Medienblogs können Qualitäts-Journalismus liefern

“Verbesserte Medienkritik oder Pseudo-Journalismus?” hat Andres Hutter seine “inhaltsanalytische Studie journalistischer Qualität in medienkritischen Weblogs” überschrieben, die er als Abschlussarbeit der Uni Zürich vorgelegt hat.

Wirklich spannend zu lesen ist seine theoretische Vorbereitung auf die Empirie: Aufgaben und gesellschaftliche Verankerung des Journalismus im Allgemeinen und des Medienjournalismus’ im Besonderen sowie Qualitätskriterien und -bestimmungen hat er sehr kenntnisreich zusammengetragen.
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Lesebeute: Sportkritikkritiker Michael Vesper

  • “einestages” heißt das neue Zeitgeschichts-Portal bei Spiegel-Online, Maik Söhler hat es gestestet: “Dem regelmäßigen «Spiegel»-Leser dagegen ist Geschichte vertraut. Sein Medium kreist ständig um Themen wie Nationalsozialismus, DDR-Vergangenheit, «Deutscher Herbst», «Sputnik-Schock» usf. Oder, im aktuellen Heft, um den Tod Uwe Barschels. Es scheint, als habe der Verlag genau diese Leserschicht vor Augen gehabt, als er sich an die Entwicklung von «einestages» machte.”
  • Im Spiegel 38/2007 stellen “der Heidelberger Professor für Zell- und Molekularbiologie und Deutschlands bekanntester Doping-Experte Werner Franke, 67, und SPIEGEL-Redakteur Udo Ludwig, 49,” ihr Buch „Der verratene Sport. Die Machenschaften der Doping-Mafia“ und ihre darin gemachten Vorschläge für einen “radikalen Umbau des Sportsystems” vor.
    Michael Vesper hat dazu als Generalsekretär des Deutschen Olympischen Sportbunds mit einem Leserbrief geantwortet, auf den wir, weil er im Spiegel nicht erschienen ist, gerne verweisen.

  • Der Spiegel hat die FTD ja nun nicht übernommen, und schon wird orakelt, ob das der neue Geschäftsführer Mario Frank überleben kann (dwdl).
  • Nur aus leidiger Chronistenpflicht verweisen wir darauf, dass Detlef Guertler in seinem taz-Blog “Wortistik” unsere “naheliegende und sofort einleuchtende Neuschöpfung” “ohrenfeucht” kurz würdigt.