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	<title>Kommentare zu: Die ewig falsch verstandene &#8220;Polizeiliche Kriminalstatistik&#8221;</title>
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	<description>Medienblog für Medienreflexion</description>
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		<title>Von: Philipp</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2008/05/23/die-ewig-falsch-verstandene-polizeiliche-kriminalstatistik/comment-page-1/#comment-44713</link>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2008 17:15:01 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für diesen sehr informativen Beitrag!</description>
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		<title>Von: werrakind</title>
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		<dc:creator>werrakind</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 May 2008 14:31:59 +0000</pubDate>
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		<description>Es gab schon vor Jahren ein sehr gutes Buch zum Thema: &quot;Zwischen Ghetto und Knast&quot;. Dort wurde eingehend erläutert, wie Kriminalstatistiken zu lesen sind. Insbesondere wurde darauf Wert gelegt, dass man zwischen Statistiken mit Tatverdächtigen und Verurteilten unterscheiden muss - das wird in der Presse ständig vernachlässigt.
Dann kommt, gerade bei den Tatverdächtigen, die Frage der Anzeigehäufigkeit hinzu. Nichtdeutsche werden eher angezeigt.
Grober Fehler: eine Statistik, die nicht berücksichtigt, dass bestimmte Delikte nicht von Deutschen begangen werden können - z.B. Aufenthalt außerhalb eines Landkreises bei Asylbewerbern oder Geduldeten.

Richtig interessant wird es, wenn dann von der Statistik der Verurteilten auf die Kriminalitätsbelastungszahl umgerechnet wird. Dabei ist zu berücksichtigen, wie die Altersverteiltung in einer Gruppe ist. Wenn also vermehrt jugendliche Ausländer verurteilt werden, kann das auch daran liegen, dass ihre Altersgruppe in der Gruppe der ausländischen Einwohner weit höher vertreten ist, als bei den Deutschen. Wurde damals mit männlichen jungen Erwachsenen durchgerechnet, da war das Ergebnis dann recht erstaunlich.

Leider findet man selten eine wirklich fundierte Auswertung mit den polizeilichen Statistiken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab schon vor Jahren ein sehr gutes Buch zum Thema: &#8220;Zwischen Ghetto und Knast&#8221;. Dort wurde eingehend erläutert, wie Kriminalstatistiken zu lesen sind. Insbesondere wurde darauf Wert gelegt, dass man zwischen Statistiken mit Tatverdächtigen und Verurteilten unterscheiden muss &#8211; das wird in der Presse ständig vernachlässigt.<br />
Dann kommt, gerade bei den Tatverdächtigen, die Frage der Anzeigehäufigkeit hinzu. Nichtdeutsche werden eher angezeigt.<br />
Grober Fehler: eine Statistik, die nicht berücksichtigt, dass bestimmte Delikte nicht von Deutschen begangen werden können &#8211; z.B. Aufenthalt außerhalb eines Landkreises bei Asylbewerbern oder Geduldeten.</p>
<p>Richtig interessant wird es, wenn dann von der Statistik der Verurteilten auf die Kriminalitätsbelastungszahl umgerechnet wird. Dabei ist zu berücksichtigen, wie die Altersverteiltung in einer Gruppe ist. Wenn also vermehrt jugendliche Ausländer verurteilt werden, kann das auch daran liegen, dass ihre Altersgruppe in der Gruppe der ausländischen Einwohner weit höher vertreten ist, als bei den Deutschen. Wurde damals mit männlichen jungen Erwachsenen durchgerechnet, da war das Ergebnis dann recht erstaunlich.</p>
<p>Leider findet man selten eine wirklich fundierte Auswertung mit den polizeilichen Statistiken.</p>
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		<title>Von: &#187; Ku=rz verlinkt: Wie &#187;der Spiegel&#171; (und &#8230; Nachtwächter-Blah</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2008/05/23/die-ewig-falsch-verstandene-polizeiliche-kriminalstatistik/comment-page-1/#comment-44372</link>
		<dc:creator>&#187; Ku=rz verlinkt: Wie &#187;der Spiegel&#171; (und &#8230; Nachtwächter-Blah</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2008 16:49:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ku=rz verlinkt: Wie &#187;der Spiegel&#171; (und nat&#252;rlich auch andere Medien) aus der &#187;Polizeilichen Kriminalstatistik&#171; die &#187;wichtigen&#171; Erkenntnisse und Tendenzen herausliest und wie er sich dabei &#187;verliest&#171;, weil man dort nicht lesen kann. Und aus solchem &#187;falschen Lesen&#171; werden dann ein paar Monate sp&#228;ter politische Forderungen, und zwar meist solche repressiver Natur. &#160; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ku=rz verlinkt: Wie &#187;der Spiegel&#171; (und nat&#252;rlich auch andere Medien) aus der &#187;Polizeilichen Kriminalstatistik&#171; die &#187;wichtigen&#171; Erkenntnisse und Tendenzen herausliest und wie er sich dabei &#187;verliest&#171;, weil man dort nicht lesen kann. Und aus solchem &#187;falschen Lesen&#171; werden dann ein paar Monate sp&#228;ter politische Forderungen, und zwar meist solche repressiver Natur. &nbsp; [...]</p>
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