Hassprediger-Recycling als Spiegel-Werbung

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Die Meldung ist billigste PR. Wie immer an Wochenenden wird die neue Spiegel-Ausgabe beworben. Die Agenturen verbreiten es dankbar, da kann das hauseigene Web wohl nicht zurückstehen. Was der hier ja nun vertiefend zu würdigenden “Medienirrealität” zuzuordnen wäre, unterschlüge Spiegel-Online nicht Becks weit überlegenen Vorbeter Jürgen Becker, der im Kölner Express – inzwischen strafbewehrt – formuliert hatte: “In Köln kann man keinen Moslem dazu ermuntern, Katholik zu werden. Denn von einem Hassprediger zum anderen zu wechseln, bringt nichts.”

3 Antworten zu “Hassprediger-Recycling als Spiegel-Werbung”

  1. Christophe sagt:

    Also Kardinal Meissner muss sich in letzter Zeit ziemlich viel Kritik anhören – sicherlich auch zurecht. Aber als Hassprediger sollte man ihn dennoch nicht titeln. Aber die Kritik an seine neuerlichen Predigten ist begründet. Denn auch als Kardinal /oder erstrecht darf ich Homosexuelle nicht in einer Predigt diskriminieren.

  2. Torsten sagt:

    404. Welche Meldung war es denn?

  3. [...] Da hab ich eine sehr gute rhetorische Frage im Titel gestellt, weil nämlich, wie ich grad eben erst erfahren durfte, es in unserer redlichen Demokratie mit freier Meinungsäusserung und dem ganzen Firlefanz, den nur Politiker, Bonzen, Kardinäle im Besonderen und dergleichen Geschranz hochwichtige und hochoffizielle Prominenz für sich in Anspruch nehmen dürfen, schon seit längerer Zeit verboten ist (TAZ) kryptofaschistische den ehrenwerten Herrn Kardinal Meisner und natürlich seinen ganzen Hofstaat als irgendwas, nur Hauptsache nicht Hassprediger* zu titulieren. Nee? Doch! Das ist Meinungsfreiheit, Hass predigen geht klar – Kritik nicht. [...]

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