Reizende Polizisten verletzt

Spiegel-Online hatte sich bereits gestern festgelegt: die Demonstration in Hamburg war vor allem ein Randale-Training: “Militante G-8-Gegner randalieren sich warm”.
Politik-Redakteur Philipp Wittrock beklagt darin, dass 150 Polizisten mit Reizgas angegriffen wurden.
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Interessant jedoch, wenn man auch bei anderen journalismusverarbeitenden Betrieben vorbeischaut. Dem Online-Angebot der Süddeutschen Zeitung zum Beispiel:
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Man kann solche kleinen Unterschiede natürlich auf die dpa schieben. Oder sich wundern, warum Hamburger Redakteure ein Hamburger Ereignis als Aufmacher wählen und für den Text zwei Nachrichtenagenturen brauchen.

Mit Dank an Adrian.

4 Antworten zu “Reizende Polizisten verletzt”

  1. [...] Reizende Polizisten verletzt (Spiegelkritik.de) Interessant an der Sache ist, wie ich finde, dass bei allen Meldungen, (die sich offenbar auf die DPA-Meldung beziehen) im Gegensatz zum Spiegel von einem Angriff nicht die Rede ist, sondern dieser “nur” suggeriert wird. Auch ist die Süddeutsche Zeitung das einzige Medium (zumindest was ich gerade beim Scannen von ca. 30 diese Geschichte betreffende News finde), wo man “andere” Täter beim Namen nennt. Und mal ernsthaft: wie verblödet muss man sein, um zu glauben, dass Demonstranten oder meinetwegen Randalierer einerseits genügend Reizgas mit auf eine Demo bringen können und andererseits das dann auch noch so – sorry – effektiv einsetzen. Geht’s noch? Drei im Schanzenviertel eingesetzte Fotografen gaben an, dass sich Tränengas im Wassernebel der verwendeten Wasserwerfer befand. Damit hätten sich die Polizisten bei einem Einsatz in einem Hausdurchgang selbst verletzt. Die Polizei wies den Vorwurf zurück. Sie verwende niemals Tränengas in Wasserwerfern, sagte ein Polizeisprecher auf ddp-Anfrage. [...]

  2. friedlicher Demonstrant sagt:

    als jemand, der gelegentlich friedlich 1.Mai-Demos besucht, kann besonders die letzte Behauptung nicht teilen. 1997 und 98 hat die Polizei in Berlin Prenzlauer Berg in der Oderberger Straße und Kollwitzplatz feste Tränengas im Wasserwerfernebel verwendet. Es ging schon davor heiß her, aber wir sind aus dem Kessel nur durch Flucht in ein Treppenhaus entkommen, bis zum Dachkeller hoch, und konnten alles durch 1 Dachfenster sehen.

  3. [...] Reizende Polizisten verletzt spiegelkritik.de [...]

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