Korinthe (55): Scheinriesentumult
Sicher ist – wenn wir unserem Lieblingsmagazin glauben dürfen, was wir müssen -, dass die neue “Pulli-Affäre” von Britney Spears mindestens lautstarkes Chaos in Los Angeles ausgelöst hat. Unklar ist im Moment noch, ob dabei eher ein Riesen- oder ein kleiner Tumult herrschte. Spiegel-Online hält derzeit noch beides für möglich.


Dieser Artikel wurde am Montag, 18. Februar 2008 um 17:50 erstellt und ist in der Kategorie Spiegel Online abgelegt. Antworten zu diesem Artikel können durch den RSS 2.0-Feed verfolgt werden.
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Bisher hab ich es nur geahnt, aber jetzt sehe ich es als bestätigt an: Agenturmeldungen werden bei “Spiegel Online” wie folgt bearbeitet: Ein Praktikant kopiert die Meldung ins Redaktionssystem, dann muss er einem Mitarbeiter drei (vielleicht auch fünf) Begriffe aus der Meldung nennen, damit dieser (ohne sonstige Kenntnis) den Vorspann schreiben kann, und dann kommt ein dritter Mitarbeiter, darf für 0,5 Sekunden auf den Vorspann gucken, und muss dann daraus Überschrift und Dachzeile zimmern.
Mir erscheint das durchaus plausibel.
[...] Lukas’ Vermutung zur Genese von SpOn-Meldungen wird täglich genährt, heute zum Beispiel durch diese Headline: Der Text spricht dann aber doch von 80.000 EUR Personalkosten inklusive Pensionsansprüchen, wie es der Vorsitzende der Steuer-Gewerkschaft Dieter Ondracek vorrechnet. Auch wenn dies nur ein Schätzwert sein kann, der zudem von der Gewerkschaft der Finanzverwaltung kommt, ist ein Gehalt doch etwas anderes – und für Beamte eher untypisch. [...]