Spiegels Puff-Freuden – Gut, dass wir drüber schreiben können

Der Kniff bei SpOn, immer wieder unter das Niveau der BILD-Zeitung zu sinken, ist ganz einfach: Man schaue BILD und mache daraus irgendwas. Da taugt dann auch das BILD-Outing von Otti Fischer, mal in einem Bordell gewesen zu sein, um einen recht schwachen Reportage-Ersatz-Text zu posten.

Und so erfahren wir zunächst zweifelhafte Plattitüden – Prostitution sei legal, Dildos gebe es bei Karstadt – und man spricht gossig vom Puff. BILDblog würde darauf verwiesen, was denn eigentlich ein Geständnis sei, das SpOn von Fischer vernommen haben will.

Aber da wir ja hier nicht für die Spiegel-Gruppe, sondern für altkluge Besserwisser schreiben, nur drei Tipps, was in diesem Zusammenhang etwas mit Journalismus zu tun haben könnte:

  • Wo sind die 40.000 Zwangsprostituierten, die wir zur WM erwartet haben?
  • Was bringt mir als legalem Freier „der geschützt hinter dem Haus liegende Parkplatz“, wenn die Polizei Razzia macht und ich nackend nach dem nun dringend benötigten Personalausweis oder Reisepass (nebst… und so weiter) suchen muss (und solche Razzien gibt’s derzeit überall)?
  • Und warum sollte der „Puffbesucher“ nicht schweigen – sondern wem was erzählen?
  • Ein Gedanke zu „Spiegels Puff-Freuden – Gut, dass wir drüber schreiben können

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