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	<title>Kommentare zu: Sprachwissenschaftler warnt vor Bastian Sicks &#8220;unverantwortlichen&#8221; Deutschtipps</title>
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	<description>Medienblog für Medienreflexion</description>
	<lastBuildDate>Sun, 15 Jan 2012 16:48:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Verkommt die deutsche Sprache? - Seite 72</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2006/11/12/sprachwissenschaftler-warnt-vor-bastian-sicks-unverantwortlichen-deutschtipps/comment-page-1/#comment-125906</link>
		<dc:creator>Verkommt die deutsche Sprache? - Seite 72</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 16:12:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...]  [...]</description>
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		<title>Von: Krissi</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2006/11/12/sprachwissenschaftler-warnt-vor-bastian-sicks-unverantwortlichen-deutschtipps/comment-page-1/#comment-109499</link>
		<dc:creator>Krissi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 19:05:03 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo!
Peter Eisenberg ist zufällig dieses Semester mein Professor in Grammatik. Seine Ansätze empfinde ich als absolut erfrischend und ich glaube, wer ihn schonmal gesehen hat und ihm zugehört hat, der wird schnell begreifen, dass er absolut Ahnung von seinem Fach hat.
Ich glaube sogar, dass er hier missverstanden wird.
Er vertritt mitnichten die Meinung, so kommt es in seinen Vorlesung jedenfalls nicht rüber, dass es keine Regeln gibt, er glaubt nur, dass die Sprachpuristen begreifen müssen, dass Sprache sich weiterentwickelt.
Aber ich gehe da jetzt rein von meinem Verständnis aus und kann keineswegs für ihn sprechen.
MfG!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!<br />
Peter Eisenberg ist zufällig dieses Semester mein Professor in Grammatik. Seine Ansätze empfinde ich als absolut erfrischend und ich glaube, wer ihn schonmal gesehen hat und ihm zugehört hat, der wird schnell begreifen, dass er absolut Ahnung von seinem Fach hat.<br />
Ich glaube sogar, dass er hier missverstanden wird.<br />
Er vertritt mitnichten die Meinung, so kommt es in seinen Vorlesung jedenfalls nicht rüber, dass es keine Regeln gibt, er glaubt nur, dass die Sprachpuristen begreifen müssen, dass Sprache sich weiterentwickelt.<br />
Aber ich gehe da jetzt rein von meinem Verständnis aus und kann keineswegs für ihn sprechen.<br />
MfG!</p>
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	<item>
		<title>Von: Manfred Riebe</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2006/11/12/sprachwissenschaftler-warnt-vor-bastian-sicks-unverantwortlichen-deutschtipps/comment-page-1/#comment-78674</link>
		<dc:creator>Manfred Riebe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 14:54:13 +0000</pubDate>
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		<description>Das Sick-Bashing fiel mir in der Wikipedia auf. Da gackern einige Leute herum, die Bastian Sick zum Sprachwissenschaftler machen wollen, obwohl er ein Unterhaltungskünstler ist. Daher mein Artikel im Franken-Wiki

* Bastian Sick
http://franken-wiki.de/index.php/Bastian_Sick</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sick-Bashing fiel mir in der Wikipedia auf. Da gackern einige Leute herum, die Bastian Sick zum Sprachwissenschaftler machen wollen, obwohl er ein Unterhaltungskünstler ist. Daher mein Artikel im Franken-Wiki</p>
<p>* Bastian Sick<br />
<a href="http://franken-wiki.de/index.php/Bastian_Sick" rel="nofollow">http://franken-wiki.de/index.php/Bastian_Sick</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Noch ein Sprachblog</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2006/11/12/sprachwissenschaftler-warnt-vor-bastian-sicks-unverantwortlichen-deutschtipps/comment-page-1/#comment-76976</link>
		<dc:creator>Noch ein Sprachblog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 12:43:12 +0000</pubDate>
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		<description>Anlass für Eisenbergs Kritik an Sick ist nicht Neid, sondern das Selbstverständnis des Profs als deskriptiver Linguist. Das ist so weit in Ordnung; doch den angehenden Deutschlehrern, für deren Ausbildung diese Linguisten auch bezahlt werden, hilft das wenig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anlass für Eisenbergs Kritik an Sick ist nicht Neid, sondern das Selbstverständnis des Profs als deskriptiver Linguist. Das ist so weit in Ordnung; doch den angehenden Deutschlehrern, für deren Ausbildung diese Linguisten auch bezahlt werden, hilft das wenig.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: lyriost</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2006/11/12/sprachwissenschaftler-warnt-vor-bastian-sicks-unverantwortlichen-deutschtipps/comment-page-1/#comment-38863</link>
		<dc:creator>lyriost</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 08:39:15 +0000</pubDate>
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		<description>Warum ein gestandener, gutbetuchter Professor, der die Sprache von innen kennt und sie erforscht, der federführend an Büchern und Zeitschriften mitarbeitet, die Herr Sick liest (oder besser: lesen sollte), der
im übrigen alles andere als klassisch professoral ist (ich kenne ihn selbst, ich habe bei ihm studiert), neidisch auf einen oberflächlichen, beifallheischenden Possenreißer sein soll, der sich zum Sprachlehrer der Nation hochjubeln läßt, aber immer wieder zeigt, daß er nicht versteht, wie Sprache funktioniert – das hätte ich doch gern mal genauer erklärt. Warum sollte eine Persönlichkeit neidisch auf ein Abziehbild sein? 

Immer dieselbe Leier. Wenn jemand, der das hat, was man Erfolg nennt, in Frage gestellt wird, kommt postwendend das Neidgelaber. Wenn ich sage, daß eine fragwürdige Type wie zum Beispiel Bohlen eine fragwürdige Type ist, und erkläre, warum, dann kann man mir natürlich zustimmen oder auch nicht. Aber wenn mir einer unterstellt, ich wäre ja nur neidisch, dann, bitte, auch sagen, worauf.

Nicht für eine Million monatlich möchte ich Dieter Bohlen sein – und auch nicht Bastian Sick.

Ist einer anderer Meinung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ein gestandener, gutbetuchter Professor, der die Sprache von innen kennt und sie erforscht, der federführend an Büchern und Zeitschriften mitarbeitet, die Herr Sick liest (oder besser: lesen sollte), der<br />
im übrigen alles andere als klassisch professoral ist (ich kenne ihn selbst, ich habe bei ihm studiert), neidisch auf einen oberflächlichen, beifallheischenden Possenreißer sein soll, der sich zum Sprachlehrer der Nation hochjubeln läßt, aber immer wieder zeigt, daß er nicht versteht, wie Sprache funktioniert – das hätte ich doch gern mal genauer erklärt. Warum sollte eine Persönlichkeit neidisch auf ein Abziehbild sein? </p>
<p>Immer dieselbe Leier. Wenn jemand, der das hat, was man Erfolg nennt, in Frage gestellt wird, kommt postwendend das Neidgelaber. Wenn ich sage, daß eine fragwürdige Type wie zum Beispiel Bohlen eine fragwürdige Type ist, und erkläre, warum, dann kann man mir natürlich zustimmen oder auch nicht. Aber wenn mir einer unterstellt, ich wäre ja nur neidisch, dann, bitte, auch sagen, worauf.</p>
<p>Nicht für eine Million monatlich möchte ich Dieter Bohlen sein – und auch nicht Bastian Sick.</p>
<p>Ist einer anderer Meinung?</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2006/11/12/sprachwissenschaftler-warnt-vor-bastian-sicks-unverantwortlichen-deutschtipps/comment-page-1/#comment-29620</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 16:30:25 +0000</pubDate>
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		<description>@BREMER SPRACHBLOG &gt;&gt; Alles geht, oder?:
Endlich mal ein sinnvoller Kommentar.
Darin, daß die Form, in der die Kritik erfolgt, nicht besonders gut gewählt ist, gebe ich einigen Vorrednern recht. Denn es ist unpassend anhand von (nur zwei) Beispielen etwas zu kritisieren. Der richtige Weg wäre wohl - falls man es für nötig hält - den allgemeinen Stil von Sick (z.B. daß er nicht-wissenschaftlich bzw. deskriptiv vorgeht) zu kritisieren und dies an Beispielen zu belegen. Und dahingehend ist die Kritik m. E. auch gerechtfertigt: Sick hält sich nicht an wissenschaftliche Konventionen und Begründet auch nicht, warum er mit diesen bricht bzw. welche Maßstäbe er für &quot;richtig&quot; und &quot;falsch&quot; anlegt. In seinen Bücher findet man nie - vielleicht habe ich es aber auch überlesen - eine legitime und anerkannte Grundlage seiner dogmatischen Regeln. Sick selbst scheint sich auch kaum mit der Sprachwissenschaft an sich, sondern hauptsächlich mit einigen Teilgebieten beschäftigt zu haben, weshalb er, m. E., häufig auf falscher Grundlage argumentiert und urteilt. Hinzu kommt das öfter auftretende Vermischen von synchronen und asynchronen Argumenten innerhalb einer Argumentationskette.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@BREMER SPRACHBLOG &gt;&gt; Alles geht, oder?:<br />
Endlich mal ein sinnvoller Kommentar.<br />
Darin, daß die Form, in der die Kritik erfolgt, nicht besonders gut gewählt ist, gebe ich einigen Vorrednern recht. Denn es ist unpassend anhand von (nur zwei) Beispielen etwas zu kritisieren. Der richtige Weg wäre wohl &#8211; falls man es für nötig hält &#8211; den allgemeinen Stil von Sick (z.B. daß er nicht-wissenschaftlich bzw. deskriptiv vorgeht) zu kritisieren und dies an Beispielen zu belegen. Und dahingehend ist die Kritik m. E. auch gerechtfertigt: Sick hält sich nicht an wissenschaftliche Konventionen und Begründet auch nicht, warum er mit diesen bricht bzw. welche Maßstäbe er für &#8220;richtig&#8221; und &#8220;falsch&#8221; anlegt. In seinen Bücher findet man nie &#8211; vielleicht habe ich es aber auch überlesen &#8211; eine legitime und anerkannte Grundlage seiner dogmatischen Regeln. Sick selbst scheint sich auch kaum mit der Sprachwissenschaft an sich, sondern hauptsächlich mit einigen Teilgebieten beschäftigt zu haben, weshalb er, m. E., häufig auf falscher Grundlage argumentiert und urteilt. Hinzu kommt das öfter auftretende Vermischen von synchronen und asynchronen Argumenten innerhalb einer Argumentationskette.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: BREMER SPRACHBLOG &#187; Alles geht, oder?</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2006/11/12/sprachwissenschaftler-warnt-vor-bastian-sicks-unverantwortlichen-deutschtipps/comment-page-1/#comment-18259</link>
		<dc:creator>BREMER SPRACHBLOG &#187; Alles geht, oder?</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2007 06:52:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Auch auf der Ebene der Grammatik kann man den Unterschied zwischen Präskriptivisten und Deskriptivisten wiederfinden. Ein Präskriptivist würde zum Beispiel behaupten, dass der Ausdruck im Sommer diesen Jahres „falsch“ sei, da die korrekte Genitivform des sächlichen Demonstrativpronomens dieses laute und man deshalb im Sommer dieses Jahres sagen müsse. Ein Deskriptivist würde dagegen darauf hinweisen, dass die Form diesen Jahres so häufig verwendet wird, dass man sie nicht (mehr) als Fehler abtun kann sondern als allgemein akzeptierte Alternativform betrachten sollte. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Auch auf der Ebene der Grammatik kann man den Unterschied zwischen Präskriptivisten und Deskriptivisten wiederfinden. Ein Präskriptivist würde zum Beispiel behaupten, dass der Ausdruck im Sommer diesen Jahres „falsch“ sei, da die korrekte Genitivform des sächlichen Demonstrativpronomens dieses laute und man deshalb im Sommer dieses Jahres sagen müsse. Ein Deskriptivist würde dagegen darauf hinweisen, dass die Form diesen Jahres so häufig verwendet wird, dass man sie nicht (mehr) als Fehler abtun kann sondern als allgemein akzeptierte Alternativform betrachten sollte. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: cantor</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2006/11/12/sprachwissenschaftler-warnt-vor-bastian-sicks-unverantwortlichen-deutschtipps/comment-page-1/#comment-4092</link>
		<dc:creator>cantor</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2006 13:40:21 +0000</pubDate>
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		<description>Kritik am falschen Umgang mit der deutschen Sprache ist meiner Meinung nach für Herrn Sick lediglich ein Vehikel, um sich als Entertainer zu profilieren. Und ich gestehe: wenn ich in der vierten Auflage von &quot;Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod&quot; auf Seite 214 das Wort &quot;standartsprachlich&quot; [1] lese, empfinde ich durchaus eine klammheimliche Freude.

[1] http://www.k-faktor.com/standart/img/sprachstandart_gross.jpg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kritik am falschen Umgang mit der deutschen Sprache ist meiner Meinung nach für Herrn Sick lediglich ein Vehikel, um sich als Entertainer zu profilieren. Und ich gestehe: wenn ich in der vierten Auflage von &#8220;Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod&#8221; auf Seite 214 das Wort &#8220;standartsprachlich&#8221; [1] lese, empfinde ich durchaus eine klammheimliche Freude.</p>
<p>[1] <a href="http://www.k-faktor.com/standart/img/sprachstandart_gross.jpg" rel="nofollow">http://www.k-faktor.com/standart/img/sprachstandart_gross.jpg</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: FO</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2006/11/12/sprachwissenschaftler-warnt-vor-bastian-sicks-unverantwortlichen-deutschtipps/comment-page-1/#comment-2891</link>
		<dc:creator>FO</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2006 17:24:34 +0000</pubDate>
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		<description>Danke an &quot;Hans Says&quot; und &quot;Deutschbenutzer&quot;. 

Stilvoll kann nur mit Konventionen brechen, wer sie beherrscht. Und einer besseren Kenntnis von Konventionen dient Sick allemal. Und vermittelt nebenbei ganz spielerisch und leicht das Gefühl, dass diese Konventionen einen Wert besitzen, eben weil er elegant mit ihnen spielt.

Interessant finde ich an vielen Kritikern (auch im restlichen Kunstbereich), dass die Leichtigkeit und Gelassenheit, die sie vorgeblich verteidigen möchten, ihnen selbst vollkommen abgeht. Wenn jemand mit dem Stock im Popo am Rande einer Tanzfläche den freien Ausdruck verteidigt, so ist mir dieser jemand suspekt. So auch Herr Eisenberg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke an &#8220;Hans Says&#8221; und &#8220;Deutschbenutzer&#8221;. </p>
<p>Stilvoll kann nur mit Konventionen brechen, wer sie beherrscht. Und einer besseren Kenntnis von Konventionen dient Sick allemal. Und vermittelt nebenbei ganz spielerisch und leicht das Gefühl, dass diese Konventionen einen Wert besitzen, eben weil er elegant mit ihnen spielt.</p>
<p>Interessant finde ich an vielen Kritikern (auch im restlichen Kunstbereich), dass die Leichtigkeit und Gelassenheit, die sie vorgeblich verteidigen möchten, ihnen selbst vollkommen abgeht. Wenn jemand mit dem Stock im Popo am Rande einer Tanzfläche den freien Ausdruck verteidigt, so ist mir dieser jemand suspekt. So auch Herr Eisenberg.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Deutschbenutzer</title>
		<link>http://spiegelkritik.de/2006/11/12/sprachwissenschaftler-warnt-vor-bastian-sicks-unverantwortlichen-deutschtipps/comment-page-1/#comment-2576</link>
		<dc:creator>Deutschbenutzer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2006 09:24:21 +0000</pubDate>
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		<description>In letzter Zeit mehren sich die Kritiker an Sick. Schaut man sich allerdings deren Argumente an, dann findet man den Punkt, über den sich viele so ecchauffieren, nicht. Macht Sick Fehler, die er an anderer Stelle selbst bemängelt? Sicher, und auch mit bestem Bemühen wird er dies nie gänzlich vermeiden können. Was hingegen nicht bedeutet, dass der sichtbar gemachte Fehler in seinen Essay keiner sei. Ist nun &quot;diesen Sommers&quot; in die deutsche Umgangssprache eingegangen, wie sieht es dann mit nicht minder populären Formulierungen wie &quot;in 1990&quot;, &quot;was ein spruch&quot; oder &quot;da werden sie geholfen&quot; aus? Folgt man der &quot;Kritik&quot; des Herrn Eisenberg hier, gäbe es auch diesen Formulierungen nichts auszusetzen, da sie Verbreitung gefnden haben. Wenn es bei Sprache nur um pure Verständlichkeit ging und die &quot;heilige Kuh&quot; der Regeln als überflüssiger Fetisch geschlachtet werden könnte, könnte man viele Fälle, Endungen usw. weg lassen. Selbstredend würde uns das auch hervorragende ergebnisse beim Pisatest bescheren. Schauen wir, wann die Politiker auf diesen Gedanken kommen. Zur Kritik an Sick bleibt meine Meinung auch nach diesem Beitrag, dass es sicher hierbei vielfach um Neid handelt, mit einem Thema, das man als das eigene empfindet, auf so lockere Weise einen so großen Erfolg zu haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit mehren sich die Kritiker an Sick. Schaut man sich allerdings deren Argumente an, dann findet man den Punkt, über den sich viele so ecchauffieren, nicht. Macht Sick Fehler, die er an anderer Stelle selbst bemängelt? Sicher, und auch mit bestem Bemühen wird er dies nie gänzlich vermeiden können. Was hingegen nicht bedeutet, dass der sichtbar gemachte Fehler in seinen Essay keiner sei. Ist nun &#8220;diesen Sommers&#8221; in die deutsche Umgangssprache eingegangen, wie sieht es dann mit nicht minder populären Formulierungen wie &#8220;in 1990&#8243;, &#8220;was ein spruch&#8221; oder &#8220;da werden sie geholfen&#8221; aus? Folgt man der &#8220;Kritik&#8221; des Herrn Eisenberg hier, gäbe es auch diesen Formulierungen nichts auszusetzen, da sie Verbreitung gefnden haben. Wenn es bei Sprache nur um pure Verständlichkeit ging und die &#8220;heilige Kuh&#8221; der Regeln als überflüssiger Fetisch geschlachtet werden könnte, könnte man viele Fälle, Endungen usw. weg lassen. Selbstredend würde uns das auch hervorragende ergebnisse beim Pisatest bescheren. Schauen wir, wann die Politiker auf diesen Gedanken kommen. Zur Kritik an Sick bleibt meine Meinung auch nach diesem Beitrag, dass es sicher hierbei vielfach um Neid handelt, mit einem Thema, das man als das eigene empfindet, auf so lockere Weise einen so großen Erfolg zu haben.</p>
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