Axel Springers ewige Rache

25. Mai 2013

Es ist ja komplett zwecklos, sich über das aufzuregen, was die Bild-Zeitung in weiten Teilen macht, was mit Sicherheit kein Journalismus ist, auch wenn ersiees Fragen stellt, und was mit ebensolcher Sicherheit kein Stammtischpalaver ist, weil dafür der kreative Suff fehlt, aber manchmal muss man halt doch kurz aufschreien, und dann etwa der völlige Hirnlosigkeit bezeugenden Frage “Darf ein Knast so kuschelig sein?” einfach einen Tucholsky ins Blatt göbeln:

“Es gibt kein staatliches Recht des Strafens. Es gibt nur das Recht der Gesellschaft, sich gegen Menschen, die ihre Ordnung gefährden, zu sichern. Alles andere ist Sadismus, Klassenkampf, dummdreiste Anmaßung göttlichen Wesens, tiefste Ungerechtigkeit.” (Kurt Tucholsky: Deutsche Richter)

Wenn es sein muss sind wir immer schneller

18. Mai 2013

Dürfen Politiker ihnen von Journalisten zugesandte Fragen veröffentlichen (die sie in diesem Zuge natürlich gleich auch beantworten)? Meist schon – lautet die Antwort bei Cicero zu zwei Fällen, in denen Hans-Martin Tillack (stern) und Uwe Ritzer (Süddeutsche Zeitung) mit ihren Fragen den Anstoß für eigene Veröffentlichungen der Befragten geliefert hatten – womit ihre Geschichten der Exklusivität beraubt waren.

Das Urheberrecht hier nicht vorzuschieben erscheint logisch – und auch im Interesse von uns Journalisten, die wir ja gerne Geschriebenes Veröffentlichen, etwa Anwaltsbriefe.

Sollte es Mode werden, Anfragen von Journalisten nicht ihnen gegenüber, sondern gleich öffentlich zu beantworten, bliebe nur die Möglichkeit, als Journalist bereits alle Anfragen zu veröffentlichen. (Das ist natürlich aus anderen, auch schon intensiv diskutierten Gründen nicht optimal, – aber es würde ganz nebenbei die weit verbreitete Ignoranz Presseanfragen gegenüber senken.)

Wir bestochenen Journalisten

17. Mai 2013

Es wäre die investigativste Story, seitdem der Helgoländer Vorbote die besten Zwischenrufer des Deutschen Bundestags gekürt hat. Denn vermutlich würde nicht nur ein kleiner Bescheißerladen hochgehen, sondern ein ganzes korruptes Fast-Food-System gesprengt. Was ist schon Pferdefleisch in einer Bolognese-Soße im Vergleich zu unserem Fund: Mc Donald’s “Chicken Mc Nuggets” in einer weißen No-name-Verpackung “Chicken Nuggets”, frei Haus von einem Pizzabringdienst geliefert, der keine Pizza im Sortiment hat? Weiterlesen »

Lesehinweis: Expertismus

20. April 2013

Im Blog “surveillance and security” ist eine Auswertung zum Wortgebrauch “Experte” im SPIEGEL erschienen (wie üblich anonym). 6000 verschiedene Experten-Typen wurden demnach gefunden, und sie haben über die Jahre deutlich zugenommen, während akademische Grade als Beleg für Fachkenntnisse zurückgegangen sind:

“Vergleicht man die Frequenzentwicklung des Wortes “Experte” im gedruckten Spiegel mit der von Bezeichnungen für in akademischen Kontexten tätigen Personen wie “Wissenschaftler / Wissenschaftlerin”, “Forscher / Forscherin” und “Professor / Professorin”, dann wird offensichtlich, dass die 68er auch am Siegeszug des Expertentums Schuld sind…”

Interessant – gerade weil nicht überraschend – ist auch, in welchen Verb-Zusammenhängen die verschiedenen Expertentypen auftauchen. Aber lesen Sie selbst:
“Experten” in den Medien: schätzen, prognostizieren, warnen

Siehe dazu auch: Review zu Philip Tetlock’s “Expert Political Judgment: How Good Is It? How Can We Know?”

Politiker und Lobbyisten blieben dem Bürgergespräch fern

19. April 2013

Am 19. April 2013 (16 Uhr) ist die Online-Konsultation zu einem neuen Landesmediengesetz in NRW zuende gegangen. Vier Wochen lang waren Bürger und Verbänd/ Organisationen eingeladen, den ersten Entwurf zu kommentieren. Timo Rieg sprach mit der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien Angelica Schwall-Düren – und hat sich die Beteiligung von Politikern und Interessenverbänden angeschaut.

Spiegelkritik: Frau Dr. Schwall-Düren, Sie haben den Entwurf für ein neues Landesmediengesetz in Form einer Online-Konsultation offen kommentieren lassen – von Bürgern, von Medienschaffenden, von Lobbygruppen. Auf diese Form der Partizipation haben Sie schon früher gesetzt, etwa beim Medienpass oder der Eine-Welt-Strategie. Wie sind Ihre bisherigen Erfahrungen mit diesem Instrument?

Schwall-Düren: Unsere Erfahrungen sind ausgesprochen positiv. Ganz entscheidend ist, dass die Online-Konsultation nutzerfreundlich ist. So sind die Zugriffe, die Kommentare und Bewertungen überraschend zahlreich ausgefallen, obwohl das Landesmediengesetz eher eine Fachöffentlichkeit interessiert. Bis zum Abschluss der Konsultation gab es mehr als 2.600 Besucher, mehr als 900 Bewertungen und über 500 Kommentare. Das ist eine hervorragende Beteiligung.

Spiegelkritik: Wie ist es mit der Beteiligung von Lobbyisten, Programmbeirats-Mitgliedern und anderen Experten und Akteuren? Die scheinen sich aus der Online-Debatte überwiegend herausgehalten zu haben. Hätten Sie sich hier mehr Transparenz gewünscht?

Schwall-Düren: Der erste Arbeitsentwurf, den wir ins Netz gestellt haben, ist nicht aus dem Nichts entstanden, sondern auf der Grundlage vieler Gespräche und Beratungen mit Expertinnen und Experten. Deshalb ist die Frage, ob hier noch ein Bedarf bestand, sich erneut einzubringen – die Möglichkeit gab es auf jeden Fall auch für diese Gruppen.
Im weiteren Verlauf des Verfahrens wird es eine politische Debatte geben, in die auch die Rückmeldungen aus der Online-Konsultation ausdrücklich miteinbezogen werden sollen. Uns ist sehr wichtig, dass der Gesetzgebungsprozess transparent gestaltet wird. Bis zum Ende des Jahres sind die Kommentare und Anregungen aus der Online-Konsultation weiterhin verfügbar und auf der Webseite nachzulesen.

Spiegelkritik: Die Programmbeiräte wie auch eine neu zu schaffende “Medienversammlung” sollen sich nach bewährter Methode aus gesellschaftlich relevanten Gruppen speisen, also Gewerkschaften, Kirchen, Verbänden. Hat Ihr Ministerium dazu Alternativen geprüft?

Schwall-Düren: Die Politik sollte nicht in die Entsendung von Personen durch gesellschaftlich relevante Gruppen eingreifen. So wird das auch bei der Anhörung im Landtag sein: Gruppen werden eingeladen, kompetente Vertreter zu entsenden, aber wer das dann ist, bestimmen diese Gruppen selbständig. Wir haben immer großen Wert darauf gelegt, dass nicht nur in den Medien Staatsferne gegeben ist, sondern auch in den Beratungsgremien.

Spiegelkritik: Wie sich die Medienversammlung zusammensetzen soll, ist im Gesetzentwurf nicht festgelegt – das soll in einer Satzung der Landesanstalt für Medien geschehen. Ein Wagnis, oder?

Schwall-Düren: Wir wollen den Kreis so groß wie möglich halten. Alle zu berücksichtigen wird aber allein schon zahlenmäßig schwierig. Da erhoffen wir uns im Verlauf des Gesetzgebungsprozesses natürlich auch Anregungen von den gesellschaftlich relevanten Gruppen.

Spiegelkritik: Wäre da nicht mal eine Versammlung durch Losentscheid denkbar? Das Verfahren ist doch in NRW entwickelt worden, an der Uni Wuppertal von Professor Peter Dienel, damals unter dem Namen “Planungszelle”. Zufällig ausgeloste Bürger kommen als Experten in eigener Sache zusammen und erarbeiten Empfehlungen.

Schwall-Düren: Ich lade Sie ein, diese Anregung noch in die Konsultation einzubringen.

Resonanz

Von den in den Programmbeiräten und der Medienkommission (quasi Vorstand der Landesmedienanstalt NRW, LfM) vertretenen “gesellschaftlich relevanten Gruppen” hatte sich in den vier Wochen Konsultationsphase kaum einer beteiligt. Die Journalistengewerkschaft dju in Ver.di sagte auf Anfrage, sie habe sich nicht angesprochen gefühlt, der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) war zum Zeitpunkt der Anfrage gestern noch damit beschäftigt, seine Positionen auf der Internet-Plattform einzustellen, die Evangelische Kirche in Westfalen (EKvW) hat eine entsprechende Anfrage nicht beantwortet – wie üblich, muss man aus Erfahrung sagen.
Von den befragten vier Politiker – Sprecher des Ausschusses für Medien – antworteten zwei: Daniel Schwerd (Piraten, stellv. Vorsitzender des Ausschuss’) begrüßte das Verfahren ebenso wie Oliver Keymis (Die Grünen), beide haben sich aber auf der Plattform nicht zu Wort gemeldet. Karl Schultheis (SPD, Vorsitzender) und Thomas Nückel (FDP) haben die Presseanfrage in den vergangenen 30 Stunden nicht beantwortet.

Organisationsvertreter und Politiker verwiesen in Gesprächen auf den “parlamentarischen Weg”, der für sie an geeigneter Stelle eine Beteiligung vorsehe. Zum Beispiel in einer Anhörung. Nur: Mit dem von der Ministerin gewählten Konsultationsprozess gab es ein Angebot, transparent seine Positionen vorzutragen – und natürlich auch direkt auf Vorschläge von Bürgern, Bürgerfunkern, Rundfunkveranstaltern und anderen zu reagieren.

Leistungsschutzrecht: “Kampagneros hatten die Oberhand”

22. März 2013

Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger kommt nun also doch, der Bundesrat hat es heute durchgewunken. Im “journalist” April 2013 gibt es dazu eine Schnipsel-Sammlung an Fakten, Meinungen und letzten offenen Fragen. Dabei auch ein Kurzporträt eines der wichtigsten Aktivisten für ein LSR, Christoph Keese vom Axel-Springer-Verlag. Hier das vollständige Kurzinterview, das Timo Rieg mit ihm geführt hat.

Frage: Wieso heißt Ihr Blog “Presseschauder”, Herr Keese? Wen schaudert es da vor was?

Keese: Niemanden schaudert es. Der Blog ist entstanden als eine Reaktion auf Daniel Schultz‘ Blog “Presseschauer”. Meine Seite sollte ursprünglich einen einzigen Text enthalten – ein Interview von und mit Daniel Schultz, über das wir lange diskutiert hatten. Wegen des großen Interesses an dem Text habe ich danach einfach weiter gemacht und mehr geschrieben. Daraus ist der Blog entstanden.
Den Namen “Presseschauder” mag ich eigentlich nicht. Ich suche eine besseren, habe aber noch keinen passenden gefunden, bei dem die URL frei ist.

Frage: Wer waren Ihre wichtigsten öffentlichen Diskussionspartner zum Leistungsschutzrecht?

Keese: In der Debatte gab es wenige Diskutanten, die sich auf die juristischen Details eingelassen haben und bereit waren, sich mit intellektueller Neugier in die schwierige Materie einzulesen, sofern sie selber keine Juristen sind. Kampagneros hatten die Oberhand. Inhaltlich am meisten gebracht haben mir persönlich die Debatten im Bundestag und in den Jura-Fakultäten. Am meisten aneinander gerieben habe ich mich wohl an Till Kreutzer. Ich schätze seine inhaltliche Leidenschaft, auch wenn er leider zu den falschen Schlüssen kommt.

Frage:
Wieviel Zeit haben Sie wohl in den letzten Jahren mit der Debatte um das LSR verbracht? Täglich eine Stunde, in der Summe 2 Monate, ….?

Keese: Ich habe nicht mitgezählt. Aber es war sehr viel Zeit. Sie is es aber wert gewesen.
Wir stehen durch das Internet an einer epochalen Wende in der Wirtschaftsgeschichte. Da muss die Frage debattiert werden, wem was gehört. Fortschritt gibt es nur, wenn wenn Eigentumsfragen geklärt sind. So war es zu Beginn jeder neuen Technik-Epoche. Eine solche Findungsphase mitgestalten zu können, ist ein Privileg.

Frage: Wie zufrieden sind Sie mit dem Gesetz, wie es Bundestag und Bundesrat nun verabschiedet haben?

Keese: Es ist eine vernünftige, praktikable Lösung, die weltweit Maßstäbe setzen wird. Deutschland emanzipiert sich hiermit ein Stück weit von den USA und findet die Kraft, “fair use” anders zu definieren als die Amerikaner. In den USA schauen jetzt viele mit großer Anerkennung auf Deutschland. Ich erlebe das hier im Silicon Valley ganz direkt. Jeder Profi in den USA weiß, dass das amerikanische Urheberrecht den wild übertriebenen Interpretationen von “fair use” endlich etwas entgegen setzen müsste. Doch die Google-Lobby verhindert das. Deutschland setzt hier ein klares Zeichen, wie der Souverän die Gestaltungskraft zurück gewinnen kann.

Frage: Es kommt darin ja z.B. nicht mehr die gewerbliche Nutzung von Online-Inhalten am Arbeitsplatz vor (wie ursprünglich mal vorgesehen). Ist das Thema durch oder wird das in einem anderen Zusammenhang nochmal kommen können?

Keese: Lesen am Bildschirm sollte ja nie erfasst werden. Mit der jetzigen Lösung ist gewerbliche Aggregation erfasst und damit der Hauptteil der Nutzung von Journalismus in Firmen. Damit wird man weit kommen. Wir starten mit Zuversicht in die neue Phase.

Frage: Was wird das nächste größere Urheberrechtsthema sein?

Keese: Die Bundesregierung hat den größten Teil der Vorschläge zum dritten Korb nicht
umgesetzt. Sie betreffen weniger die Presse, sind aber trotzdem wichtig. Die Kollegen in den anderen Kreativbranchen kritisieren das zu Recht. In der nächsten Legislaturperiode wird man die Versäumnisse der vergangenen vier Jahre aufholen müssen.

Bibliographische Daten – gibt’s bei amazon

12. März 2013

Für was sind Nachrichten eigentlich gut? Die Frage stellt man sich ja immer wieder. Für die Nachrichtenmacher sind sie jedenfals unbestritten nur Ware, Erzeugnis, Teil der “Wertschöpfungskette”.

Spiegel-Online hat wie wohl alle anderen Nachrichtenmedien hinlänglich über amazon berichtet, nachdem eine Fernseh-Dokumentation Missstände angeprangert hat (letzter Beitrag vom 21.2.2013). Doch wenn es um den Verkauf der eigenen Produkte geht, wird der einfachste sprich kommerziell erfolgträchtigste Weg gewählt – und das promotete Buch mit dem amazon-Angebot verlinkt. Dass es auch Alternativen gibt, ebenso wie derzeit noch Läden, die auch andere analoge Waren wie etwa eine Hamburger Montagsillustrierte feilbieten.

Und aktuell siehe…

Anstaltsmedienkompetenz

12. März 2013

“Die WAZ entlässt die Redaktion der ‘Westfälischen Rundschau’, Lokalsender wie center.tv müssen ihr Programm an manchen Standorten reduzieren. ‘Lokal’ refinanziert sich nur schlecht. Aber es geht auch anders: 3.000 Kilometer von Nordrhein-Westfalen entfernt, in Nordskandinavien, wird zur gleichen Zeit darüber beraten, wie das Rundfunkprogramm für die indigene Gruppe der Sami ausgebaut werden kann. Das funkfenster mit einem Porträt eines ungewöhnlichen TV-Formats.”

So bewirbt die “Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen” (LfM) einen Artikel. Dass Westfälische Rundschau und center.tv vom Verkauf ihrer Produkte leben müssen, das “ungewöhnliche TV-Format” für die Sami jedoch öffentlich-rechtlich finanziert wird, scheint der NRW-Anstalt, die sich überwiegend aus dem Rundfunkbeitrag finanziert, schnuppe.

Neue Bücherverbrennung gefällig ?

07. März 2013

Stern.de hat heute mal wieder einen Aufreger zusammenkonstruiert: “Amazons braune Ecke“. Es geht darum, dass man beim Online-Händler amazon CDs von den “Böhsen Onkelz” und Bücher wie “Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum” kaufen kann.

Dass amazon nicht der kleine, chaotisch-intellektuelle Buchladen im vermüllten Kreuzberger Hinterhof ist, hat Autor Jochen Siemens schon selbst festgestellt. Und doch erwartet er ein journalistenpolitisch korrektes Programm, was nach den Standesregeln alles ausschließt, das (nur) an deutschen Stammtischen diskutiert wird.

Die Onkelz haben für meine Ohren keine Musik, sondern nervtötendend Krach produziert. Aber das ist halt nur mein Geschmack. Wenn heute eine Onkelz-Cover-Band auftritt, ist die Halle voll Menschen und die Lokalzeitung voller Begeisterung. Journalisten hatten Jahre lang Zeit, gegen die Onkelz anzuschreiben. Sie haben sich aber lieber rechtzeitig auf die Echo-Gewinnerseite gestellt, wie immer, schließlich sind diese ganzen bekloppten Krach-Fans ja auch ihre Medien-Kunden. Den Rest muss dann tatsächlich der Markt machen. Noch ist unser Bundesimmissionsschutzgesetz zum Glück nicht so diktatorisch, dass sich damit freiwillige Onkelz-Beschallung verbieten ließe. Und stern.de ist – so gerne der Laden es wohl wäre – noch keine Außenstelle der Bundeszensurbehörde, dieser alten Wacht gegen Schmutz und Schund.
Weiterlesen »

Satire-Spiegel

06. März 2013

Weil das Stichwort gerade an mehreren Stellen auftaucht, kurze Verweise:

* Satiriker treffen sich zum 75. Geburtstag von Klaus Staeck. Es berichtet Heiko Werning, der selbst manch tollen Satiretext veröffentlicht hat.
Ob die Satire Grenzen habe? “Martin Sonntag: ‘Selbstverständlich. Die Grenzen der Satire liegen dort, wo die Titanic sie setzt.’”

* Sind die Titanic-Titel mit Papst Satire? Sie sind belanglos, und darum ärgerlich, findet Timo Rieg.

* Die Guttenberg-Satire nächste Woche auf SAT 1 (12. März, 20:15 h) lohnt nicht, meint die taz.


WP SlimStat