desgleichen ist mir manchmal eine große intransparente Willkür aufgefalllen.
      Nicht immer konnte ich nachvollziehen, weshalb dieser oder jener
      Beitrag nicht veröffentlicht wurde.
      Auf eine Beschwerde kam nur der pauschale Hinweis auf die Netiquette,
      die einzuhalten ist
      Ich bin sehr enttäuscht, da ich wegen der Spannbreite der kontroversen
      Meinungen das SPON-Forum nach wie vor für spannend halte.

    8. Ich habe mich niemals beim SPIEGEL-Forum angemeldet, weil mir beim Mitlesen einiger Diskussionen klar war, dass hier massiv zur Aufrechterhaltng der „politischen Korrektheit“ (i.e. der staatlich sanktionierten politischen Lüge) zensiert wird. Mir war klar, dass ich in einem solchen Forum meine Gedanken nicht frei ausdrücken kann. Natürlich muss es in Foren eine Zensur geben, damit deren Mitglieder nicht von Trollen verschreckt werden, aber eine politische Zensur und eine Unterdrückung der Wahrheit in heiklen Fragen (Staatsterror, Überfremdung, Macht der Juden, Ausländerkriminalität) steht auf einem ganz anderen Blatt.

      Ich verstehe wirklich nicht, warum man als Deutscher im SPIEGEL-Forum schreibt. Der SPIEGEL ist ein anti-deutsches Hetzblatt der übelstesten Sorte. Mit einem Funken von Stolz sollte man als Deutscher niemals ein SPIEGEL-Produkt kaufen und niemals das Forum mit seiner Anwesenheit aufwerten!

    9. Hallo,

      ich habe heute zum Artikel „Schrecklich nette Familien“ (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,665912,00.html) einen wertneutralen Beitrag geschrieben, in dem ich bereits in Kommentaren verwendete Werte zur (u.a. Ausländer-)Kriminalität prozentual ins Verhältnis gesetzt habe. Dieser Beitrag enthielt meines Erachtens für die Diskussion nützliche Informationen. Leider wurde er nicht veröffentlicht.

      Andere User, die wirklich nur fadenscheinige Argument vorbringen, haben schon 10 und mehr Kommentare zum selben Artikel geschrieben und alle wurden freigeschaltet.

      Das finde ich schade, aber mich wundert es auch nicht mehr. Ich werde gleich nochmal ein Experiment wagen und einen total naiven Artikel schreiben….

    10. Ich habe heute um Löschung meines accounts gebeten. Diese willkürliche Zensiererei ist mehr als frustrierend . Es ist auch diskriminierend feststellen zu müssen wie man von Leuten wie Werner Theurich ausgebremst wird.

      Es ist ganz offensichtlich das nicht nach Netetiquette zensiert wird ( wenn das mal so wäre könnten übrigens Beleidigungen im großen Stil nicht passieren), somndern vielmehr nach persönlichem Geschmack des Herrn Moderators .

      Ich werde jetzt mein Spiegel Print Abo kündigen, möchte doch mit solchen Machenschaften nichts mehr zu tun haben.

    11. Zitat von malsehn:
      „Ich habe mich niemals beim SPIEGEL-Forum angemeldet, weil mir beim Mitlesen einiger Diskussionen klar war, dass hier massiv zur Aufrechterhaltng der “politischen Korrektheit” (i.e. der staatlich sanktionierten politischen Lüge) zensiert wird. Mir war klar, dass ich in einem solchen Forum meine Gedanken nicht frei ausdrücken kann.“

      Hallo, da waren Sie schlauer als ich, leider habe ich diese Erfahrung machen müssen. Ich werde mich jedenfalls bei SPON garantiert nicht mehr anmelden

    12. Die Zensur wird munter weiter betrieben. Das ist ein Skandal, wie kann ein Magazin das doch angeblich dem Qualitätsjournalismus verpflichtet ist, zulassen das Einzelpersonen Ihnen ungenehmen Meinungen herausfiltern können? Soviel zu dem Verständnis der Meinungsfreiheit dieser Redakteure. Das ist meiner Nasicht nach nicht besser als die Stasi- und Gestapo-Methoden von früher…

    13. Die Dreistigkeit mit der mißliebige Meinungen einfach gelöscht bzw. vor Veröffentlichung herausgefiltert werden, ist unfassbar. Eindeutig werden hier nicht Verstöße gegen die Nettiquette geahndet, denn die zensierten Beiträge enthielten nichts weiter als (mißliebige) Fakten.

      Da man hier offenbar eine große Zahl Moderatoren dafür bezahlt, im Forum eine Monokultur an Meinungen zu erzwingen, verbietet es sich für mich von selbst dieses Magazin zu kaufen und dieses […] Treiben damit auch noch zu unterstützen.

    14. SPON setzt wie alle grossen Zeitschriften die etablierte politische Korrektheit durch. Allerdings wechseln die Ansichten der einzelnen Moderatoren sehr stark. Ich habe mehr als 300 Beiträge geschrieben von denen sich 8 mit den Parallelen von Sozialismus & Nationalsozialismus auseinandergesetzt haben. 6 von diesen Beiträgen sind durchgegangen, 2 gelöscht obwohl sie nahezu die gleiche Aussage hatten. Was ebenfalls auffällt ist das die Löschungen Artikelabhängig sind. Ewähnt man die Parallelen von Sozialismus & Nationalsozialismus bei einem Artikel über Linksextremismus geht dieser Beitrag ohne Beanstandung durch. Schreibt man über diese Parallelen bei einem Artikel über Rechtsextremismus gleich wird er gelöscht. Ich habe schon überlegt ob eventuell die Verfasser der Artikel auch für die Moderation zuständig sind.

      Grüsse,

      Arent

    15. Ich bin Industriekaufmann und Übersetzer, aber auch in einigen Punkten erfolgreicher Erfinder, mit Patenten).

      Bei der Diskussion zu alternativen Energien und auch im Streit um Atomenergiefortsetzung habe ich gemerkt, dahs verschiedentlich Verstöhse der Gegenseite (welche immer dieselben Pappenheimer sind, anscheinend gibt es keine anderen ausgenommen mal gelegentlich ein Halbsatz von einem Lischen Müller oder so) gegen die Netikett ungeahndet bleiben oder nicht einmal kurz gerügt werden von den Modis. So dahs oft genug Verhetzung und Verunglimpfung an der Tagesordnung sind. Auch gibt es da einige Leutchen, die aus irgendeinem Minerwertigkeitskomplex heraus andere Forenteilnehmer runtermachen, was em Diskussionsthema nicht nützt, Löäsungsansätzen dazu sowieso nicht; es soll der Eindruck „erzieherisch“ (im Sinne der Abwiegelung!) genährt werden, dahs alles Meinen und Schreiben sowieso nur heisse LUft seien, dahs niemand Ernsthafter die besprochenen Dinge liest oder bewertet oder zum Anlass nimmt, dahs sich etwas in der Politik ändert: Die Unergründlichkeit der Politik, die Willkür der Herrschaften und die Aussichtslosigkeit eines Argumentes oder einer noch so sachlichen Diskussion soll unterstrichen wrden, mit einem Wort, SPIEGEL Forum ist zu einer Veranstaltung des „Frust-Dienstes“ der Oberen Zehntausend gegen die Bevölkerung herangewachsen und bezieht wahrscheinlich Tantiemen dafür von en entsprechenden Publizisten, die Preise für Frustverbreitung gegen ihre politischen Kritiker und ihre Gegner ausgesetzt haben.
      Auch die Diskussion von Erfindungen wird auf gleiche Weise gesteuert in den Sand verlaufen (ge)lassen.
      Es soll sich nichts ändern, die Kritiker sollen versauert werden und frustriert abspringen, ggfs. wenn sonst nichts hilft, sollen sie madig gemacht werden, ihre Ideen und sonstigen Vorschläge zu Stroh-Häcksel verarbeitet und an die Esel verfüttert werden. Mit einem Wort, der deutsche Michel soll dumm wie bohnenstroh werden, wenn er es nicht schon ist, er soll ein angepasster Dumpfbacke sein, und die wo was dagegen haben, die sollen weg vom Fenster gebracht werden.
      Ich meine jedoch, dahs der Spiegel besserungsfähig ist. Sonst kann man ja gleich auswandern. –

      —hdito ~*~ (=bluaMauritius)

    16. 10.04.2010
      Nachdem ich mich noch nicht lange in einem einzigen Forum, nämlich dem SPIEGEL als mir seriös erscheinend, registrieren ließ, musste ich sehr schnell feststellen, dass ganz bestimmte Beiträge zu Themen – wie vor bereits von anderen Kommentatoren erwähnt – nämlich insb. die mit Islam zu tun haben – entweder gar nicht eingestellt oder gelöscht werden. Gegen die Netiquette verstießen diese meine Beiträge absolut nicht, sie hatten nur eins gemeinsam: Sie ließen klar erkennen, dass man selbst die „Gutmenschen-Multi-Kulti-Idylle“ insb. aufgrund vielfältiger Erfahrungen nicht gut heißt und dies mit Zahlen, Zitaten etc. sachlich begründete und belegte.
      Gleichzeitig fanden sich jedoch jede Menge Beiträge, die zumindest schon niveau-und geschmacklos erschienen und grenzwertig bzgl. Diffamierungsgehalt, aber eben „pro islam“ daher kamen. Ein „solcher“ Forist sandte mir in mein persönliches Postfach eine Nachricht, in der er mich als „A…..ch“ bezeichnete.

      Jedenfalls setze ich mich einer solchen Willkür nicht weiter aus, hatte einen Beitrag verfasst, der mehr der Moderation und dem sysop gerwidmet war denn dem aktuellen Thema, zu dem 4 meiner Beiträge nicht veröffentlicht wurden. Auch dieser Beitrag wurde nicht ein gestellt und selbstverständlich auch nicht kommentiert.
      Mögen die machtarroganten Herrschaften sich eben in ihrer Arroganz suhlen. Es gibt auch noch andere Foren.
      Doch niemals hätte ich geglaubt, dass ein ehemals so renomiertes Printmedium so tief sinken kann – von wegen Meinungsfreiheit usw.

      Beste Grüße und Wünsche
      WHMSWA

    17. Auch ich habe im Spiegel Forum oefter mit der voellig undurchsichtigen Moderation zu kaempfen. Die letzten paar Tage habe ich erfolglos versucht einen Diskussionsteilnehmer auf die unfaire Moderation hinzuweisen:

      [QUOTE=takeo_ischi;5324157]Normalerweise ist die Moderation hier nicht willkürlich und ich finde es ja gut, dass Spam und Schmutz rausgefiltert werden. Es fiel mir auf weil es atypisch war.[/QUOTE]

      Off-Topic:
      Doch die Moderation ist hier vollkommen willkuerlich. Ich erlebe das staendig und habe das auch eine zeitlang protokolliert. Es scheint verschiedene Moderatoren zu geben, die unabhaengig voneinander ein und den selben Beitrag mal sperren und mal durchlassen. Manchmal wird auch nachtraeglich ein freigegebener Beitrag kurze Zeit spaeter wieder entfernt.

      Ich denke schon ueber die Entwicklung eines Firefox Plugins im Rahmen des „Google Summer Of Code“ fuer dieses Forum nach, welches alles gemachten Antworten auf einem externen Server speichert und protokolliert ob der Beitrag auch im Spiegel Forum erscheint. Dann koennte man schnell sehen was moderiert wird und welches Schema dahinter stecken koennte. Da aber auch ein und der selber Beitrag durchaus mehrfach durchgewunken wird, koennte ein Beweis sein, dass hier in der Tat keine Moderation sondern Zensur stattfindet. Denn eine Moderation wuerde direkt aufeinander folgende, identische Beitraege verhindern. Es waere auch schoen, wenn der SpOn Sysop zu dieser Problematik mal Stellung nehmen wuerde.

      Mal sehen ob dieser Beitrag durchkommt 😉

      Natuerlich kam der Beitrag nicht durch. Ich denke daher wirklich ueber die Realisierung eines solchen Firefox Add-Ons nach, um wenigstens zu protokollieren welche Beitraege vom Moderator nicht zugelassen werden. Der zustaendige Moderator sieht sich dann vielleicht gezwungen dazu Stellung zu nehmen.

    18. Zuerst mal: ich finde es klasse, hier menschen zu finden, denen es offensichtlich ähnlich ergeht wie mir – – ihre beiträge fallen einer „zensur“ zum opfer.

      das erste mal, dass mir das auffiel war, als ich kritisch (keine beleidigenden begriffe, keine gossensprache, etc) einen beitrag zum us-amerikanischen präsidenten schrieb. Nachdem in spon ein Bericht erschienen war, indem man verwunderung herauslesen konnte, dass die sympathien für den amerikanischen präsidenten obama nachlassen würde, schrieb sinngemäss in etwa: ich würde mich sowieso wundern, dass das deutsche volk diesem nachmaligen us-amerikanischen präsidenten vorab schon so gejubelt hätte, er sei nun mal ein us-präsident wie viele vor ihm, die sich erstmal um die eigenen interessen kümmern würde . . .

      daraus entspann sich ein geradezu witziger mailwechsel mit dem sysadmin, der mir klar ausredenhaft klar machen wollte, dass „neu-registrierte“ generell ihre beiträge nur nach einsicht freigeschaltet bekommen würden. ich schrieb ihm daraufhin, dass ich bereits seit einigen jahren hin und wieder beiträge eingestellt hätte, aber noch nie probleme gehabt hätte, worauf er entgegnete, dann müsste mein beitrag beleidigende oder abwertende worte oder direkt angriffe enthalten. ich schrieb, ich weder jemenden angegriffen noch beleidt, sondern lediglich meine meinung zum ausdruck gebracht, sei wann denn spon zensur betreibe. daraufhin kam dann noch eine um verständnis werbende mail, die mit meinen fragen natürlich nichts mehr zu tun hatte.

      heute schrieb ich, dass man im fall der rkk nicht vorschnell urteilen solle, und wo eigentlich die reporter seien, die jetzt aktuell „fälle aufdecken“ würden. immer diese geschichten von gestern und vorgestern. und einige leute sprach ich indirekt an, indem ich mich über den stil der gegenseitigen angriffe und abwertungen äusserte. zu letzt (wahrscheinlich der grund der zensur) schrieb ich als persönlich betroffener, dass es teilweise ekelhaft sei, wie sich manche menschen hier zu diesem tehma äussern würden.

      auf meine zensurnachfrage bekam ich diesmal keine antwort mehr.

      ich frage mich sowieso zunehmend, ob man den spon noch lesen sollte, denn
      1. nimmt das „panorama“ langsam aber sicher BILDungsniveau an und
      2. werden immer mehr dümmliche nachrichten reisserisch verbreitet, die dann im laufe des tages mehrfach bis zur belanglosigkeit relativiert werden müssen und
      3. nehmen die schreibfehler erschreckend zu.

      ich freue mich jedenfalls, dass dieses thema hier besprochen wird und würde mir wünschen, dass da mehr publizität entsteht.

    19. Auch ich habe ähnlich enttäuschende Erfahrungen im SPON-Forum gemacht.
      Mit mehr als 10,000 Beiträgen in 4 Jahren (Ein Belgier) habe ich im letzten halben Jahr feststellen müssen, dass meine Beiträge Tagsüber komplett unterschlagen wurden – nur Abends kam noch was durch.
      Des weiteren wurde ich zwei mal aus fadenscheinigen Gründen gesperrt.
      Hier wird ganz klar Zensur ausgeübt, EE und Klimakatastrophen kritische Beiträge werden konsequent unterdrückt, was besonders auffällig nach dem Desaster in Kopenhagen im Dezember 2009, zu beobachteten ist. In den Redaktionen scheint sich die Ansicht breit zu machen, dass kritische Forumstätigkeit die betreffenden Medienkampagnen unterlaufen haben, und man nun hier „gegensteuern“ müsse um wieder die Meinungsführerschaft zu erlangen. Anders kann ich mir die erbärmliche Vorgehensweise des SPIEGELS nicht erklären.
      In Politik.de hingegen kann ich problemlos meine Meinung äußeren, was im SPON leider nicht mehr möglich ist.

    20. Als jemand, der auch täglich mit Nutzerkritik leben muss, möchte ich einmal die andere Seite der Medaille darstellen:

      Man stellt einen Service zur Verfügung. Es gibt Menschen, die diesen nutzen, jedoch irgendetwas daran zu bemängeln haben. An diesem Punkt, und ich denke ich spreche hier auch für SpOn, ist Kritik hilfreich und gewollt.

      Ändert sich aufgrund der Kritik nichts, so kann es dafür nur einen Grund geben: Der Betreiber des Dienstes ist anderer Meinung.

      An genau dieser Stelle beginnt das, was ich nie verstanden hab: Warum kann man als Nutzer eines Dienstes nicht akzeptieren, dass der Betreiber das letzte Wort hat. Entweder man kann damit leben oder man sucht sich eine Alternative. Warum muss man seine eigene Sichtweise unbedingt durchsetzen? Wenn man mit einer signifikanten Kritik richtig liegt, wird es dem Dienst schaden diese nicht ernst zu nehmen, und es werden sich Alternativen auftun. Falls nicht, ist man nicht der erste Mensch mit einer Einzelmeinung. Das ist Marktwirtschaft, da muss man nicht anfangen, die große Nummer zu drehen.

      Wenn mir das Essen in einem Restaurant nicht schmeckt, gehe ich doch auch nicht jeden Tag wieder hin und verlange, dass der Koch gefeuert wird. 😛

    21. Ich vermute, dass es sich eigentlich bei SPON um ein vorgetäuschtes Forum handelt. Einige Kommentare werden durchgelassen und der Rest wird irgendwo in einem grossen Saal in Eigenproduktion fabriziert. Je nachdem was politisch „korrekt“ ist und vorgeschrieben wird.

    22. Inzwischen wird durchschnittlich jeder zweite meiner Beiträge im Spiegel Forum zensiert – erlaubt scheint nur, was der politischen Spiegellinie konform ist. Mein Verständnis von Demokratie, gutem Journalismus und Meinungsfreiheit im Web ist ein anderes. Der Spiegel ist nicht mehr lesenwert. Gute Berichterstattung inkl. offener Diskussion gibt es zu aktuellen Themen wahlweise auf z. B. taz.de oder auf http://blogs.aljazeera.net/

    23. Was ist los beim SPON?

      Ein Beitrag von mir zum Thema Gutenberg, in dem ich auf sachliche Fehler in zwei SPON-Berichten hinwies (in einem Bericht hieß es, es seinen handverlesene Journalisten von ARD und ZDF exklusiv zur Presseerklärung geladen, in dem anderen lungerten die Journalisten zufällig vor einer Ausfahrt – Kamerateams von ZDF und ARD?) wurde nicht freigegeben. Kritik an SPON unerwünscht?

      Ein provozierendes Posting zum Thema „G8-Gipfel 2005: Berlin schickte fünf Spitzel*nach Schottland“ von einem Foristen verschwand plötzlich (offenbar nicht auf SPON-Linie). Nun stehen da zahlreich Postings, die auf den Beitrag antworten, ohne dass man das Reverenzposting noch lesen kann.

      Sehr, sehr sonderbar. Quo vadis, SPON? Im Forum eines Italienischen Berlusconi-Blattes wäre so etwas wohl zu erwarten. Aber bei SPON?

      Übrigens: SPON hat noch nie auf eine meiner Anfragen geantwortet. Das nenne ich Arroganz eines Leitmediums.

    24. In der Tat – gerade im Bereich Energiepolitik, Nahostkonflikt und Pharamaindustrie wird regelmäßig zensiert!

      Konsequenz für mich: Werde mir keinen Spiegel mehr kaufen.

    25. Hallo Spiegel-Mitleser!

      Heute abend (Freitag 08. April 2011) überraschte mich der Spon mit einer neuen Regel:
      Konnte man bis gestern die Veröffentlichung der eigenen Beiträge im Forum überprüfen, indem man auf „Forum“ im Kopf klickte, dann zuunterst die Liste der z.Zt. angemeldeten und eingeloggten Foristen mit dem eigenen Namen am Anfang der Liste fand, den eigenen Namen anklickte und dann seine eigenen veröffentlichten Beiträge vorfand, ist zwar noch
      „Zurzeit aktive Benutzer:“ rot unterlegt und anklickbar, (ohne die bisher darunter vorfindbaren Liste der angemeldeten), aber klickt man
      „Zurzeit aktive Benutzer:“ an, kommt

      „vBulletin-Systemmitteilung
      Entschuldigung, aber es ist nicht erlaubt, sich anzusehen, wer gerade online ist.“

      Man kann also seinen eigenen Namen nicht anklicken, und wenn man wirklich unter „Private Nachrichten“ im Kopf der Seite auf seine Profil-Seite kommen, besteht keine Möglichkeit mehr, die eigenen oder fremde Beiträge anzusehen.

      Hat jemand anders ähnliche Erfahrungen gemacht, oder geht es nur mir so?

    26. Mir erschliesst sich nicht wonach zensiert wird, ich habe heute und gestern etwa 10 Beiträge zum Bundeverfassungsentscheid bzgl. der Sicherheitsverwahrung geschrieben, tendeziell alle sehr ähnlich, es sind ca. die Hälfte der Beiträge gelöscht worden….zumindest weiss ich jetzt wann die Moderatoren dort Mittach machen, zwischen 12.30 und 13.00 wurden Beiträge in den Threads die ich beobachtet habe, veröffentlicht 😀

    27. Zum selben Thema, allerdings Fukushima und erhöhte Strahlenwerte in München, haben wir das ganze Drama der Zensur ausgelotet: zig Beiträge wurden von verschiedenen Leuten geschrieben mit dem Versuch, auf erhöhte Strahlenwerte in München aufmerksam zu machen – wurde alles zensiert. Der ursprünglich erste Beitrag im SpOn-Forum, durch den ich aufmerksam wurde, war nach ein paar Minuten verschwunden. Die Story zum Nachlesen:
      http://www.liebe-zur-erde.eu/blog/index.php.
      Die Strahlenwerte entpuppten sich als 8angeblich) natürliche Hintergrundstrahlung – aber was passiert, wenn mal wirklich was passiert bei uns mit den AKWs? Werden dann als erstes alle Nachrichten dazu einkassiert, um „den Informationsfluß“ zu kontrollieren?

    28. Viele vermuten System hinter dem Zensur-Vorkommnissen im SPIEGEL-ONLINE-Forum, ich inzwischen nicht mehr. Mir scheint vielmehr, dass SPIEGEL ONLINE eine führungslose Zusammenrottung von Menschen ist, bei der jeder machen darf, was ihm gerade in den Sinn kommt — die Waldorfschule unter den journalistischen Netzpublikationen sozusagen. Orthographisch und inhaltlich fehlerhafte Artikel werden ohne jede Revision online gestellt, Fehler tagelang nicht korrigiert, neue Schreibweisen für etablierte Vokabeln erfunden und Leser mit Zensur und dämlichen Standardantworten bestraft, wenn sie z. B. auf den naturwissenschaftlichen Wissens-GAU in einem Artikel hinweisen.

      Technisch desinteressierte Autorinnen „mit Abitur“ dürfen Artikel über Reaktorsicherheit und die Fukushima-Katastrophe verfassen, und studentische Hilfskräfte zensieren die Foren-Beiträge fachlich kompetenter Leser, weil ihnen der Nickname oder der belehrende Unterton nicht gefällt, während die Jubel-Foristen unwidersprochen jeden Unsinn von sich geben dürfen.

      Das verfehlte Konzept hinter dem SPIEGEL-ONLINE-Forum: Man wollte mit viel Etikette und einer erlesenen Leserschaft gemütlich am Thema vorbei diskutieren — sozusagen eine Leserbriefe-Rubrik. Verbitterte Foristen, denen das wissenschaftliche Niveau vieler Artikel und Forenbeiträge auf den Magen schlägt, sind nicht gerne gesehen und werden für ihre Korrekturen gerügt. Man sei ja schließlich kein wissenschaftliches Magazin, und bei all der technischen Klugscheißerei vergesse man ganz die menschlichen Aspekte, die in dem Artikel zum Ausdruck kommen …

      Nun, der menschliche Aspekt erschließt sich schnell: SPIEGEL ONLINE hält seine Leser für genauso anspruchsvoll und wahrheitsliebend wie TEPCO die japanische Bevölkerung. Da darf schon mal ein Zahlendreher, eine falsche physikalische Einheit oder technischer Unsinn im Artikel stehen, solange sich beim gemeinen Leser ein Gefühl von Informiertheit und Betroffenheit einstellt. Fakten und Hintergrundinformationen sind nur Beiwerk, ihre Richtigkeit ist absolut nebensächlich.

      So darf der Leser erfahren, dass eine „verheerende radioaktive Explosion“ droht, wenn Wasser auf Corium trifft, das dann mit einem „Soufflé mit Kruste“ verglichen wird. Im Reaktorgebäude herrschen derweil 750 Millisievert — ohne Zeitangabe, so eilig hatte man es wohl nicht.[1] Gebetsmühlenartig wird wiederholt, dass Osama bin Laden für die Anschläge vom 11. September 2001 verantwortlich gemacht wird. Davon, dass der damalige Vizepräsident Dick Cheney und das FBI noch 2006 ausdrücklich davon ausgingen, dass Osama bin Laden nicht in 9/11 involviert sei [2], findet neuerdings ebensowenig Erwähnung wie der Umstand, dass der Terrorpate eine Beteiligung stets kategorisch abgestritten hat.

      Was der SPIEGEL ONLINE im Moment abliefert, ist bestenfalls als Hofberichterstattung zu bezeichnen, investigativer Qualitätsjournalismus sieht jedenfalls anders aus. Bei dieser Kakophonie aus Halbwissen, Borniertheit und Ignoranz ist es kein Wunder, dass dem ONLINE SPIEGEL zunehmend die gewissenhaften Journalisten abhanden kommen. Ihre Stellen nehmen Menschen ein, die mehr für ihre Karriere als für die Wahrheit interessieren. Schreiben ist für sie Selbstzweck, Überschrift und Teaser sind wichtiger als die inhaltliche Korrektheit, und nach Feierabend werden auch keine noch so dilettantischen Fehler mehr korrigiert.

      Stattdessen echauffiert sich SPIEGEL ONLINE, dass René Pfister der Henri-Nannen-Preises aberkannt wurde, nachdem der zugab, den Aufhänger der zuvor preisgekrönten Reportage „Am Stellpult“ konstruiert zu haben.[3] Spätestens seit der sog. Märklin-Affaire wissen wir also, dass es SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE mit der journalistischen Berufsethik nicht mehr so genau nehmen — zumindest, was es den eigenen Verlag und dessen Töchter angeht.

      Wie lange wird es wohl noch dauern, bis die, die es tatsächlich besser wissen, aufhören, diesen zur Bild-Zeitung für Besserverdiener verkommene Werbeträger zu konsumieren? Der Slogan „SPIEGEL-Leser wissen mehr“ wäre dann abmahnbar …

      [1] „Atomkraft: Soufflé mit Kruste“, Cordula Meyer, 16.05.2011
      [2] „We’ve never made the case or argued the case that somehow Osama bin Laden was directly involved in 9/11.“ – Dick Cheney, 29.03.2006
      [3] „In eigener Sache: Unverständnis über Aberkennung des Egon-Erwin-Kisch-Preises“ – 09.05.2011

    29. Der größte Witz sind die Foren zum Thema Walfang…
      Die könnten die sich schenken! Ich gebe zu Walfang ist
      nicht jedermanns Sache …aber es kann nicht im Sinne eines Forums sein keinen einzigen kontroversen Beitragzu veröffentlichen und alles zu zensieren was nicht 100% mit Sea Shepherd und Greenpeace Meinungen übereinstimmt..so ergibt sich keine Diskussion sondern einfach nur dummes Beifall geklatsche. Es wäre doch interessanter mal jemanden zu Wort kommen zu lassen der den Walfang befürwortet…Keiner kann mir erzählen das alle Meinungen zu dem Thema gleich sind!

    30. Naja Leute ich hab nur 80 Forumbeträge beim SPON aber eigendlich wären es bestimmt 100 denn ich habe mich auch sehr oft geärgert über einen platten populistischen Journalismus oder eigendlich trifft „hörensagen“ den SPON im Kern. Aber das wollen die beim Spiegel nicht hören, denn es schein deprimierent zu sein wenn sich leute nicht gut unterhalten fühlen und wissen einfordern.

    31. Vielen Dank für die Inspiration und endlich die Bestätigung, dass in meinen Zweifeln gegenüber dem SPIEGEL-Forum doch ein Funken Wahrheit steckt.

      @Bernhard Baum: Ja, das ist wahr, dass diese Funktion ziemlich versteckt ist und nicht unbedingt benutzerfreundlich. Früher konnte man wie Sie beschrieben haben seine eigenen Beiträge finden. Heute müssen Sie auf die Suchen-Funktion, dann Ihren Namen Suchen, dann in der zweiten Maske „Nach Benutzer suchen“. Dann haben sie oben links Ihren Forennamen stehen, der sie zu jenem alten Punkt bringt, wo sie Ihre Beiträge finden. Es empfiehlt sich, diese Seite einfach als Lesezeichen zu markieren.

      Ich verstehe es auch nicht. Wie dem auch sei, jeder vergraulte Foren-Leser (mich interessiert es meist mehr, was die Allgemeinheit über ein Thema zu sagen hat, als die flachen Artikel auf SPIEGEL Online, und seit Augstein nicht mehr da ist, lohnt es sich auch nicht, die Druckversion zu kaufen) ist ein potentieller Käufer weniger. SPIEGEL Online führt mir nur immer wieder vor Augen, wie krass sich ein respektables Medium ändern kann. Und diese Veränderung verfolge ich teils empört, teils einfach nur enttäuscht. In meiner Jugend war Der SPIEGEL noch eine Zeitschrift, der man vertrauen wollte. Zeiten ändern sich.

      Und die Zensur im Forum ist der Punkt, an dem ich diese Veränderung nicht mehr akzeptieren möchte.

      Darum ist es so wichtig, dass wir darüber diskutieren.

    32. Liebe Foristen,

      Wollen wir ehrlich sein: In Wirklichkeit dienen wir nur als Lieferanten von Klicks zur Steigerung der Werbeeinnahmen. Eine inhaltliche Auseinandersetzung wird nur von der Redaktion vorgeschoben, und darf nur solange als Deckmäntelchen dienen, wie es die gewuenschte Meinung spiegelt. Auch ich habe heute wieder zwei Versuche unternommen, die nicht veroeffentlicht wurden, obwohl sie wie alle andern auch, nicht einmal in die Naehe einer Verletzung der Nettiquette kamen.
      Es herrscht nichts als plumpe, dreiste Zensur!

      Artikel 5

    33. ich habe zunehmend den Eindruck, daß bestimmte Foristen auf der Abschußliste stehen, darunter auch meine Wenigkeit. Meine Posts, wiewohl im Normalfall sachlich und höflich, werden kaum noch veröffentlicht, maximal 20 %. In letzter Zeit, habe ich zufällig festgestellt, wurden nachträglich eine ganze Reihe von Posts gelöscht, wie auch die einiger anderer nicht stromförmig linker Foristen.

      Ich habe ja gar nichts gegen Moderation an sich, Ordnung muß sein, aber die Achtung der Meinungsfreiheit gehört eindeutig nicht zu den Stärken der Moderation. Oder ist es Unsicherheit, sind sie überfordert?

    34. Gute Aktion hier, neu für mich. Genau die genannten Sachen sind unsäglich.

      der Spiegel versucht mehr den je nach links hin zu indoktrinieren.

      Ich benötige einen Rat: WIE kann ich mein Profil im Forum löschen?

      Danke vorab und Grüße

    35. Ich bin begeistert diese Seite gefunden zu haben. Gleichzeitig bin ich FASSUNGSLOS, dass nicht nur ich anscheinend das Gefühl habe, dass meine Beiträge nicht im Forum erscheinen. Ich habe einige zu Guttenbergs wiederauftauchen geschrieben und keiner wurde ins Forum gestellt. Wo bi ich hier eigentlich. In der DDR???

      Ich kann meine Zeit auch mit was anderem vertreiben und nicht mit dem für die Luft schreiben. Ich schrieb an KONTAKT – ohne Antwort.

      Hier der Text:

      Hallo 🙂

      Ich bin seit 2008 hier angemeldet und frage mich von zeit zu Zeit immer wieder wo meine Beiträge bleiben?

      Ich kann eine gewisssen Zeitverzögerung verstehen, aber hier kommt es immer wieder vor, dass meine Beiträge nicht erscheinen.
      Nein, ich bin nicht ausfallend. Daran kann es nicht liegen. Ich habe heute zu allen Guttenberg Foren etliches geschrieben und finde es nun nirgens.

      Warum?

      Gibt es hier eine Methode mit welcher ich EINFACH prüfen kann, ob jemand auf meinen Beitrag, wenn er denn erschienen ist, geantwortet hat.

      Gibt es einen Überblick (für mich) wo ich einsehen kann was meine Beiträge waren?

      Ich bin seit drei Jahren hier und verstehe nicht wie das hier eigentlich funktioniert.

      Bitte um kurzfristige Rückantwort. Ich verstehe Sie haben viel zu tun. Ich mag nur nicht für die Luft schreiben. Dazu ist mir meine zeit zu schade. Sollte zensiert werden – weil ich Guttenbergs verhalten FEIGE nannte… dann bitte ich um Antwort. Ich suche mir gerne ein anderes Forum. Lieber wäre mir hier, weil ich nicht nur ein SPON leser bin – Sondern auch ein PAPIER SPIEGEL KÄUFER. Noch… sie werden ja alle weniger.

      Herzlichst

    36. Hallo allerseits,

      Namen wie Haio Forler, Rainer Helmbrecht, Hans-Werner Degen – gute Namen, bewegen mich dazu, hier ebenfalls ein Statement abzugeben.

      Heute abend musste ich feststellen, dass nach vielen Jahren mein account „schnuppe“ im SPON-Forum gelöscht wurde. „Ich“ bin spurlos verschwunden, und mit meinem Account viel Herzblut, das in meinen Kommentaren lag. Ich war oft ironisch, aber habe meine Positionen immer begründet und immer argumentativ geöffnet.

      Einer meiner letzten Kommentare bezog sich auf die Kolumne des Sohns von Rudolf Augstein („wo sind die Anständigen o.ä.“), den ich des Narzissmus bezichtigt habe. Ich nehme an, das ist der Grund.

      Es erschreckt mich, in welchem Maße Individualität im Internet ausspioniert, formatiert und kommerziell verfügbar gemacht wird. Unsere Presse, die sich teilweise wohl bemüht, gleichwohl nie als frei bezeichnet werden darf, ist im Internet wie in diesem Fall nur noch ein „Politiker“ unter mehreren, der seine eigenen Interessen wahrt.

      Eitelkeit und Feigheit werfe ich dem Spiegel vor – eine offene Debattenkultur, in der das beste Argument und seine Überzeugungskraft siegen möge, sieht anders aus.

      Ich grüße alle ehemaligen Mitforisten herzlich und in alter Streitlust,

      Schnuppe

    37. Hallo Leute,
      auch ich bin froh diese Seite gefunden zu haben. Ich bin auch erstaunt, bekannte SPON-Blogger hier namentlich wiederzufinden, wow. Ein Wunder, dass die noch auf SPON posten dürfen, nachdem sie sich hier kritisch geäußert haben.

      Die ähnlich negativen Erfahrungen anderer SPON-User trösten mich darüber hinweg, zig Kommentare verfasst zu haben, die dann doch nicht veröffentlicht wurden. Dadurch ist viel Energie und Zeit verschwendet worden. Dazu kam noch der Frust, von SPON für einen irgendwie überflüssigen Menschen gehalten zu werden, dessen Meinung einige Moderatoren unterdrücken und dem man nicht einmal auf seine Schreiben antwortet.
      Soweit ich es einschätzen kann, habe ich seit 2008 (?) in keinem Kommentar jemanden persönlich angegriffen / beleidigt und auch keine Religion oder politische Partei diffamiert.

      Nachdem mein account (alaxa) vor wenigen Tagen ohne Angabe von Gründen bzw. ohne jegliche Warnung oder Benachrichtigung gesperrt worden ist, hat sich ein Gefühl von Leere bei mir eingeschlichen. Der Spiegel an sich (ob Printspiegel oder SPON) ist ein renommiertes, weltweit bekanntes und gelesenes Medium. Umso wichtiger dessen Forum / Blog, das der weltweiten Leserschaft die öffentliche Meinung deutscher Bürger vermittelt.
      Daher ist Zensur absolut unangebracht, denn SPON trägt doch die Ideale unseres demokratischen Rechtsstaates vor sich her.

      Die unterschiedliche Zensur beruht meiner Meinung nach darauf, dass vormittags, nachmittags und abends unterschiedliche Moderatoren am Werk sind. Ich habe das dadurch festgestellt, dass mein Beitrag morgens unterdrückt wurde, abends aber leicht modifiziert (aber ohne Weglassung von Einzelpunkten) erschien.

      Ich weiß nicht, ob die Moderatoren ihre Zensur nur auf Beschwerden anderer User begründen. Wenn dem so ist, sollten die Moderatoren aber den kritisierten User auf derartige Beschwerden hinweisen, bevor sie repressiv werden. Sie sollten sich auch fragen, ob derartige Beschwerden nicht auf konzertierten Aktionen bestimmter Interessenkreise beruhen.

      Die geballte Zensur in bestimmten Themenbereichen lässt mich fürchten, dass die Moderation von Leuten mit bestimmten Interessen durchsetzt sein könnte. Gleiches gilt meiner Meinung (!) nach auch für manche TV-Medien, die gewisse Nachrichten gar nicht bringen und wo man sich fragt, warum dies und das auf anderen Sendern zu sehen ist.

      Ein Wunder, dass SPON-Kommentare dennoch veröffentlicht werden / wurden, die einen Vergleich zur DDR-Zensur ziehen. Mir ist in diesem Zudammenhang auch kürzlich aufgefallen, dass User sich immer vorsichtiger ausdrücken, so dass der Text zwar neutral oder gar ironisch klingt, man aber zwischen den Zeilen den eigentlichen Sinn verstehen kann.

      Zum Schluss noch die Bitte an Euch, hier Links zu neutralen Foren / Blogs zu posten, so dass die wahre Meinung der normalen Bevölkerung doch irgendwie gepostet werden kann. Vielleicht kristallisiert sich ja ein bestimmtes Forum heraus, das letztlich als Sammelbecken frustrierter Zensuropfer fungieren kann. Wenn es spiegelkritik.de ist, soll es mir recht sein. Ich habe mich noch nicht mit den hiesigen Möglichkeiten befassen können, weil ich eben erst zu Euch gestoßen bin.

      Ach, noch was: Wenn sich SPON und die gesamte Presse gerade auf diese Neonazi-Killer stürzen, ist das zu begrüßen. Mord ist Mord. Es wundert mich aber schon sehr, dass gleichzeitig im Print-Spiegel quasi jede zweite Woche ein Bild „aus der Zeit“ zu sehen ist, zusammen mit einem Artikel zum 3. Reich. Auch im deutschen TV reihen sich die Filme über „damals“ aneinander: Hitlers Frauen, Hitlers Geheimwaffen, Hitlers Architektenträume usw usw…

      Es grüßt Euch ein ganz normaler Bürger.

    38. Ich habe mich heute abgemeldet.

      Für mich brachte das Fass zum überlaufen, das ein Beitrag meinerseits, in der Kategorie Wissenschaft, in einem Thread mit 3 Beiträgen in 2 Tagen, nicht veröffentlicht wurde. Ich schrieb eine absolut Polemik-freie Kritik, gerichtet an die Presse allgemein (SPON habe ich nicht erwähnt), die zum Inhalt hatte das Schlagzeilen und Artikelinhalt oft weit auseinanderklaffen.
      Schon oft habe ich mich aufgeregt das Kritik an, offen zur Schau gestellter Volksverhetzung und der Einforderung von Morden, zensiert wird, als wäre das ein DDR-Fußballspiel BFC-Dynamo vs X. Aber bei solchen Themen kann man sich selbst keine 100%-Objektivität bescheinigen, weswegen man immer den Verdacht hatte doch irgendwie über die Strenge geschlagen zu haben, anders als bei meinem letzten Post-versuch.

      Für mich steht SPON mittlerweile unter dem Niveau der Bild, aufgrund der ausufernden Scheinheiligkeit.

    39. Nach der Umstrukurierung des Spiegelforums muss ich mit steigender „Verwunderung“ feststellen, das die Zensur der Beiträge beängstigende Umfänge annimmt.

      Nach schon genannter „Gutsherrenart“ werden vom Zensor sysop willkürlich Beiträge „versenkt“, wenn sie dem wahrscheinlichen Mainstream nicht entsprechen oder ihre „Berufspöpler“ nicht genug „Beifallsbekundungen“ gepostet haben.

      Es verfestigt sich langsam aber stetig der Eindruck, das „Spiegel“ mit steigender Geschwindigkeit unter das Niveau der Springer- und Burda-Postillen sinken will/soll.

      Wer nicht laufend seine Beiträge mit Ausfällen auf den Kadaver der untergegangenen DDR schmückt und dem umsich greifenden platten Knservatimus huldigt und sich inhaltlich dem intelektuellen Niveau einer Bordkante nähert, muss mit steigender Zensur rechnen.

      Der „verblassende“ blind gewordene Spiegel macht sich selbst überflüssig in seiner Anbiederung an die Regierenden.

      Wo ist da noch ein intellektueller Leuchturm in der konservativen medialen Finsternis?

    40. Hallo,

      allein gestern sind etwa 10 Kommentare von mir nicht erschienen. Über die Gründe per Beitrag kann man beim SPON leider nur mutmaßen.
      – Ist es ein Verstoß gegen die Netiquette?
      – Ist es persönliche Zensur des Moderators?
      – Ist es SPON Zensur?
      – Ist es Faulheit/Ignoranz des jeweiligen Moderators?
      oder was weiß ich.
      Mich beschleicht allerdings das Gefühl, daß es sich um Zensur handelt, angesichts der jeweiligen Themenstellung.
      SPON sollte hier endlich Klarheit schaffen und dafür sorgen, daß wenigstens eine Reaktion auf die Ablehnung erfolgt, meinetwegen per Mail, wie es andere Foren tun.
      Im Augenblick ist es zumindest ziemlich frustrierend.

      /hdwinkel

    41. Ich habe damit begonnen, meine nichtveröffentlichten Beiträge zu sammeln.
      Damit, wenn irgendwann irgendwie mal möglich, ich belgen kann, dass die Zensur bei SPON willkürlich erfolgt. Ohne, dass in irgendeiner Form gegen die „Nettiquette“ verstoßen wird.

      Lange werde ich diese Zensurwillkür nicht mehr mitmachen. Schade eigentlich, dass der Spiegel so etwas nötig hat.

    42. Neuester Coup: Das Diskussionsthema zu „Grass wird wie ein Aussätziger behandelt“ ist kommentarlos komplett verschwunden.

      Habe heute bislang 6 Beiträge geschrieben. KEINER wurder veröffentlicht.

      Tschüss SPON….

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